16.02.2005 - 5 Ausstellungsprogramm des Karl Ernst Osthaus-Mus...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Zusätze:
- Verfasser : Frau Dr. Schulte
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 16.02.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 45 Osthaus Museum Hagen
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Fehr erläutert die
Planungen seines Hauses, wobei er festhält, dass aufgrund der besonderen
Situation derzeit nur kurzfristige
Planungen möglich sind. Man warte auf den Baubeginn des Emil Schumacher-Museums
und müsse daher immer auf einen Umzug mit dem gesamten Bestand gefaßt sein.
Er geht besonders auf die Ausstellung
Hagener Künstlerinnen und Künstler und East Art Map ein.
Herr Dr. Fehr fügt hinzu, sobald eindeutig feststehe, wann mit dem
Museumsbau begonnen werde, würde er gerne den Karl Ernst Osthaus-Preis
verleihen. Nach dem neuen Turnus sei dies 2006 der Fall, demnach müsse im
Herbst die Ausschreibung erfolgen.
Herr
Röspel sieht nach
diesen Ausführungen den Schwerpunkt des Museums bei experimentellen und nicht
bei publikumsorientierten Ausstellungen und fragt sich, ob das bei der
derzeitigen finanziellen Situation so bleiben solle und müsse. Man öffne sich
mit diesem Ausstellungsprogramm nur einer bestimmten Besuchergruppe. Er regt
an, in Zukunft möglichst öffentlichkeitswirksame Ausstellungen nach Hagen zu
holen.
Herr Dr.
Fehr verweist
nochmal auf die schwierige Situation, bereits seit 2002 keine größeren Programme planen zu können.
Er verspricht, in dem Moment, in dem man Planungssicherheit habe, sich in der
gewünschten Richtung zu bemühen und mit
den Politikern darüber zu sprechen, was man machen könne. Derzeit sei dies aber
nicht möglich.
2006 werde
das Museum geschlossen sein, wenn man sich dann in der Umbauphase befinde.
Frau
Suda fragt, ob das
Museum denn die mehrfach angesprochene Ausstellung von Exponaten aus dem
Magazin in Angriff nehmen wolle.
Herr Dr.
Fischer regt an,
die 1991 beschlossenen Richtlinien zu den Ausstellungsprinzipien allen
Mitgliedern zur Verfügung zu stellen, damit man in absehbarer Zeit in eine erneute Diskussion eintreten könne.
Die
Dinge des Magazins auszustellen, hält auch er für eine gute Anregung. Man
sollte auch einmal über die Magazinhaltung speziell in Hagen reden, dies sei
ein brisantes Thema. Ein Besuch des Ausschusses im Magazin wird von Herrn
Dr. Fischer begrüßt.
Frau
Suda und Frau
Kramps schließen sich dem an und wünschen sich einen solchen Termin nach
der Sommerpause, danach könne man sich über gemeinsame Vorstellungen
austauschen.
Herr Dr. Fehr
erinnert, dass Dinge aus dem Magazin
schon häufiger gezeigt wurden.
Er schlägt vor, das Magazin
ruhig schon früher zu besuchen und vielleicht eine der nächsten Sitzungen dort
durchzuführen.
Damit sind alle einverstanden.
Frau Suda wird diesen Wunsch an Herrn Jörg weiterleiten.
