13.02.2014 - 3 Zwischenbericht zum Kulturentwicklungsprozess
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 13.02.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB49 - Museen und Archive
- Bearbeitung:
- Beate Hauck
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Nigbur-Martini bedankt sich bei der Verwaltung für die Durchführung der Veranstaltungen zum Kulturentwicklungsplan. An einigen habe sie selbst auch teilgenommen, bei der letzten habe sie leider nicht anwesend sein können.
Nun liege hier der Visionsvorschlag für die Zielkonferenz vor, sie wisse aber nicht, was in der letzten Veranstaltung abgestimmt worden sei.
Über die Inhalte der Vorlage sei sie etwas enttäuscht, dort sei z.B. zu lesen, Hagen sei im Jahr 2020 liebenswert, sie habe Schwierigkeiten sich vorzustellen, was das an Perspektiven oder an Entwicklungen bieten soll.
Herr Huyeng erläutert, die Formulierungen des Visionsvorschlages seien der Gesamtsystematik der Veranstaltung geschuldet . Er berichtet über die gestrige Veranstaltung, in der auch ganz konkret über die Ziele diskutiert worden sei. Die Konkretisierung der Ziele erfolge später. Die Veranstaltung sei gut besucht gewesen und man wolle den gemeinsamen Dialog auf jeden Fall weiter fortführen. Die Diskussion sei sehr intensiv mit allen Beteiligten geführt worden, es sei aber auch von vielen moniert worden, dass in den einzelnen Modulen die Politik nicht so vertreten war, wie es sich die Teilnehmer wünschen würden. Er könne nur appellieren, dass die Abschlussveranstaltung am 15.03. doch noch intensiver von diesem Ausschuss besucht wird.
Herr Dücker stimmt Herrn Huyeng zu, eine regelmäßige Teilnahme sei für die Politiker schwierig, da man auch immer wieder noch anderweitige Termine habe.
Er habe festgestellt, dass das Engagement der Bürger sehr groß und auch fachkundig war. Sorge bereite ihm aber auch die finanzielle Situation der Stadt. Er möchte wissen, ob der KWA bis zur Ratssitzung am 15.05. ein Papier zum KEP verabschieden könne, oder ob der Prozess in die nächste Legislaturperiode eingehen werde. Er sehe dann die Gefahr, dass der Prozess wieder ganz von vorne beginnt. Er würde es begrüßen, bis zum 15.05. schon eine Resolution verabschieden zu können.
Herr Huyeng antwortet, es gebe einige sehr konkrete Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger, die man auch möglichst schnell umsetzen wolle. Ein Vorschlag sei die Erstellung eines Kulturstadtplanes, den man eigentlich noch in diesem Jahr umsetzen wolle. Das Gleiche gelte auch für den Kulturkalender.
Er bezweifelt, dass man im Rat noch innerhalb dieser Legislaturperiode einen Beschluss zum KEP herbeiführen könne, aber man wolle zumindest ein konkretes Papier vorlegen. Es gehe ja im Wesentlichen auch um die weiteren Schritte, mit denen sich gerade der neue Rat beschäftigen müsse, wobei er davon ausgeht, dass dort dann auch einige der hier anwesenden Mitglieder dazu gehören werden.
Herr Fritzsche betont, gerade die LWL-Kulturkonferenz am Freitag habe gezeigt, wie wichtig die zentrale Bündelungs- und Koordinierungsfunktion in der Kulturverwaltung ist, wie sie in Hagen das Kulturbüro wahrgenommen hat und auch weiterhin wahrnehmen sollte. Dies sei eine sehr zentrale Aufgabe um auch die Umsetzung der Ziele zu betreuen.
Er selbst habe bis auf gestern an allen Veranstaltungen teilgenommen, Ursache für die mangelnde Beteiligung der Politik könne vielleicht auch sein, dass in Hagen mit ähnlichen Prozessen schlechte Erfahrungen gemacht wurden, er erinnert an die Zukunftswerkstätten des Demographieprozesses, diese Dinge seien mehr oder weniger im Sande verlaufen.
Herr Fritzsche appelliert, das dürfe mit dem KEP nicht passieren, es solle am Ende ein Papier als Leitlinie vorliegen, an dem sich die kulturpolitischen Entscheidungen zukünftig orientieren.
Frau Nigbur-Martini fragt nach, ob nach der letzten Veranstaltung auch eine Nachlese geplant sei. Es sollte ein Austausch stattfinden, um später noch bestimmte Anpassungen vornehmen zu können, da die Ergebnisse möglicherweise nicht die Meinung aller Beteiligten widerspiegeln.
Herr Huyeng antwortet, genau darüber habe man gestern informiert, selbstverständlich sei der Prozess des KEP nicht mit der letzten Veranstaltung abgeschlossen, sondern man werde natürlich weiter in der Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern bleiben. Das Ganze solle entsprechend verschriftlicht und anschließend vom Rat verabschiedet werden. Bestimmte Dinge wolle man möglichst sofort umsetzen, z.B. solle die Kommunikation mit der Freien Kulturszene verbessert werden. Frau Hauck habe hier die Federführung übernommen und werde die Beteiligten der Freien Hagener Kulturszene zu einem Gespräch einladen.
Frau Hauck ergänzt, es gebe zwar wechselnde Teilnehmer bei den Einzelveranstaltungen, man stehe jedoch während des gesamten Prozesses mit allen in Verbindung. Es gebe eine große Bereitschaft mit zu denken und mit zu handeln. Diese Bürgerinnen und Bürger wollen auch nicht warten, sondern möchten möglichst sofort handeln. Man werde sich daher in den nächsten Wochen treffen, um die Dinge umzusetzen, die man gestern besprochen habe. Besonders erfreut ist sie über die gute Stimmung innerhalb dieses Prozesses und über die Wertschätzung der Agierenden untereinander.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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