07.04.2005 - 7 Vorschlag der CDU-Fraktion zur Tagesordnung gem...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Gerbersmann begründet den Antrag der CDU-Fraktion.

 

Frau Klos-Eckermann hält den Zeitpunkt der Einbringung für zu früh, da erst wenige Wochen Erfahrungen mit den HARTZ-IV-Gesetzen vorliegen.

Zum Punkt 2 des Beschlussvorschlages sei ihr bekannt, dass gerade eine Bedarfsabfrage der Verwaltung für die Betreuung der unter Dreijährigen durchgeführt wird.

 

Herr Dr. Schmidt hält die U3-Kinderbetreuung für den ersten Praxistest zum Demographischen Wandel.

Die jetzigen Untersuchungen zeigen, dass vermutlich ein Bedarf von 20 bis 25 Prozent entstehen werde, dieser müsse finanziert werden. Dies geschehe zum einen Teil durch die HARTZ-IV-Gesetzgebung zum anderen Teil durch ein gerade im Bundestag verabschiedetes Gesetz zur Kinderbetreuung.

Im Haupt- und Finanzausschuss habe er berichtet, dass die Verwaltung hierdurch von einer Entlastung von 0 bis 5 Mio. Euro ausgehe. Einen Fehlbetrag schließe er nach heutigen Erkenntnissen aus.

 

An der weiteren Diskussion beteiligen sich Herr Strüwer, Herr Jörg, Herr Sondermeyer und Herr Röspel.

 

Herr Demnitz lässt wegen angemeldeter Bedenken einzeln über die Punkte des Beschlussvorschlages abstimmen.

Reduzieren

Beschluss:

1.      Die Verwaltung wird aufgefordert, das tatsächliche Entlastungsvolumen für die Stadt Hagen aus der Arbeitsmarktreform nach Hartz IV auf der Grundlage der derzeit vorliegenden Zahlen zu errechnen. Gleichzeitig ist darzulegen, wie viele Leistungsempfänger künftig weiterhin Sozialhilfe beziehen und welche Anzahl rechtswirksam in das Arbeitslosengeld II überführt wird.

 

2.      Die Verwaltung wird aufgefordert, auf Basis der verlässlichen finanziellen Auswirkungen, gemeinsam mit den freien Trägern ein Konzept zur Betreuung der unter Dreijährigen zu entwickeln, das die Stadt Hagen kostenneutral umsetzen kann, so wie es von der Bundesregierung vorgesehen ist. Dabei ist besonders auf den Bedarf und auf den vorhandenen Bestand in den Stadtteilen Rücksicht zu nehmen. Hierbei ist auch darzulegen, welche Kosten für Umbaumaßnahmen und zusätzliche Ausstattung entstehen.

 

Abstimmungsergebnis Punkte 1 und 2:

 

Einstimmig beschlossen

 

3.      Der Oberbürgermeister wird zwischenzeitlich gebeten, mit der Bundesregierung – gegebenenfalls über den örtlichen Bundestagsabgeordneten – verbindliche Zusagen zu erwirken, wie die Bundesregierung die von ihr in Aussicht gestellte Übernahme von Mehrkosten für die Kommune ausgleichen wird. Auch wird der OB gebeten, mit der Kommunalaufsicht das weitere Prozedere abzuklären, so dass in Hagen ein umfassendes Netz an Betreuungsangeboten für die unter Dreijährigen entstehen kann.

 

Abstimmungsergebnis Punkt 3:

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

Reduzieren

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

 

 Einstimmig beschlossen

 

 

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

X

Siehe Einzelabstimmung