07.04.2005 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 07.04.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Demnitz bittet vor
Eintritt in die Tagesordnung damit einverstanden zu sein, den Punkt
“I.21
Bebauungsplan Hohenlimburg Nr. 1 “Auf dem Somborn”
sowie die
beiden nichtöffentlichen Punkte
“II.6
und II.8 “Grundstücksangelegenheiten”
von der
Tagesordnung zu nehmen, weil im Stadtentwicklungsausschuss hierzu noch
Beratungsbedarf bestehe.
Hiergegen
bestehen keine Bedenken.
Herr
Sondermeyer schlägt vor, den Tagesordnungspunktes II.3 mit Ausnahme
der finanziellen Auswirkungen in den öffentlichen Teil zu übernehmen.
Herr Dr.
Schmidt hält dem entgegen, dass es im Kern um Bürgschaftsangelegenheiten gehe,
die im nichtöffentlichen Teil behandelt werden müssen.
Frau T. möchte
wissen, warum die Werke von Emil Schumacher erst jetzt ausgestellt werden, wenn
sie doch im Eigenbesitz der Stadt Hagen stehen. Außerdem fragt sie, ob im
Vertrag zwischen Emil-Schumacher-Stiftung und der Stadt Hagen der spätere Übergang
des Vermögens auf die Stadt Hagen vorgesehen sei. Zuletzt möchte sie wissen, ob
der Hagener Luftreinhalteplan eingehalten wird.
Frau Grehling entgegnet,
dass das allgemein das Eigentum an Kunstgegenständen größer sei, als in den
Ausstellungen gezeigt.
Zur Frage des
Stiftungsvermögens sei festgelegt, dass dieses nicht ohne Zustimmung der Stadt
Hagen aus Hagen verlagert werden könne.
Herr Dr.
Schmidt führt aus, dass der Luftreinhalteplan drei Komponenten beinhalte. Zum
einen werden die Linienbusse mit Partikelfiltern ausgerüstet, zum anderen werde
eine Citylogistik aufgebaut und weiterhin werden LKW-Umleitungsrouten
eingerichtet, wenn die Grenzwerte überschritten werden.
Frau B. fragt, ob es
zum § 8 der Garagenverordnung in Hagen eine unterschiedliche Vorgehensweise
gebe.
Herr Grothe lädt Frau B.
zu einem persönlichen Gespräch über diese Angelegenheit bei ihm ein.
Herr G. bemängelt
erneut die Verkehrssituation in der Arndtstraße und fragt, was hier für die
Zukunft geplant sei.
Herr Grothe sagt eine
schriftliche Beantwortung zu.
Herr P. fragt, ob es
richtig sei, dass in der Widerspruchstelle der ARGE weit über 1000 Widersprüche
vorliegen. Außerdem möchte er wissen, wie sich die Entwicklung der Kosten der
Miete darstelle. Zuletzt fragt er, ob in Hagen eine Einigungsstelle eingerichtet
werden soll.
Herr Dr.
Schmidt sieht, was die Beurteilung des Kriteriums Gesundheit angehe, keine
Notwendigkeit in Hagen eine Einigungsstelle einzurichten.
Zu den Zahlen
der Widerspruchsstelle könne er nur sagen, dass sich die Zahl der Widersprüche
nach Aussage des Leiters der ARGE in dem Rahmen bewege, wie es zur Zeit in
Nordrhein-Westfalen üblich sei.
Die Kosten der
Miete belaufen sich für Januar auf 3.267.337,39 €, für Februar auf
3.591.442,20 € und für den Monat März auf 3.668.050,78 € und liegen
somit hochgerechnet auf das Jahr in dem vorgesehenen Haushaltsrahmen.
Herr Kaiser fragt, warum
die Widerspruchsstelle der Bundesanstalt für Arbeit so lange für die Bearbeitung
von Widersprüchen braucht.
Herr Dr.
Schmidt entgegnet, dass dies eine Angelegenheit der Bundesanstalt für Arbeit sei
und deswegen nicht in die Zuständigkeit der Stadt Hagen falle.
Herr O. fragt Herrn
Weber, ob er plane, dass die Wege von Sport- oder Parkanlagen durch
HARTZ-IV-Kräfte hergerichtet werden sollen.
Herr Weber entgegnet,
dass er durchaus der Auffassung sei, dass gewisse Arbeiten durch HARTZ-IV
erledigt werden können. Es gebe viele Menschen, die gezielt nach solchen
Arbeiten fragen und deswegen halte er es für sinnvoll, solche 1-Euro-Jobs anzubieten.
