30.04.2014 - 5.2 Kunst im öffentlichen Raum - Errichtung einer ...

Beschluss:
geändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Anmerkung: Dieser TOP wird zusammen mit TOP 7.8 beraten.

 

 

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau David erläutert kurz die Vorlage, in der der gegenwärtige Stand sowie die notwendigen Maßnahmen dargestellt werden. Herr Schmidt zollt zunächst den engagierten Hohenlimburger Unternehmen für ihr Engagement Respekt, im öffentlichen Raum Kunst zu etablieren. Er weist jedoch darauf hin, dass die Entscheidung über das Projekt der Bezirksvertretung obliegt und nicht einer Jury –so wie in der Vorlage ausgeführt-, die im Oktober 2013 zusammen kam. Im Übrigen erfüllt der Entwurf nicht die Anforderungen seiner Fraktion an eine optisch positive und freundliche Visitenkarte. Korrodierter Bandstahl, also Rost, ist ein Symbol für Verfall und nicht für Lebendigkeit. Darüber hinaus fehlt jegliche Selbsterklärung der Skulptur. Herr Schmidt plädiert daher für eine blumenreiche Kreiselgestaltung mit einem Kalkstein im Zentrum.

 

Herr Arnusch möchte Hohenlimburg als traditionelle Stahlstadt abgebildet sehen; insofern passt eine Skulptur aus Bandstahl. Herr Voss schlägt vor, den Beschlussvorschlag der Verwaltung um einen Zusatz zu erweitern (siehe Beschluss). Er stellt weiter fest, dass die Fachverwaltung seit Oktober 2013 in der Realisierung der Kreiselgestaltung bis heute keinen Schritt weiter voran gekommen ist, obwohl bei der Präsentation der Skulptur der Stadtbaurat und weitere Mitarbeiter der Bauverwaltung zugegen waren.

 

Herr Leisten bemängelt ebenfalls den offensichtlichen Stillstand in der Bearbeitung der Kreiselgestaltung und führt aus, dass beim damaligen Termin im Oktober 2013 bei der Fa. Bilstein von Seiten der anwesenden BV-Mitglieder klargestellt wurde, dass letztendlich die BV über die Kreiselgestaltung beschließt. Im Übrigen tagte damals auch keine Jury. Jetzt, sechs Monate nach der Präsentation des Entwurfes durch die Sponsoren, mit einem eigenen neuen Entwurf für die Kreiselgestaltung aufzuwarten, wäre ein Affront für die drei Hohenlimburger Unternehmen.

 

Herr Sondermeyer spricht sich ebenfalls für eine Skulptur aus Bandstahl aus. Frau Sauerwein regt an, die Restfläche des Kreisels mit Blumen zu bepflanzen. Auf keinen Fall sollte Asphaltiert werden.

 

Frau Schlößer weist darauf hin, dass mit dem Künstler aus rechtlichen/urheberrechtlichen Gründen die Gesamtgestaltung des Kreisels abgestimmt werden muss.

 

An der weiteren Diskussion beteiligen sich die Herren Strüwer und Krippner.

 

 

Reduzieren

Beschluss:

 

Die dargestellte Vorgehensweise und die erforderlichen Handlungsschritte zur Errichtung einer Skulptur im Kreisverkehr Bahnstraße werden zur Kenntnis genommen.

 

Die in Aussicht gestellte weitere Beschlussvorlage soll in die erste Sitzungsrunde  nach der Sommerpause zur Beratung in die Gremien eingebracht werden.

Die Verwaltung wird beauftragt, in enger Abstimmung mit den Sponsoren alle zur Aufstellung der Skulptur erforderlichen Maßnahmen so rechtzeitig vorzubereiten, Genehmigungen so zeitnah zu erteilen und ggfs. notwendige Verträge so kurzfristig abzuschließen, dass mit der Realisierung der Anlage im laufenden Jahr 2014 begonnen werden kann.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

4

 

 

Bürger für Hohenlimburg

 

2

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

FDP

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

 

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

2

Enthaltungen:

0

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage