24.02.2005 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 24.02.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Vor
Eintritt in die Tagesordnung bittet Herr Demnitz damit einverstanden zu
sein, dass die Tagesordnungspunkte I.24
“Bebauungsplan Hohenlimburg Nr. 1 (Auf dem
Somborn)”
und I.27
“Bebauungsplan Nr. 2/89 (Gewerbegebiet
Eugen-Richter-Straße/Rehstraße)”
abgesetzt werden, weil noch Beratungsbedarf in vorberatenden
Ausschüssen bestehe.
Gleichzeitig zieht er die Vorlage 0800/2004
“Bebauungsplan Nr. 5/01 (Obere
Hüttenbergstraße)”
von der Tagesordnung zurück.
Herr P. fragt alle im Rat der Stadt Hagen vertretenen Parteien, ob sie mit den
ca. 2000 Arbeitsgelegenheiten als 1-Euro-Jobs für ca. 15.000 ALG-2 Bezieher
zufrieden seien. Außerdem möchte er wissen, welche Förderkonzepte vorgesehen
seien.
Frau Machatschek erklärt für die SPD-Fraktion, dass im letzten Sozialausschuss
der Geschäftsführer der ARGE eingeladen war. Dieser habe berichtet, dass
zunächst die Auszahlung der Gelder im Vordergrund gestanden habe und nun daran
gearbeitet werde, neue 1-Euro-Jobs zu schaffen.
Herr Röspel stimmt zu, dass bei dem Vergleich der Zahlen die 2000
Arbeitsgelegenheiten für 11.000 Bedarfsgemeinschaften nicht ausreichen. Man
müsse aber auch sehen, dass es in Hagen im Vergleich zu anderen Kommunen in
relativ kurzer Zeit gelungen sei, diese 2000 Arbeitsgelegenheiten zu schaffen.
Weiterhin sei es vorrangig, Personen unter 25 Jahren zuerst
in Arbeit zu vermitteln. Die CDU-Fraktion sei guten Mutes, dass im Laufe des
Jahres noch weitere Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Er selbst sei
überzeugt davon, dass am Jahresende kein Cent der Zuschüsse zurückgezahlt
werden müsse.
Herr Sondermeyer bietet Herrn P. ein Gespräch mit der PDS-Gruppe an, da
dieses Thema zu komplex für eine Einwohnerfragestunde sei. Im Zusammenhang mit
den HARTZ-Gesetzen hält er es für einen Irrtum, die 1-Euro-Jobs als
Hinzuverdienst einzustufen. Vielmehr sei es eine Aufwandsentschädigung z.B. für
abgenutzte Kleidung.
Frau T. möchte zur Haushaltslage wissen, welche Berichterstattung zutreffend
sei, die der Verwaltung mit dem Datum 2016 oder die der Presse, welche
2007/2008 angebe. Weiterhin fragt sie, ob die Privatspenden für den Eigenanteil
am Emil-Schuhmacher-Museum mittlerweile zusammengetragen worden seien. Zuletzt
stellt sie die Frage, welche Pläne es gebe, um junge Familien in Hagen ansässig
zu machen.
Herr Demnitz verweist zu der ersten Frage auf die gleich folgende
Haushaltseinbringung durch Frau Stadtkämmerin Grehling. Die zweite Frage könne
er nicht beantworten, weil er keine Kenntnis über die Spendeneingänge auf dem
Konto des privaten Fördervereins für das Schuhmacher-Museum habe. Zur dritten
Frage verweist er auf das Maßnahmenbündel, welches derzeit von Verwaltung und
Politik entwickelt werde. Hierüber werde auch weiterhin in der Presse
berichtet.
Herr B. hat eine Anfrage zum Thema Erschließungsbeiträge “Alte
Heerstraße” und reicht hierzu schriftlich drei Fragen ein, die dem
Protokoll als Anlage 1 beigefügt sind.
Herr Demnitz schlägt einen Termin zwischen Herrn Grothe und Herrn B.
vor. Herr Grothe werde sich mit Herrn B. in Verbindung setzen.
