10.09.2014 - 9.5 Lärmaktionsplan der zweiten Stufe (LAP II)

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Einleitend geht Herr Kohaupt auf den Inhalt der Vorlage ein. Er teilt mit, dass im Jahre 2011 / 2012 der Landesbetriebes Straßen NRW bezüglich der Lärmbelastung an der A1 im Bereich Boele, angeschrieben worden sei. Daraufhin seien 2013  Lärmuntersuchungen erfolgt.

Diese Lärmuntersuchungen für die Bereiche Boele und Vorhalle hätten zwar eine Überschreitung der geltenden Auslösewerte ergeben, die allerdings nur in der jeweils ersten Häuserreihe bzw. an den der Autobahn nächstgelegenen Gebäude nachgewiesen werden konnten. Nach Ansicht des Landesbetriebes handle es sich bei den betroffenen Wohnhäusern um dieselben Gebäude, die bereits im Zuge des seinerzeitigen Ausbaus der A1 zusätzlich passiven Lärmschutz erhalten hätten, bei dem im Rahmen der Planfeststellung günstigere Immissionswerte zu Grunde gelegt worden seien.   

Darüber hinaus sei zwischenzeitlich bereits eine turnusmäßige Fahrbahnerneuerung mit lärmminderndem Splittmastixasphalt durchgeführt worden. Das Ergebnis der Lärmuntersuchung sei dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW zur weiteren Entscheidung vorgelegt worden. Eine Antwort stehe bislang noch aus.

Weitergehende Maßnahmen zur Verbesserung des vorhandenen Lärmschutzes seien, damit erst möglich, wenn die an der Strecke befindlichen Lärmschutzwände erneuerungsbedürftig würden.

 

Weiterhin berichtet Herr Kohaupt über schadstoffreduzierende Pflasterseine die in der Lüneburger Innenstadt verlegt worden seien. 

 

Herr Winkler sagt eine Überprüfung zu und will der BV-Nord anschließend mitteilen, ob solche Pflastersteine auch in Hagen eingesetzt werden könnten.

 

Auf die angesprochene  Lärmproblematik durch den Zugverkehr weiß Herr Winkler zu berichten, dass das Eisenbahnbundesamt mit Unterstützung der Städte Lärmsanierungsprogramme erarbeite.

 

Herr Timm verweist darauf, dass die Deutsche Bahn ihren Güterverkehr auf leicht laufende Achsen umrüste. Damit werde die Geräuschentwicklung gemindert. 

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Beschluss:

 

 

Die Bezirksvertretung Hagen-Nord empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

  1. Der Lärmaktionsplan der Stufe 2 für die Stadt Hagen wird beschlossen

 

  1. Es erfolgt eine ortsübliche- und Internet- Bekanntmachung

 

  1. Die Umsetzung erfolgt sofort

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

 

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Anlagen zur Vorlage