03.09.2014 - 6.1 Lärmaktionsplan der zweiten Stufe (LAP II)
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 03.09.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Winkler stellt kurz die Vorlage vor. So stelle sich die Situation für Eilpe relativ günstig dar, aufgrund dessen die Maßnahmenliste auch gering ausfalle.
Die aufgeführten Maßnahmen stellen nur Möglichkeiten in Aussicht und sind immer auch an Einzelfallprüfungen gebunden. Ferner könne man auch keinen Rechtsanspruch daraus ableiten.
An der nachfolgenden Erörterung nehmen Frau Köppen sowie die Herren Jobst, Dahme, Grzeschista, Eiche, Huyeng und Herr Winkler teil.
Einzelne Fragen werden ausführlich beantwortet.
Herr Winkler teilt mit, dass vermutlich im kommenden Jahr die Selbecker Straße, zwischen Metzer Straße und Höhwaldstraße, mit einer neuen Fahrbahndecke versehen werde, was schon allein zu einer höheren Lärmminderung führe.
Herr Grzeschista bittet um Mitteilung über die Auswertung der vor etwa vier Wochen durchgeführten Geschwindigkeitsmessung in Eilpe.
Herr Dahme bittet ferner darum, dass sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts entsprechende Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden, da immer wieder Autofahrer zu beobachten seien, die die grüne Ampelphase auf der Selbecker Straße noch schaffen wollen und deshalb die vorgeschriebene Geschwindigkeit deutlich überschreiten.
So nehme Herr Huyeng diese Anregungen gerne entgegen und werde die Weiterleitung veranlassen. Viel effektiver als feste Blitzanlagen seien die mobilen Anlagen, da hier der Gewöhnungseffekt wegfalle. So werde man zukünftig auch hinter festen Anlagen mit den Mobilen kontrollieren.
Herr Neuhaus ist der Auffassung, dass zunächst die geplanten Baumaßnahmen fertig gestellt werden sollten, um die Verkehrssituation erneut einschätzen zu können. Erst dann könne man nötigenfalls entsprechende Aufträge an die Verwaltung vornehmen.
Frau Köppen empfindet es durchaus als wichtig sich mit dem Thema Lärm auseinander zu setzen, da es auch ein hohes Gesundheitsrisiko darstelle. Auch wenn die entsprechenden Maßnahmen nicht sofort umgesetzt werden, um dem Lärm entgegen zu wirken, sei man jedoch zumindest informiert.
Abschließend merkt Herr Winkler an, dass es auch nur als eine Art Anstoß verstanden werden könne. So seien die Berechnungsmethoden EU-weit vorgegeben,
welche sicher nicht für alle Situationen übertragbar seien.
Darüber hinaus ergeben sich keine weiteren Wortbeiträge.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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6,1 MB
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