19.03.2014 - 2 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Mi., 19.03.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
a) Herr S. fragt, ob aufgrund des Beschlusses der Bezirksvertretung Hagen-Mitte vom 29.01.2014 schon mit der Geschäftsführung des Josefs-Hospitals wegen der intern genutzten Parkflächen auf dem Betriebshof Gespräche geführt wurden, um eine problemlose An- und Abfahrt für LKW zu gewährleisten.
Herr Glaeser sagt die Weiterleitung der Anfrage zur Beantwortung an die Verwaltung zu.
b) Herr M. möchte wissen ob es möglich sei, seitens der Bezirksvertretung die Geschäftsführung des Hagener Wohnungsvereins nochmals aufzufordern, die Planungen zur Ladenzeile „Am Großen Feld“ darzulegen. Es sei unglaubwürdig, dass ein Abrissantrag für die Immobilie gestellt sei, die Mietverträge der Mieter nicht verlängert würden und keine konkreten Neubaupläne vorliegen. Ebenso sei nicht nachzuvollziehen, warum beim Neubau von Gewerbeflächen keine Gaststätte mehr errichtet werden solle. Die „Emster Quelle“ sei für die Emster Bürger als Treffpunkt und Vereinsheim unverzichtbar. Eine Neuerrichtung würde durch die betreibende Brauerei ohne weitere Einrichtungskosten für den Wohnungsverein unterstützt.
Herr Glaeser bittet Herrn Thomys von dem stattgefundenen Termin mit Vertretern der Bezirksvertretung und der Verwaltung mit Herrn Lüdecke vom Wohnungsverein zu berichten.
Herr Thomys geht besonders auf die dargestellten Beweggründe für den Abrissantrag des Wohnungsvereins ein. So sei die Ladenzeile wegen des erheblichen Sanierungsstaus nicht mehr sanierungsfähig. Ein Verkauf käme nicht in Betracht und die Neuerrichtung einer Ladenzeile sei die vernünftigste Lösung. Da die Planungen sehr von den Wünschen künftiger Mietinteressenten abhängen, sei eine jetzige, konkrete Planung nicht möglich. Dabei sei die Neuerrichtung einer Gaststätte für einen Vermieter ohne einen Mietvertrag für mindestens 20 Jahre wegen der hohen Investitionskosten, wie z.B. für den Küchenbereich, zu riskant. Zudem sei die Immobilie des früheren Schlecker-Marktes wegen der Größe schwer oder gar nicht zu vermieten.
Um die Gesamtsituation zu entschärfen, habe der Wohnungsverein beschlossen, zunächst nur das Ladenlokal des ehemaligen Schlecker-Marktes abzureißen und die restlichen Gewerbeflächen sowie die „Emster Quelle“ bis auf Weiteres „unberührt“ lassen, diese jedoch auch nicht zu sanieren.
Herr Glaeser ergänzt, dass die politischen Möglichkeiten der Bezirksvertretung in diesem Fall sehr begrenzt sind, da es sich um ein privates Investment handeln sollte. Herr Homm bedauert, dass kein Vertreter des Vorstandes des Wohnungsvereins der Einladung zur heutigen Sitzung folgen konnte.
