18.05.2005 - 5.6 Vorschlag der CDU-Fraktion gem § 6 der Geschäft...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Dieser Punkt wird zusammen mit 7.2. diskutiert.

Frau Bremser wünscht einen Verwaltungsvortrag zu der Belastung durch Radon in Haspe.

Herr Weber vom Umweltamt erläutert, dass durch das Bundesamt für Strahlenschutz eine umfangreiche Untersuchung für das ganze Stadtgebiet vorliege. 74% des Stadtgebietes seien vollkommen unempfindlich. 25 % seien in Stufe 2 und nur 1% weise erhöhte Werte auf. Er zeigt am Plan einen Karbonstreifen, wo diese erhöhten Werte auftreten. Dies bedeute, dass im Bereich Haspe keine öffentlichen Gebäude betroffen seien, da keine auf diesem Streifen lägen.

Frau Bremser, Herr Geßler und Herr Dr. Geiersbach möchten wissen, was mit privaten Gebäuden sei. Außerdem möchte Herr Dr. Geiersbach den Hasper Abschnitt des Planes mit dem Karbonstreifen nachgeliefert bekommen.

Herr Weber vom Umweltamt erklärt, dass für private Gebäude schon eine Untersuchung stattgefunden habe. Es gab zahlreiche Anfragen von privaten Eigentümern, die Untersuchungen durchführen lassen wollen, um daraus Rückschlüsse zu ziehen. Der finanzielle Bedarf für öffentliche Gebäude betrüge ca. 3.500,-€ für die Untersuchung von 30 Gebäuden, darunter 14 empfindliche wie zum Beispiel Kindergärten.

Herr Wedegärtner möchte wissen, inwieweit die Radonrichtlinien der Länder eingeflossen sind.

Herr Weber vom Umweltamt teilt mit, dass ein Gesetz in Vorbereitung sei, das zum 01.01.2006 in Kraft treten solle. Ein Gutachter soll im Stadtgebiet Hagen Vorsorgeuntersuchungen machen, die im Gesetz Berücksichtigung finden sollen.

Der Beschluss zu diesem Thema findet sich bei der Verwaltungsvorlage unter 7.2.

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