13.03.2014 - 3.1 Bericht zur Personalsituation
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 13.03.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB11 - Personal und Organisation
- Bearbeitung:
- Bianca Martinez
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Röspel merkt an, dass die Senkung der Personalkosten einen wichtigen Baustein im Rahmen des Konsolidierungskonzeptes darstellt. Der Stadt Hagen ist es gelungen, trotz Tarif- und Besoldungserhöhungen zu konsolidieren und 20 Mio. € in den letzten Jahren einzusparen.
Frau Nigbur-Martini stellt fest, dass bezüglich der Entwicklung der Personalkosten in der Anlage 2 zum Personalstand am 31.12.2013 eine Veränderung seit 2008 mit absolut – 543 Stellen angegeben wird. Im HSK 2011 wurde festgelegt, dass bis 2014 474 Stellen und bis 2020 weitere 300 Stellen abgebaut werden sollen. Sie möchte wissen, ob diese Stellen in den vorliegenden Aufführungen enthalten sind.
Herr Oberbürgermeister Dehm erläutert, dass hier ein Zwischenstand vorgelegt wurde und in den nächsten Jahren weitere Stellen abgebaut werden sollen. Bis 2018 soll das Konsolidierungsziel erreicht werden. Mit eingerechnet werden müssen hier auch die Tariferhöhungen.
Herr Riechel stellt fest, dass man in der Anlage der Personalaufwendungen erkenne, dass sich die Positionen alle kontinuierlich entwickeln. Er möchte wissen, warum bei der Zuführung der Pensionsrückstellung teilweise hohe Schwankungen zu erkennen sind.
Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass diese Darstellung mit der Haessler Software erarbeitet wird. Die Variabilität in den Pensionsrückstellungen sind extrem und haben z. B. mit Veränderungen in der Erwartung der Lebenszeit oder mit Zinsentwicklungen usw. zu tun.
Herr Krippner erläutert, dass Konsolidierung im Personalbereich nicht spurlos an der Verwaltung vorüber gegangen sei. Gerade im Bereich 61 sei eine Überbelastung bekannt. Bauanträge dauern immer länger. Er fragt, ob dies der Verwaltung bekannt ist und wie man zukünftig damit umgehen möchte. Herr Krippner möchte wissen, ob der Krankheitsstand in den letzten zwei Jahren angestiegen ist.
Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass in so einem Konsolidierungsprozess Verwerfungen entstünden. Es gibt Bereiche, welche signalisieren, dass sie jenseits der Grenzen der Leistungsfähigkeit stehen. Überlastungsanzeigen liegen vor. Der Personalabbau findet über die natürliche Fluktuation statt. Hinter dem Personalabbau müssen organisatorische Veränderungen gesetzt werden, die in den verschiedenen Bereichen extrem unterschiedlich funktionieren. Man ist in einer dauerhaften Diskussion, die Fachbereiche zu unterstützen.
Herr Rudel hält es für sinnvoll, wenn zukünftig die Anzahl der Überlastungsanzeigen, die Veränderung der Anzahl der Überlastungsanzeigen sowie die Angabe aus welchen Bereichen diese kommen, mit in den Personalbericht aufzunehmen.
Herr Keßen antwortet auf die Frage bezüglich des Krankheitsstandes. Das Empfinden des einzelnen in den Fachbereichen ist so, dass der Krankheitsstand zunehme. Dies spiegelt sich jedoch nicht in überdurchschnittlich hohe Krankenstände wieder. Gesundheitsfördernde- sowie gesundheitserhaltende Maßnahmen werden durchgeführt. Dieses Thema wird weiterhin beobachtet.
Frau Nigbur-Martini möchte wissen, ob es nicht darum gehe, die im HSK aufgeführten einzusparenden Kopfzahlen zu erreichen, sondern einen finanziellen Betrag einzusparen.
Herr Oberbürgermeister Dehm antwortet hierauf, dass entscheidend ist, was finanziell eingespart werden kann. Personalkosten sollen reduziert werden. Eine Maßnahme ist nur im Sinne von Konsolidierung sinnhaft, wenn Personalaufwand eingespart wird.
Frau Nigbur-Martini fragt, ob in den vorgelegten Kopfzahlen die ausgegliederten Mitarbeiter der WBH enthalten sind.
Herr Oberbürgermeister Dehm erklärt, dass die Mitarbeiter der WBH mit einbezogen wurden.
Anlagen zur Vorlage
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