27.03.2014 - 4.2 Vorschlag der FDP-Fraktion nach § 6 GeschO des ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 27.03.2014
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung
- Bearbeitung:
- Melanie Langer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Thielmann begründet den Antrag. Er merkt an, dass der Stadtbezirk Haspe in der Vergangenheit bereits eine Freilauffläche für Hunde geschaffen hat. Dieses sollte auch in anderen Stadtteilen nach Vorbereitung in den entsprechenden Bezirksvertretung erfolgen.
Herr Hentschel führt für die Ratsgruppe Die Linke aus, dass diese sich dem Vorschlag anschließen werde. Des Weiteren merkt er in diesem Zusammenhang an, dass ein Bürgerantrag zur Rücknahme der Hundesteuererhöhung für den Rat am 15.05.2014 vorbereitet werde.
Frau Neuhaus möchte den Betrag der jährlich erzielten Hundesteuer wissen.
Herr Gerbersmann antwortet, dass bislang rund 1,1 Mio. € Hundesteuer im Jahr eingenommen wurden.
Herr Klinkert gibt zu bedenken, dass die Freilaufflächen nur eingezäunt sinnvoll seien und daher die Kostenfrage zu klären ist. Daher werde er sich dagegen aussprechen.
Frau Nigbur-Martini pflichtet den Ausführungen von Herrn Klinkert bei. Zudem habe Hagen grundsätzlich andere Probleme, insbesondere finanzieller Art, welche vorrangig zu behandeln seien.
Herr Weber merkt an, dass Hunde oft sozialere Wesen seien als Menschen. Er führt aus, dass die Idee für die Hundewiese in Haspe aufgrund eines Besuchs in New York entstanden sei. Es sei sinnvoll, in der Stadt solche Flächen zu schaffen, da es nicht jedem möglich ist, mit seinem Hund in den Wald zu gehen. Er schlägt zudem vor, den Beschlussvorschlag zu ergänzen. Die Wohnungsgesellschaften sollten beteiligt werden, um in den Ballungsgebieten solche Flächen zu ermöglichen. Des Weiteren soll die Beratung der Bezirksvertretungen im Beschlussvorschlag ergänzt werden.
Herr Thielmann stimmt der Ergänzung zu.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, ausgewählte Flächen im Stadtgebiet, nach Beratung in den jeweiligen Bezirksvertretungen, als spezielle Hundefreilaufflächen auszuweisen. Im Rahmen dessen sollen Gespräche mit den Wohnungsbaugesellschaften geführt werden, ob solche Flächen auf deren Gelände zur Verfügung gestellt werden können.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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247,6 kB
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