23.04.2013 - 5 Vorstellung des Jahresprogramms des Osthaus Mus...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Söhnchen bittet Herrn Dr. Belgin um die Vorstellung des Programms des Osthaus Museums für 2013.

 

Herr Dr. Belgin verweist zunächst auf 21.000 zahlende Besucher der Modersohn Ausstellung in den letzten drei Monaten. Diese Zahl sei sehr erfreulich und er hofft, dass diese positive Entwicklung auch so weitergeht.

 

Herr Dr. Belgin verweist auf das soeben als Tischvorlage ausgelegte Programm für das Jahr 2013.

Er verbindet dies mit einer Einladung zur nächsten Ausstellungseröffnung des Künstlers Klaus Fussmann am 04.05.2013. Parallel dazu wird es eine Ausstellung von Anselm Kiefer geben.

Herr Dr. Belgin berichtet weiter über die für 2013 geplanten Ausstellungen. Er verweist besonders auf das große Projekt „Transfer Korea“, wobei es sich um eine nahezu voll finanzierte Ausstellung des Kultursekretariats Wuppertal handelt.

 

Zum Osthaus Preis berichtet Herr Dr. Belgin über Gespräche mit der RWE in Essen und Dortmund, nach denen man die berechtigte Hoffnung habe, demnächst wieder einen Preis ausloben zu können und eine entsprechende Ausstellung in den eigenen Räumen präsentieren zu können.

 

Herr Söhnchen bedankt sich für die Vorstellung des sehr guten Programms und ist  erfreut über die guten Besucherzahlen der Modersohn-Ausstellung.

 

Auch Herr Asbeck hält das zukünftige Programm des Osthaus Museums für sehr attraktiv. Die Modersohn- Ausstellung sei sehr erfolgreich gewesen, er möchte Herrn Dr. Belgin dazu beglückwünschen. Er selbst habe diese Ausstellung mehrfach besucht und seinen Gästen auch die Ausstellung „Landschaften im Engadin“ im Schumacher Museum gezeigt. Er hätte sich im Rahmen einer guten Zusammenarbeit der beiden Museen gewünscht, einmal eine Ausstellung zu zeigen, die sich mit den unterschiedlichen künstlerischen Umsetzungen der Landschaftsmalerei auseinandersetzt. Er regt an, dieses Thema einmal aufzugreifen und als Kunstquartier gemeinsam daran zu arbeiten.

 

Herr Dr. Geiersbach bedankt sich ebenfalls für das Programm. Er ist erfreut über die hohe Besucherzahl der Modersohn Ausstellung. Sicherlich sei es schwierig, einen solchen Erfolg zu wiederholen, der Weg, bei den Ausstellungen in den figurativen Bereich zu gehen, sei sicher richtig. Die Anregung von Herrn Asbeck, auch einmal auf das Spannungsverhältnis zur abstrakten Malerei einzugehen, hält er ebenfalls für sehr gut.

Er schlägt auch vor, möglicherweise einmal ein Korea-Projekt mit koreanischer Musik zu verbinden.

 

Herr Dücker bedankt sich ebenfalls für das gute Programm. Der Erfolg der Modersohn Ausstellung sei vorhersehbar gewesen, wenn man sehe, wie viele Hagener Bürger nach Worpswede reisen.

Da bei der Ausstellungseröffnung von Klaus Fussmann wieder mit einer großen Gästezahl zu rechnen sei, die freien Eintritt habe, fragt er, ob es die Möglichkeit  gibt, eventuell statt eines Eintrittspreises eine Art Spende zu nehmen. Er regt an, einmal darüber nachzudenken.

 

 

 

Herr Dr. Belgin antwortet, es handele sich um eine Marketing-Maßnahme. Die Ausstellung lebe auch davon, dass Menschen über sie sprechen. Einen Eintritt bei einer Eröffnung zu nehmen, sei ein heikles Spiel. Aus seiner Erfahrung wisse er, dass solche Maßnahmen nicht sehr gut ankommen. Auch eine aufgestellte Spendenbox könne sich als problematisch erweisen.

Zu Herrn Asbecks Vorschlag möchte er sagen, dass es zwischen den beiden Museen ein bestimmtes Spannungsverhältnis gegeben habe, wenn es gelingen sollte, das zu überwinden, gebe es überhaupt keine Grenzen.

 

Herr Huyeng bezieht sich auf das vorhin genannte Kultursekretariat, es sei geplant, einen Vertreter des Kultursekretariates Wuppertal in eine der nächsten KWA-Sitzungen einzuladen und referieren zu lassen. Hagen sei ja auch Mitglied des Kultursekretariates und soweit er informiert sei, sei eine Vorstellung der Aufgaben dieses Sekretariates hier im Ausschuss bisher noch nie erfolgt. Das Kultursekretariat verwalte Gelder des Landes, wodurch auch die Finanzierung des Korea-Projektes sichergestellt worden ist.

Über das Thema der Eintrittspreise bei Ausstellungseröffnungen habe man sehr intensive Gespräche geführt und man sei zu dem Schluss gekommen, davon eher Abstand zu nehmen.

Auch Herr Huyeng ist sehr erfreut über den Erfolg der Modersohn-Ausstellung.

 

Auf Herrn Asbeck bezogen kann er berichten, dass beabsichtigt ist, im Laufe des Monats Mai beide Museumsleitungen und auch die Fördervereine zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch einzuladen. Man wolle dann darüber sprechen, wie die Zusammenarbeit beider Museen verbessert werden könne.

 

Herr Söhnchen bedankt sich und wünscht Herrn Huyeng ein gutes Gelingen für dieses Gespräch.

 

 

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt die Vorstellung des Jahresprogramms des Osthaus Museums für 2013 zur Kenntnis.

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

 

 

 

SPD

 

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

 

 

Hagen Aktiv

 

 

 

FDP

 

 

 

Die Linke

 

 

 

 

 

x

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

13

Dagegen:

     

Enthaltungen:

     

 

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Anlagen