13.02.2013 - 5.1 Baumschutzsatzung

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Bögemann legt einen Beschlussvorschlag (siehe Beschluss) zur Baumschutzsatzung vor.

 

Der Beirat beschließt einstimmig, dass er die Einführung einer Baumschutzsatzung für die Stadt Hagen nur weiter verfolgt, wenn der Beschlussvorschlag von Herrn Bögemann in der nachfolgenden Abstimmung des LB, mindestens mit einer zweidrittel Mehrheit beschlossen wird.

 

An der anschließenden Erörterung beteiligen sich die Herren Berger, Bögemann, Fähmel, Borgmeier, Freier, Wack, Buhl und Bühren. Es besteht Einigkeit darüber, dass eine Baumschutzsatzung nicht dazu dienen darf, den Bürger in seiner Lebensqualität einzuschränken, sondern im Gegenteil die allgemeine Lebensqualität in Hagen aufrecht zu erhalten und zu erhöhen. Dieses Ansinnen sollte mit einer entsprechenden Öffentlichkeitsarbeit publik gemacht werden. Der Landschaftsbeirat sieht sich in seinem gesetzlichen Auftrag und in seinem Selbstverständnis als das dafür geeignete Gremium, die Einführung einer Baumschutzsatzung weiter zu verfolgen. Er geht davon aus, dass man nach einer entsprechenden Willensbildung auch Mittel und Wege findet, eine solche Satzung umzusetzen und zu finanzieren. Über entsprechende Möglichkeiten des privaten Engagements wurde bereits in der Sitzung am 22.01.2013 gesprochen.

 

Der Landschaftsbeirat wird zu dem Thema eine Arbeitsgruppe bilden an der die folgenden Herren teilnehmen werden: Borgmeier, Wack, Buhl, Freier, Fähmel, Dr. Hülsbusch und Bögemann.

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Beschluss:

 

Der Landschaftsbeirat hält die Erstellung einer neuen Baumschutzsatzung für die Stadt Hagen für erforderlich. Sie dient dem Wohl der Allgemeinheit.

 

Insbesondere ist die Satzung aus folgenden Gründen erforderlich:

 

Bodenschutz

Bäume halten den Boden mit ihren Wurzeln fest; insbesondere in Hangbereichen.

 

Klimaschutz

Dichte Bebauung, Aufheizung, Wärmebelastung für den Menschen. Hier mindern Bäume nachhaltig die Aufheizung und verbessern das Klima durch den ständigen Verdunstungsprozess. Wichtig in unserer Stadt: Klimaoasen schaffen.

 

Schutz vor Luftverunreinigung und Schutz vor Lärm

Bäume dämpfen die Lärmentwicklung und filtern Feinstäube.

Beispiel: Autobahnzubringer am Landgericht. Im Sommer geringer Lärm in der Beethovenstraße, im Winter ein hoher Lärmpegel.

 

Arten und Biotopschutz

Begrünungen wie Bäume und Hecken lassen es zu, dass bestimmte anpassungsfähige Tierarten überhaupt in der Stadt überleben und sich vermehren können. Diese Arten tragen durch Nahrungsaufnahme dazu bei, dass sich Schädlinge nicht ungehindert entwickeln können.

 

Naturbezogene Erholung

Bäume und Hecken auf öffentlichem und privatem Grund beleben Straßen, Wege und Plätze. Bäume in der Stadt sind belebende Elemente, erfreuen das Auge und laden Menschen zum Aufenthalt ein.

 

Der Landschaftsbeirat wird sich aktiv bei der Erstellung der Satzung einbringen. Der Landschaftsbeirat bildet hierzu eine Arbeitsgruppe.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

x

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

       12

Dagegen:

         0

Enthaltungen:

         1