13.04.2005 - 6.7 Errichtung eines Grabfeldes für muslimische Bes...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 13.04.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Herr
Kohaupt erinnert an den Beschluss vom 11.09.2003, mit dem sich die BV Nord
mehrheitlich für die Einrichtung eines solchen Grabfeldes ausgesprochen hat.
Herr
Pejic möchte wissen, warum in der Vorlage so viele Kindergräber ausgewiesen
sind.
Herr
Heckroth erläutert die Gewohnheiten der muslimischen Bestattungen und dass
viele ältere Menschen sich in ihre Heimatländer überführen lassen. Eigene
Erfahrungen seitens der Stadt Hagen liegen nicht vor.
Herr
Rath spricht die aus seiner Sicht zu große Fläche des geplanten Grabfeldes für
muslimische Bestattungen an.
Herr Daniels kann sich der Meinung von Herrn Rath
anschließen und fügt hinzu, dass eine Eröffnung in der Größenordung
problematisch zu sehen ist. Er gibt zu bedenken, ob dadurch nicht erst
recht Parallelgesellschaften
entstehen.
Nachdem sich
Herr Mosch nach den Kompensationsflächen erkundigt hat, macht Herr Büßemeyer
deutlich, dass auch muslimische Bürger das Recht erhalten sollten, nach deren
religiösen Gebräuchen beigesetzt zu werden.
Herr Kohaupt
trägt den geänderten Beschlussvorschlag vor und es ergeht folgender
|
|
Abstimmungsergebnis: |
|
|||
|
|
|
Mit
Mehrheit beschlossen |
|
||
|
|
|
|
|||
|
|
Dafür: |
|
|||
|
|
Dagegen: |
|
|||
|
|
Enthaltungen:.: |
|
|||
Zusatzbeschluss:
Die
Ausgleichsmaßnahme wird ausgesetzt, bis zur endgültigen Klärung der Problematik
der Vergabe durch die Bezirksvertretungen
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig beschlossen
Dafür:
14
Dagegen:
0
Enthaltungen:
0
