04.09.2013 - 4 Antrag des Kinderschutzbundes auf einen Zuschus...

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Wortprotokoll

Herr Hannusch vom Fachbereich Jugend und Soziales, Abteilung „Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Menschen“, berichtet, dass der Kinderschutzbund bei der Stadt Hagen einen Zuschuss in Höhe von 30.000,- Euro für die integrative Kinder- und Jugendarbeit beantragt habe. Er erläutert, dass die Stadt Hagen derzeit den bis zum nächsten Jahr laufenden Kinder- und Jugendförderplan umsetze. In diesem Plan wurde das Thema „Inklusion“ noch nicht berücksichtigt. Am 10. Oktober wird die nächste Bildungskonferenz stattfinden, hier soll dann auch das Thema Inklusion aufgegriffen werden. Der neue Kinder- und Jugendförderplan, der für die Jahre 2015 bis 2020 gelten soll, wird das Thema Inklusion berücksichtigen. Herr Hannusch weist darauf hin, dass derzeit für die Stadt Hagen keine Verpflichtung bestehe, die Kosten für eine integrative offene Kinder- und Jugendarbeit des Kinderschutzbundes zu übernehmen. Er weist drauf hin, dass der Kinderschutzbund eine hervorragende Arbeit leistet. Bevor jedoch Zuschüsse gezahlt werden, beabsichtigt die Stadt Hagen, eine Bestandsaufnahme zu machen. Es gibt in Hagen 20 Einrichtungen, auch diese Einrichtungen möchten inklusiv arbeiten. Die Stadt Hagen möchte ein  gemeinschaftliches Konzept entwickeln. Er verweist darauf, dass Inklusion nicht bedeutet, dass es spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung gibt, sondern dass die vorhandenen Angebote für alle Menschen zugänglich sind, hierfür müssen die Rahmenbedingungen gestaltet werden.

 

Frau Panzer findet es schwierig, jetzt über die Vorlage abzustimmen, da diese erst vor der Sitzung verteilt wurde und sie sich erst eine Meinung bilden müsse. Es entbrennt eine lebhafte Diskussion. Auf Nachfrage teilt Herr Hannusch mit, dass an anderer Stelle gekürzt werden muss, wenn die Stadt Hagen zum jetzigen Zeitpunkt dem Kinderschutzbund einen Zuschuss gewährt. Frau Dohms schlägt schließlich vor, die Vorlage heute lediglich als erste Lesung zu behandeln. Herr Wirth greift diesen Vorschlag auf und stellt Beschlussvorschlag von Frau Dohms zur Abstimmung.

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Beschluss:

Die Vorlage wird in erster Lesung zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

./.

Enthaltungen:

1

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=2145&TOLFDNR=182295&selfaction=print