04.09.2013 - 6 Taktile Aufmerksamkeitsfelder am Busbahnhof (ZOB)
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Behindertenbeirates
- Datum:
- Mi., 04.09.2013
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:30
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Gleiß teilt mit, dass der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins den Behindertenbeirat gebeten habe, sich mit dem Thema taktile Aufmerksamkeitsfelder am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Hagen zu beschäftigen. Sie berichtet, dass inzwischen ein Ortstermin mit dem Vorsitzenden des Vereins und Herrn Winkler vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung stattgefunden habe. Sie erläutert, dass nach dem Wunsch des Blinden- und Sehbehindertenvereins am ZOB Leitstreifen und Aufmerksamkeitsfelder für blinde Menschen verlegt werden sollen, damit blinde Menschen den Einstieg in den Bus leichter finden. Für eine nachträgliche Verlegung eigenen sich nach Vorstellung des Blinden- und Sehbehindertenvereins Kunststoffplatten, die auf den vorhandenen Bodenbelag aufgeklebt werden. Die Busse sollen dann mit der Einstiegstür an den jeweiligen Aufmerksamkeitsfeldern halten, auch dann, wenn sie bereits weiter hinten gehalten haben, weil ein anderer Bus den eigentlichen Einstieg blockierte. Der Blinden- und Sehbehindertenverein hatte mit der Hagener Straßenbahn bereits diesbezügliche Gespräche geführt.
Herr Winkler hat beim Ortstermin angemerkt, dass die Preise für diese Platten unter Umständen genauso hoch liegen könnten, wie die Preise für entsprechende Betonplatten. Des Weiteren müsse vor einer Verlegung die Haltbarkeit und Rutschfestigkeit der Platten überprüft werden. Er wird sich zunächst nach den Preisen für diese Kunststoffplatten erkundigen und diese dann eventuell an einer einzelnen Bushaltestelle verlegen lassen. Bezüglich der Leitstreifen am ZOB wird er zunächst einen Plan erstellen und ebenfalls die Kosten ermitteln. Für die Herstellung und Unterhaltung von Bushaltestellen stehen im Haushaltsplan gesonderte Haushaltsmittel zur Verfügung, sodass unter Umständen eine Finanzierung der Maßnahmen möglich sei.
Frau Dohms merkt an, dass die Busse jedoch oftmals nicht an den Aufmerksamkeitsfeldern halten.
