17.03.2005 - 4 Haushaltsplanberatungen 2005
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 17.03.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- AdR Amt des Rates
- Bearbeitung:
Wortprotokoll
Herr Demnitz schlägt vor,
die einzelnen Gruppen aufzurufen, damit hierzu bei Bedarf Fragen gestellt
werden können.
Herr
Gerbersmann fragt zur HH-Stelle 0310 400 00003 (Personalausgaben)
auf der Seite 33, warum der Ansatz in 2004 in Höhe von 917.851 so stark von
dem Rechnungsergebnis 2003 und dem Ansatz 2005 in Höhe von rund 2,1 Mio
abweiche.
Herr Schierau entgegnet;
dass der nicht einzeln zuzuordnende Gesamtkonsolidierungsbedarf der Verwaltung
an dieser Stelle insgesamt abgesetzt worden sei. Dies entspreche nicht dem
tatsächlichen Ergebnis. In der Jahresrechnung werde dies wieder anders
dargestellt.
Herr
Marscheider erkundigt sich zur HH-Stelle 0210 169 03203
(Verwaltungskosten) auf der Seite 16, wie der Unterschied zwischen dem Ansatz
2004 in Höhe von 115.900 und dem Ansatz 2005 in Höhe von 417.868 zustande
komme.
Herr Gregull antwortet,
dass es sich hierbei um den neu ermittelten Anteil der GWH handele.
Herr Thielmann bittet um
Erläuterung zur Leistungsverrechnung EDV auf den Seiten 41 b/c, wo es
exorbitante Abweichungen z.B. bei der Zentralen Steuerung (UA 0210) oder der
Allgemeinen Schulverwaltung (UA 2000) gebe.
Herr Schierau gibt
Auskunft, dass es sich hierbei um die Echtergebnisse des HABIT handele.
Weitergehende Auskünfte könne nur der HABIT erteilen.
Herr Asbeck merkt an,
dass hier nicht festgestellt werden könne, ob etwas Positives bewirkt worden
sei. Man müsse die Ist-Zahlen so hinnehmen, wie der HABIT sie liefere. Dies
halte er für problematisch.
Herr Demnitz sagt eine
Klärung im Laufe der Haushaltsplanberatungen zu.
Herr
Marscheider fragt zur HH-Stelle 0250 400 00002 (Personalausgaben)
auf der Seite 25, ob sich hinter dem erhöhten Ansatz 2005 eine zusätzliche
Stelle verberge.
Herr Demnitz sagt eine
schriftliche Beantwortung zu.
Herr Thielmann stellt im
Zusammenhang mit den Erläuterungen auf der Seite 71 die Frage, ob mittlerweile
feststehe, wie die Gebühren zukünftig aufgesplittet werden sollen.
Herr Schierau bestätigt,
dass man in Gesprächen mit der HEB-GmbH stehe. Er rechne vor der Sommerpause
mit einem Ergebnis, könne heute jedoch keine konkreten Zahlen benennen.
Herr Thielmann ergänzt, dass
er diese Frage deswegen gestellt habe, weil in diesem Jahr in Alt-Emst der
Winterdienst auch in sogenannten C-Straßen durchgeführt worden sei, die früher
nie geräumt worden seien. Er frage sich, ob solche Straßen jetzt auch in die
Gebührenkalkulation mit hineingenommen werden sollen.
Herr Schierau entgegnet,
dass er dies vom Grundsatz her verneinen könne. Jedoch könne im Bedarfsfall
wie bei dem Schneefall im März eine Räumung nachrangiger Straßen als
Dienstleistung durch den HEB erbracht werden.
Herr Thielmann nimmt die
Haushaltsplanberatungen zum Anlass, Herrn Dr. Schmidt zu fragen, was mit der
Fleischversorgung Hagen e.G. geschehen sei.
Herr Dr.
Schmidt antwortet, dass der Jahresabschluss 2004 positiv ausgefallen sei. Jedoch
werde wahrscheinlich ein weiterer Zerlegebetrieb schließen, so dass weiterer
Diskussionsbedarf entstehe.
Herr
Marscheider möchte zur HH-Stelle 7300 546 00109 (Stromverbrauch auf
Wochenmärkten) auf der Seite 75 wissen, warum hier eine solch starke Erhöhung
zu finden sei.
Herr Demnitz verweist auf
die Erläuterungen zu dieser Haushaltsstelle.
Herr Thielmann fragt in
diesem Zusammenhang nach dem Sachstand zur Problematik der Sanierung der
Stadthallenküche.
Herr Kliewe erwidert,
dass die GWH den Auftrag bekommen habe, die Investition aufzureißen, in der
nächsten Sitzung des Werksausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses
darzustellen und dann den Rat zu informieren. Hieran arbeite man gerade.
Herr Röspel dankt der
Kämmerin und den Beschäftigten in der Kämmerei für die Erhöhung der Gewerbesteueransätze
von 2003 zu 2005 um 20 Mio. . Dann erkundigt er sich zur HH-Stelle 9000 092
00009 (Ausgleichsleistungen des Landes [HARTZ IV]) auf der Seite 98, warum hier
nur Nullansätze registriert seien.
Weiterhin
möchte er zur HH-Stelle 9000 832 00103 (Umlage an Landschaftsverband) wissen,
nach welchem Schlüssel sich diese Umlage ermitteln lasse.
Herr Schierau entgegnet zur
Umlage des Landschaftsverbandes, dass hier die Steuerkraftmesszahl zugrunde
liege und auf diese werde der Hebesatz des Landschaftsverbandes angerechnet.
Der Landschaftsverband habe lediglich eine Erhöhung von 0,6 Prozent statt wie
geplant um einen Prozentpunkt beschlossen.
Hinsichtlich
der Frage der Ausgleichszahlungen zu HARTZ IV seien zur Drucklegung keine Daten
vorhanden gewesen. Zwar gebe es mittlerweile eine erste Erstattung, jedoch
seien immer noch keine absoluten Zahlen bekannt.
Herr Dr.
Schmidt ergänzt, dass mit Stand 15.03.2005 bisher rund 10 Mio. für die Kosten
der Unterkunft für alle 11.800 Bedarfsgemeinschaften in Hagen benötigt worden
seien. Hochgerechnet auf das Jahr 2005 rechne er damit, dass die im Haushalt
veranschlagten 43 Mio. ausreichen werden.
Die
Erstattungsquote liege derzeit bei 29 Prozent, so dass man eine Summe von ca.
11 Mio. in dieser HH-Stelle annehmen könne. Er empfehle jedoch dringend, bis
zur ersten Revision Ende März zu warten, damit verlässliche Aussagen gemacht
werden könnten.
Herr Thielmann möchte
wissen, was sich auf der Seite 98 unter der HH-Stelle 9000 020 00004
(Vergnügungssteuer für die Vorführung von Bildstreifen) verberge und wieviel
Mitarbeiter für diese Einnahmeposition und für die Jagdsteuer beschäftigt
seien.
Herr Schierau geht auf die
Frage ein und erklärt, dass die Vergnügungssteuereinnahmen aus der Vorführung
pornographischer Filme herrühren.
Diese
Einnahmepositionen und auch die Jagdsteuer werde nebenbei von Mitarbeitern
bewältigt. Das Aufkommen für beide Aufgaben werde maximal von einer 0,3 Stelle
wahrgenommen.
Herr
Marscheider bittet um Erläuterung zur HH-Stelle 8810 641 0000X
(Körperschaftssteuer) auf der Seite 95.
Herr Schierau verweist auf
die Erläuterungen zu dieser Haushaltsstelle.
Herr Asbeck merkt zur
Umlage des Landschaftsverbandes an, dass diese Umlage auch in der Zukunft
steigen werde, weil die Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung ebenfalls
gestiegen sei und weiter steigen werde.
Außerdem wolle
er wissen, ob auf der anderen Seite eine Entlastung durch die
Ausgleichszahlungen für HARTZ IV erfolgen werde, wie es eigentlich zugesagt
gewesen sei.
Herr Schierau verneint die
Ableitung einer direkten haushaltsmäßigen Entlastung.
Herr Dr.
Schmidt ergänzt, dass im Sommer 2004 im Zusammenhang mit der damaligen Vorlage
eine Prognose zur Entlastung im Sozialbereich gewagt worden sei, die bei 5 Mio.
gelegen habe. Man könne derzeit nicht absehen, ob und in welchem Umfang eine
Entlastung eintrete. Deswegen neige er zur Zeit zu einer schwarzen Null.
Frau Herms fragt, ob
geplant sei, erneut eine Hundebestandsaufnahme durchzuführen.
Herr Schierau entgegnet, dass
grundsätzlich wieder eine Bestandsaufnahme geplant sei, jedoch nicht in diesem
Jahr.
Herrn Dr.
Fischer interessiert es, welche Einwohnerzahl bei der Umlage für den
Regionalverband Ruhr zugrunde gelegt werde.
Herr Schierau verweist
darauf, dass es nicht die stadteigene Zahl sondern die des Statistischen
Landesamtes sei und sagt zu, dass er die genaue Zahl dem Protokoll beifügen
werde.
Herr Thielmann verweist für
das Protokoll darauf, dass er im Zusammenhang mit der Seite 120, HH-Stelle 1120
936 00007 (Beschaffung von mobilen Geschwindigkeitsüberwachungen) der
Anschaffung dieser Anlagen nicht zustimme.
Herr Dr.
Fischer fragt zur HH-Stelle 9000 361 10308 (Landeszuschuss Sportpauschale) auf
der Seite 152, ob die Mittel aus 2004 bereits verbraucht worden seien.
Herr Schierau entgegnet,
dass sowohl die Mittel für 2004 als auch für 2005 in voller Höhe vorhanden
seien.
