03.12.2013 - 6 Pakt für den Sport -Sachstandsbericht-
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Di., 03.12.2013
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zur bisherigen Umsetzung des Pakts für den Sport wird für die nächste Sitzung eine ausführlicher Bericht erarbeitet, so Herr Dr. Schmidt.
Mehrere mögliche Einsparungsbereiche wurden untersucht.
Die Betreuung der Sportstätten durch Personal wurde deutliche zusammen gestrichen. Durch sog. „fliegende Hausmeister“ und Übertragung von Schlüsselgewalt konnten Einsparungen von rd. 400.000,- € erzielt werden, so Herr Dr. Schmidt weiter.
Im Rahmen der Vermarktung von Sportstätten untersagt die Bezirksregierung bis heute, Erlöse aus dem Verkauf von Sportanlagen zur Refinanzierung einzusetzen.
Für die Plätze Quambusch und Klutert gibt es schlechte Vermarktungsmöglichkeiten. Gleiches gilt für Rummenohl und Berchum. Der Platz Berchum wird zudem während der Arbeiten an der Lennetalbrücke benötigt. Die Sachlage zum Loheplatz ist durch aktuelle Beschlüsse bekannt.
Hinsichtlich einer möglichen Aufgabe des Ostfeld-Sportplatzes wurden Gespräche mit den Vereinen geführt. Schwierig ist die Verlegung des Trainingsbetriebes.
Die Umsetzung der Vermarktungen gestaltet sich im Großen und Ganzen schwer, so Herr Dr. Schmidt.
Bei der Übertragung von Sportstätten in die Verantwortung der Vereine, ist die Übergabe des Freiheitsplatzes an Blau-Weiss Haspe zu verzeichnen.
Zum Thema Aufgabe von Schulen ist für die Regenbogenschule zu sagen, dass der Sportbetrieb in der angrenzenden Sporthalle zunächst weitergehen kann, so Herr Dr. Schmidt. Die Analyse zu den Vermarktungsmöglichkeiten bleibt abzuwarten.
Auch der Weiterbetrieb des Sports in der Turnhalle Spielbrink wurde mit den betroffenen Vereinen diskutiert. Ziel ist es, einen Vorschlag zum Frühjahr zu erarbeiten.
Der Schulbetrieb wird zum Schuljahr 2015/2016 eingestellt.
Im Rahmen des Pakts für den Sport wurde die Schließung des Sportplatzes Dahmsheide, inkl. der Turnhalle eindeutig beschlossen, so Herr Dr. Schmidt. Eine Vermarktungsanalyse liegt bis heute nicht vor.
Im Rahmen der Vorbereitung eines Sekundarschulstandort in Altenhagen ergibt sich derzeit folgende schwierige Situation:
Für den Betrieb ist das Vorhandensein einer Mensa erforderlich. Die Möglichkeit, diese im Keller des Schulgebäudes unterzubringen, wird als schlecht eingestuft. Besser wäre eine Unterbringung in der Turnhalle Friedensstr.
Diese ist aufgrund ihrer Einfachverglasung nicht mehr geeignet für den Sportbetrieb. Außerdem befindet sie sich technisch und energetisch nicht mehr auf dem neusten Stand. Die weitere Unterhaltung würde erheblich hohe Kosten verursachen.
Die Sportverwaltung prüft derzeit eine Umverteilung des Sportbetriebes aus der Turnhalle Friedensstr. u. a. auf die Halle Altenhagen.
Da für die Unterhaltung der Halle Dahmsheide nur noch geringe Unterhaltungsmittel zur Verfügung stehen, ist mit auch hier mit einer kurzfristigen Umverteilung der Sporteinheiten zu rechnen, so Herr Dr. Schmidt.
Wenn die Halle Dahmsheide geschlossen wird, muss die Mensa im Keller untergebracht werden, da die Halle Friedensstr. nicht zusätzlich für den Sportbetrieb wegfallen kann.
In der letzten Ratssitzung wurde beschlossen, dass sowohl Halle, als auch Platz Dahmsheide geschlossen werden sollen, so Herr Dr. Fischer. Herr Dr. Fischer bittet daher für die 1. Sitzung im neuen Jahr um eine präzise Situationsdarlegung des Schulsports in Altenhagen und Dahmsheide.
Die Halle Friedensstr. ist abbruchreif, eine Sanierung wäre teuer.
Möglicherweise muss die Halle Dahmsheide erhalten bleiben, daher soll es hierzu in diesem Jahr noch keinen Beschluss geben, so Herr Dr. Fischer.
Herr Wischnewski sagt eine entsprechende Ausarbeitung zu.
Es ist sachlich richtig, dass dieser Beschluss gefasst wurde, so Herr Glaeser. Eine Umsetzung ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen machbar.
Der STEA hat die Verwaltung am 23.03.10 beauftragt, eine vertiefende Machbarkeitsstudie zu erarbeiten. Informationen zu den Auswirkungen, wenn die Halle schließt, liegen jedoch bis heute nicht vor.
Auf Rückfrage von Frau Neuhaus betont Herr Dr. Schmidt, dass die Turnhalle Dahmsheide bei den Überlegungen zur Sekundarschule zunächst keine Rolle gespielt hat, sich die Sachlage aber geändert hat.
Bei Weiterbetrieb der Halle Dahmsheide müssen die Kosten für Reinigung und Energie an anderer Stelle reduziert werden, so Frau Grebe.
Im Haushalt sind für Dahmsheide keine Ansätze mehr vorgesehen.
Insgesamt stehen rd. 1,1 Mio. € weniger Unterhaltungsmittel zur Verfügung; dem gegenüber stehen zu viele Gebäude.
Die fehlenden Unterhaltungsmittel sind mit dem Kämmerer erörtert worden, so Herr Dr. Schmidt. Jedoch sind die Ansätze für Dahmsheide noch nicht ganz auf 0,- gefahren.
Herr Dr. Schmidt betont, dass die Mensa für den Schulbetrieb sehr wichtig ist, die Kellerlösung aber nicht als positiv angesehen werden kann.
Auch Herr Krippner befürwortet die Vorlage einer genauen Analyse in der nächsten Sitzung. Die Mensaregelung soll in die Ausarbeitungen einbezogen werden.
Kommt es zu einer Unterbringung der Mensa in der Turnhalle Friedensstr., kann nicht zusätzlich die Halle Dahmsheide geschlossen werden.
Die Sekundarschule muss die bestmöglichen Startmöglichkeiten haben, so Frau Neuhaus. Im Schulbereich sind bereits genug Einsparungen erbracht worden.
Der Ratsbeschluss zur Schließung der Halle Dahmsheide besteht, so Herr Hentschel. Jedoch sind keine näheren Voraussetzungen benannt. Es ist zu überlegen, welche Möglichkeiten es gibt, die Umsetzung des Beschlusses zunächst zurückzustellen.
Nach Vorlage der Analysen durch die Fachverwaltung sind weitere Diskussionen möglich, so Herr Krippner abschließend.
Beschluss:
Der Sport- und Freizeitausschuss beauftragt das Servicezentrum Sport, eine detail- lierte Betrachtung und Analyse unter Einbeziehung des Schul- / Vereinssports für den Bereich Altenhagen (einschl. Dahmsheide) zu erarbeiten und in der 1. Sitzung des Jahres 2014 dem Ausschuss zur Diskussion und Entscheidung vorzulegen. Zudem sollte der Standort der Kantine Sekundarschule Altenhagen dem Ausschuss vorliegen und geklärt sein.
