03.07.2013 - 5 Bericht aus dem Integrationsrat

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Karadag berichtet aus dem Integrationsrat.

 

Sie teilt mit, dass die neue Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums  -Frau Keller- gern in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses über die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums berichten würde. 

 

Frau Priester-Büdenbender und Frau Buchholz begrüßen diesen Vorschlag.

 

Frau Buchholz merkt an, dass sie der Anteilsquote von  Beschäftigten in der Stadtverwaltung interessieren würde. Im Integrations- und Teilhabegesetz gebe es eine entsprechende Verpflichtung zur interkommunalen Öffnung. Diese beziehe sich ihres Erachtens bisher nur auf Ministerien. Inwieweit sei das auch eine Selbstverpflichtung für die Kommunen? Es stelle sich für sie die Frage, wie damit strategisch umgegangen werden solle.

 

Herr Goldbach antwortet, dass es sich um ein schwieriges Thema handele, wenn man die Rahmenbedingungen betrachte, unter denen man das derzeit bearbeiten müsse. Wie schon erwähnt, handele es sich um ein Landesgesetz, dass für die Landesbehörden gelte. Gleichwohl sei es auch für die Stadt Hagen ein Thema. Man habe die Umsetzung des Integrationskonzeptes auf der Prioritätenliste. Dieses sei vom Rat der Stadt Hagen so beschlossen worden. 

Der Fachbereich Personal und Organisation habe unter den Mitarbeitern eine Befragung durchgeführt, um zu ermitteln, welchen Anteil von Mitarbeitern mit Zuwanderungshintergrund es in der Stadtverwaltung gebe. Da die Beantwortung der Umfrage freiwillig gewesen sei, stelle sich natürlich die Frage, wie repräsentativ diese sei. 

Es habe eine Rücklaufquote von 38 % gegeben. Das könne als repräsentativ angesehen werden. Einer Vorlage, die im Integrationsrat beraten worden sei,  sei zu entnehmen, dass man bei einer Quote zwischen 14 und 18 % liege. Das sei höher als vermutet, aber nicht in dem Verhältnis, das in der Gesamtbevölkerung bestehe.

Der Integrationsrat habe vereinbart, dieses Thema regelmäßig auf die Tagesordnung zu nehmen. Die Verwaltung habe sich auf den Weg gemacht, interkulturelle Schulungen anzubieten. Weiterhin spricht er die Fortbildungsreihe an, die man mit Unterstützung der Integrationsagenturen dieser Stadt durchführe. Es handele sich um den Caritasverband und das Diakonische Werk, mit denen man das gemeinsame Kooperationsvorhaben durchführe.

 

Frau Priester-Büdenbender bedankt sich für die Ausführungen und schlägt vor, dieses Thema in der nächsten Sitzung auf die Tagesordnung zu nehmen.     

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