07.05.2013 - 6 Wohnraumförderung, Sozialer Wohnungsbau

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Priester-Büdenbender erläutert, dass es darum gehe, dass das Land zukünftig bei der Wohnraumförderung stärkeres Gewicht  auf den sozialen Wohnungsbau legen wolle. Hierzu habe die Verwaltung Herrn Dr. Boksteen als Geschäftsführer der Hagewe gebeten, hierzu Stellung zu nehmen. Da zeitgleich der Aufsichtsrat der Hagewe tage, könne Herr Dr. Boksteen nicht an der Sitzung des Sozialausschusses teilnehmen. Sie begrüßt an seiner Stelle Frau Fresen von der Hagewe. Außerdem begrüßt sie Frau Korn vom Fachbereich Bauverwaltung und Wohnen.

 

Frau Korn berichtet zur Wohnungsbauförderung aus städtischer Sicht.

 

Frau Fresen ergänzt die Ausführungen.

 

Frau Kramps fragt, wie der Leerstand der Sozialwohnungen einerseits und der Leerstand insgesamt aussähe.

 

Frau Fresen antwortet, dass bei der Hagewe der Leerstand bei den Sozialwohnungen 8 % und insgesamt 10 % betrage. 

 

Frau Korn berichtet, dass man vor ca. 4 Jahren in Hagen eine Leerstandsanalyse gemacht habe. Seinerzeit habe man ermittelt, dass der Leerstand 5 % betrage.  Sie gehe davon aus, dass sich der Leerstand mittlerweile der 7 % -Marke annähere.

 

Frau Sauerwein nimmt Bezug auf die Aussage von Frau Fresen, dass diese sich vorstellen könne,  Fördermittel zum barrierefreien Umbau von Wohnungen anzufordern.

Hierbei stelle sich die Frage der Bezahlbarkeit von Wohnen im Alter. Für Menschen mit kleiner Rente seien diese Wohnungen nicht geeignet.

 

Frau Buchholz greift die Frage nach bezahlbarem Wohnraum auf. Der Betrag 4,40 € pro qm sei die Grenze für alleinstehende Hartz IV-Empfänger. Diese Wohnungen würden noch angeboten, aber es handele sich um Wohnraum, in den sonst kein Anderer einziehen würde. Sie regt an, diese Wohnungen instand zu setzen, um einer Gettobildung in bestimmten Stadtteilen entgegenzuwirken.  

 

Frau Fresen teilt dazu mit, dass die Hagewe auch unter gewissen Umständen die Miete senken würde, wenn ein Harz IV-Empfänger sich für eine etwas teurere Wohnung bewerbe. Dabei handele es sich um gut ausgestattete Wohnungen.

 

Frau Sauerwein nimmt Bezug auf die Aussage, dass auch Mittel zur Quartiersentwicklung bereit gestellt würden. Wofür könnten diese Mittel abgerufen werden?

 

Frau Priester-Büdenbender weist darauf hin, dass das unter Punkt 9 behandelt würde.

 

Herr Dr. Schmidt erklärt, dass dies das Stichwort für die „Soziale Stadt Wehringhausen“ hin. Dort engagierten sich die Wohnungsbauunternehmen und ersetzten zur Hälfte die notwendigen Eigenmittel der Stadt. Das trüge zur Verbesserung des Sozialraums bei.

 

Frau Priester-Büdenbender bedankt sich bei Frau Fresen und Frau Korn für ihren Besuch und schließt den Tagesordnungspunkt ab.

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