13.03.2013 - 6 Sachstandsbericht zur Suchtberatung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 13.03.2013
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Goldbach berichtet zum Sachstand der Suchtberatung
(siehe Anlage zu TOP 6).
Frau Kramps ist der Meinung, dass der Standard der Drogenhilfe nicht herunterzusetzen sei. Würde das bei einer Fusion drohen? Eigentlich sei das Konzept ja mit einer Qualitätsverbesserung gedacht gewesen. Sie möchte für den Fall einer Fusion wissen, was jeder in Bezug auf den Verwaltungsanteil einbringen würde.
Herr Goldbach erklärt, dass die Hauptzielsetzung gewesen sei, es in den Prozess der Haushaltssanierung einzubinden. Man habe angenommen, dass durch die Aufgabe der getrennten Aufgabenwahrnehmung Synergien entstünden. Man mache jetzt eine getrennte Aufgabenwahrnehmung unterschiedlicher Süchte. Seines Erachtens sei die Aufgabenwahrnehmung unter einem Dach möglich. Das sei die Voraussetzung für die Reduzierung. Andernfalls müssten Standards aufgegeben werden. Das gesetzte finanzielle Ziel sei ambitioniert.
Frau Kramps erklärt, dass die Träger aufgrund vielfältiger Probleme gezwungen seien, nochmals auf finanzieller Ebene zu reduzieren. Das würde zu den Schwierigkeiten führen. Dann hätte man ja weit über das vereinbarte Einsparziel hinaus eingespart. Da sehe sie einen Qualitätsverlust. Das sei nicht mehr das, was Politik gewollt habe. Irgendwo scheine es auch Störungen zu geben. Vielleicht könne man das darstellen.
Herr Goldbach stellt fest, dass am Ende der Bericht auch aussagen könne, dass man das nicht schaffen könne. Es gebe auch Vorbehalte in der Mitarbeiterschaft.
Herr Steuber erklärt, dass man die Lagebeschreibung nicht an irgendwelchen Störungen festmachen könne. Das sei für die Stadt nicht der zentrale Punkt. Er möchte darauf hinweisen, dass der Rat im Jahr 2011 für diesen Bereich eine Konsolidierungsmaßnahme beschlossen und auch beziffert habe. Die Meßlatte werde jetzt durch den Wunsch, bei den Trägern weitere 25.000 einzusparen, noch höher gelegt. Er habe als Jugendamtsleiter das besondere Interesse daran, dass die psychosoziale Beratungskompetenz in dieser Einheit erhalten bleibe. Sein besonderes Augenmerk richte sich auf das Wohl der Kinder, die in Beziehungen von Methadonsubstituierten lebten.
Frau Sauerwein berichtet, dass man zu der Erkenntnis gekommen sei, dass die Auswirkungen auf Kinder in diesem Familien gravierend seien. Das habe sie erschüttert. Die Arbeit, die in diesem Bereich gemacht werde, wirke auch gleichzeitig für das Familien- und Kindeswohl und sei Präventionsarbeit im weitesten Sinne.
Anlagen
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