13.03.2013 - 8 Inklusionsbericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 13.03.2013
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0075/2013 Inklusionsbericht
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Martina Gleiß
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Gleiss stellt den Inklusionsbericht vor.
Frau Fischbach zitiert einen Satz aus der Vorlage, dass es zum Schuljahr 2013/2014 integrative Lerngruppen in allen Schulformen und Schulbezirken geben soll.
Sie habe die Proteste dazu aus der Elternschaft von Kindern der Gymnasien zur Kenntnis genommen, weil nicht förderfähige Kollegen für diesen Zweck vor Ort seien. Wie habe sie sich das vorzustellen, wenn Gymnasiallehrer lernbehinderte Kinder unterrichten sollten und vom Land keine weiteren Mittel und keine weiteren Lehrer gestellt würden.
Herr Steuber berichtet, dass man am heutigen Tag die erste konstituierende Sitzung einer sogenannten Koordinierungsgruppe innerhalb der Verwaltung gehabt habe, weil sich der Verwaltungsvorstand vor kurzem auch mit dieser Frage beschäftigt habe. Es gehe darum, ob eine strategische Verbindung mit gemeinsamer Zielorientierung bei der Inklusion hilfreich sei. Es habe sich herausgestellt, dass in Hagen alle Bedarfe, die von den Eltern geltend gemacht worden seien, gedeckt werden könnten. Es sei außerdem von der Schulaufsicht deutlich gemacht worden, dass in Abstimmung mit der Bezirksregierung die notwendigen Ressourcen, die dafür notwendig seien, bereitgestellt würden. Es werde auch für eine Qualifizierung der Lehrer gesorgt.
Frau Fischbach weist darauf hin, dass das Ganze im August des Jahres stattfinden solle und jetzt bereits Mitte März sei. Eine Qualifizierung in dieser kurzen Zeit sei gar nicht mehr möglich.
Frau Sauerwein ist erfreut, dass es jetzt eine solche Koordinierungsgruppe gebe. Das erschiene ihr auch dringend erforderlich. Inklusion sei ein Thema, das große Umbrüche im Denken erfordere. Man merke der Vorlage an, dass die Koordinierung im Moment noch nicht vorhanden sei. Ihr fehle noch die genaue Vorstellung, was eine inklusive Stadt sein solle.
