24.08.2005 - 6.2 Öffnungszeiten für das Kirchenbergfreibad

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Niederköppern hält es für Sabotage, das Kirchenbergfreibad bei gutem Wetter zu schließen. Damit würden nur für die Statistik die Besucherzahlen heruntergesetzt.

Die Öffnungszeiten müssten sich nach der Wetterprognose richten, aber danach müssten dann auch alle Bäder gleich behandelt werden.

 

 

Herr Hulvershorn unterbricht die Sitzung für eine kurze Pause.

 

Pause: 17.43 Uhr bis 17.50 Uhr

 

Herr Niederköppern wiederholt nach der Pause noch einmal seine Argumentation und spricht sich noch einmal für eine flexiblere Handhabung der Öffnungszeiten aus.

 

Frau Schönke weist auf die Jahreszahl “2005” im Beschlussvorschlag hin. Da die Saison dem Ende zugehen würde, würde sie es begrüßen, wenn dort 2005 und 2006 stünde.

 

Herr Palsherm bekräftigt, die Badesaison 2005 sei nahezu vorbei.

 

Herr Buschkühl äußert den Verdacht, dass Maßnahmen von Hagenbad ergriffen worden seien, um Fakten zu schaffen, die es später rechtfertigen würden, das Bad zu schließen.

Herr Buschkühl erinnert an die geplante Auffüllung des Schwimmerbeckens mit Sand und an das Wochenende, an welchem bereits am Donnerstag beschlossen wurde, das Bad über das ganze Wochenende wegen Gewittergefahr zu schließen. Die Schwimmer seien an andere Bäder verwiesen worden, die auffälligerweise nicht wegen Gewittergefahr geschlossen worden seien. Zudem sollten angeblich 10.000 m³ Wasser versickern, wobei niemand weiß, wo diese bleiben.

Es sollte an die Aufgaben gedacht werden, die ein solches Bad erfüllt und alles getan werden, um das Bad zu erhalten.

Sogenannte “Funbäder” zu betreiben, sollte man privaten Investoren überlassen, dies sei nicht Aufgabe der Stadt.

 

Herr Leisten unterstreicht und betont das eben Gesagte.

 

Herr Dr. Schmidt bemerkt, dass hier der Eindruck bestehe, dass das Kirchenbergbad bewusst geschädigt werden solle. Er werde diesen Eindruck an Hagenbad weitergeben.

Herr Dr. Schmidt schlägt vor, die Zahl “2005” durch “2006” zu ersetzen.

Herr Königsfeld wird gebeten, sich in der genannten Angelegenheit mit der HVG in Verbindung zu setzen.

 

Herr Sondermeyer fragt, ob es für Dauerkarteninhaber die Möglichkeit einer Entschädigung gebe, da das Bad ja an einem heißen Wochenende aus Willkür heraus geschlossen worden sei.

 

Herr Dr. Schmidt erwidert, er könne keinen Grund für Willkür erkennen.

 

Frau Fischbach erklärt, dass in die Geschäftsbedingungen von Hagenbad die Regelung aufgenommen worden sei, dass die Bäder Hestert und Kirchenberg dann von Hagenbad geschlossen werden können, wenn die Wetterlage entsprechend sei. Der Vorwurf der Willkür sei also nicht ganz fair. Andererseits müsse man trotzdem sagen, dass das, was hier in Hohenlimburg kontinuierlich passiere, den Schluss zulasse, dass weitere Planungen bereits laufen. Auch die Einschränkung in den Geschäftsbedingungen, dass nur die Bäder Hestert und Kirchenberg bei entsprechendem Wetter geschlossen werden können, weise darauf hin.

 

Herr Buschkühl weist darauf hin, dass eine Wiedergutmachung für das grundlose Schließen des Bades an einem heißen Wochenende durchaus angebracht sei. Eine Reduzierung des Bratwurstpreises sei denkbar, realistisch sei aber wohl eher, den Dauerkarteninhabern beim nächsten Kauf eine verbilligte Eintrittskarte anzubieten.

Herr Buschkühl möchte den Beschlussvorschlag dahingehend abändern, dass eine Jahreszahl nicht mit aufgenommen werde, sondern die Öffnungszeiten generell kundenfreundlich bleiben sollen. Außerdem solle das “bitten” durch “fordern” ersetzt werden.

 

Herr Palsherm bekräftigt die fraktionsunabhängige Einigkeit in der Sache. Herr Palsherm empfiehlt Herrn Buschkühl, in seiner Hagener Fraktion dafür zu werben, dass das Bäderkonzept letztendlich so aussehe, das Kirchenbergfreibad zu erhalten.

Der Rat sei schließlich der Entscheidungsträger.

 

Herr Buschkühl antwortet, Mitglieder der FDP-Fraktion im Rat seien bereits in Hohenlimburg gewesen und man sei sich innerhalb der FDP einig, jeden cm² Wasserfläche in Hagen erhalten zu wollen, auch das Kirchenbergbad.

 

Herr Leisten informiert darüber, dass Frau Sauerwein ihm mitgeteilt habe, ihre Fraktion in Hagen habe bereits die Schließung des Kirchenbergbades beschlossen.

Herrn Leisten würde es sehr interessieren, wie Herr Sondermeyer sich in der Angelegenheit verhalten habe?

 

Herr Sondermeyer erwidert, die Linkspartei sei zwar keine Fraktion im Rat, aber die zwei Stimmen , die sie hätten, würden mit Sicherheit keiner Schließung eines Freibades in Hagen zustimmen. Alle Freibäder in Hagen sollen erhalten bleiben.

 

Über den durch Herrn Buschkühl erweiterten Beschlussvorschlag wird abgestimmt, es ergeht folgender

 

 

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Beschluss:

 

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg fordert die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat der HVG auf, sicherzustellen, dass die Öffnungszeiten für das Kirchenbergfreibad kundenfreundlich festgelegt bleiben.

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

 

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