14.05.2013 - 5 Auswertung der Elternbefragung zur Sekundarschule

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Schubert vom Ressort für Statistik geht näher auf die Auswertung der Elternbefragung zur Einführung der Sekundarschule in Hagen ein und erläutert die wichtigsten Zahlen. Herr Hermann verweist auf die ausgelegte Stellungnahme der Planungsgruppe Remberg/Mitte (s. Anlage). Herr Dr. Schmidt führt aus, dass aufgrund der vorgestellten Ergebnisse der Fragenbogenaktion ersichtlich ist, dass es keine fünf Sekundarschulstandorte geben könne, zumal nur ein Teil der positiven Bekundungen später dann auch Anmeldungen sein würden. Wegen der weiter bestehenden Realschulen regt er an, sich bei der Gründung von Sekundarschulen auf die teilintegrierte Organisationsform zu konzentrieren. Um die weiteren Einzelheiten beraten zu können, schlägt er eine Sondersitzung des Schulausschusses im Juni vor. Endgültig beschlossen werden sollen Anzahl und Standorte der umzusetzenden Sekundarschulen noch vor der Sommerpause in der Ratssitzung am 11.07.13.  

 

Herr Becker zeigt sich über den hohen Rücklauf der Fragebögen hoch erfreut und bedankt sich bei allen Planungsgruppen für die sehr gute Arbeit. Er verdeutlicht den zuvor genannten, engen Zeitrahmen. Dieser sei notwendig, um den Planungsgruppen ausreichend Zeit für die Entwicklung der pädagogischen Konzepte und die konkrete Raumplanung zu geben. Mithin müssten schon in der Sondersitzung im Juni die zukünftigen Standorte festgelegt werden. Frau Burmeister-Groß hat Bedenken, dass die Eltern über die neue Schulform genügend informiert seien, schließlich gebe es keine Sekundarschule in Hagen. Frau Neuhaus und Herr Dr. Schmidt räumen diese Bedenken unter Hinweis auf die an allen Grundschulen durchgeführten Informationsveranstaltungen sowie auf die verteilten Informationsmaterialien aus. Herr Walter sieht die umfangreiche Informationspolitik der Verwaltung in der hohen Rücklaufquote bestätigt. Bzgl. der Gründung von Sekundarschulen warnt er sogleich vor Schnellschüssen.

 

Herr Dr. Geiersbach, Frau Heukeroth und Frau Neuhaus hätten sich ein eindeutiges Elternvotum gewünscht und sehen angesichts des Fortbestands einer oder mehrerer Realschule/n für die Einführung einer Sekundarschule in kooperativer Form kaum eine Chance, sprechen sich vielmehr für die weitere Betrachtung der teilintegrierten Form aus. Frau Heukeroth ist es wichtig, die Zügigkeit der Sekundarschulen nicht zu deckeln, damit alle Kinder, die diese Schulform besuchen möchten, auch berücksichtigt werden könnten. Für sie sei auch eine „Sekundarschule Mitte“ an zwei Standorten, Remberg und Altenhagen, mit fünf oder mehr Zügen vorstellbar. Die Bezirksregierung habe wohl nichts gegen eine solche Lösung. Sie bittet ferner, sämtliche Kosten für die Einführung der Sekundarschulen auszuweisen und den jeweiligen Zeitpunkt zu benennen, an dem die einzelnen Standorte bezogen werden könnten. Herr Dr. Bücker hält vier Standorte für nicht realistisch. Er spricht sich für höchstens zwei Standorte aus. 

 

Herr Hermann geht näher auf die räumliche Situation in Altenhagen ein und sieht dort eine Inhouse-Lösung für die benötigte Mensa als realistisch an. Ein Ausweichen in die kleine Sporthalle, die schon einmal beplant worden ist, jedoch aufgrund der intensiven Sportnutzung nicht weiter verfolgt worden ist, wäre mithin entbehrlich. Nach dem immensen Schülerrückgang, gerade im dortigen Hauptschulbereich, gebe es für eine dreizügige Sekundarschule, inkl. Mensa, genügend Raumressourcen. Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Der Schulausschuss nimmt die Vorlage ohne Abstimmung in 1. Lesung nur zur Kenntnis. Hiergegen erhebt sich kein Widerspruch.

 

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Beschluss:

Der Schulausschuss nimmt die Ergebnisse der Elternbefragung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, auf dieser Grundlage Vorschläge zu erarbeiten, an welchen Standorten und mit welchem Organisationsmodell der Prozess zur Errichtung von Sekundarschulen voran getrieben werden soll.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

x

In 1. Lesung nur zur Kenntnis genommen.

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen