18.05.2005 - 6.1 Zukünftige Nutzung des städtischen Grundstückes...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 18.05.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr
Eschenbach meint, im allgemeinen sei es gut, dass dort endlich einmal etwas geschehe.
Wichtig sei aber zu erfahren, ob die Parkplätze auch weiterhin dem öffentlichen
Verkehr zugänglich blieben und was mit dem Spielplatz passiere. Er fragt,
welche Summe der Investor dafür zur Verfügung stelle. Schön wäre seines
Erachtens eine komplette Vermarktung der Insel gewesen.
Herr Arnusch
erklärt, die SPD-Fraktion habe hierzu auch einen Beschlussvorschlag vorbereitet
(Anlage 6). Er trägt den Antrag vor und bittet darum, diesem so zu folgen.
Nach kurzer
Diskussion zwischen Herrn Strüwer, Herrn Arnusch und Herrn Neimeier meint Herr
Leisten, er sehe keinen Sinn in dem Antrag der SPD-Fraktion, da dieser sich
nicht sehr von dem vorliegenden Vorschlag des Bezirksvorstehers unterscheide.
Herr
Sondermeyer wünscht, noch einmal auf die geplante Nutzung einzugehen. Für ihn
stelle sich die Frage, wo man eigentlich hin wolle. Er plädiert dafür, sich mit
den Interessenvertretern der Behindertenverbände zusammen zu setzen.
Herr Buschkühl
geht noch einmal auf den Antrag des Bezirksvorstehers zurück. Hier gehe es zum
einen darum, das Gebäude nicht unter Denkmalschutz stellen zu lassen und zum
anderen Verhandlungen mit dem Investor aufzunehmen. Die Angelegenheit sollte
damit auf den Weg gebracht werden.
Herr Leisten
erläutert die geplante Konzeption des Hauses. Es gehe hierbei um betreutes
Wohnen im besten Sinne.
Herr Bleja
erläutert, es bestehe in diesem Bereich ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan,
der geändert werden müsse, wobei natürlich auch die Bezirksvertretung beteiligt
werde. Er verliest eine Mitteilung der Denkmalbehörde, dass die Eintragung in
die Denkmalliste zurückgenommen werde.
Herr Arnusch
weist auf die Unterschiede in den Anträgen der Fraktionen hin und bittet darum,
zumindest die Begründung der SPD mit auf den Antrag zu nehmen.
Herr Hulvershorn
lässt zunächst über seinen Antrag abstimmen.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg spricht sich für das
vorgestellte Bebauungskonzept (Variante 1) und die beabsichtigte gemischte
Nutzung (vgl. Vorlage 0323/2005) aus und bittet die Verwaltung, die
erforderlichen rechtlichen Schritte einzuleiten und die entsprechenden
Vertragsverhandlungen mit dem Hohenlimburger Bauverein zu führen.
Die Verwaltung wird gleichzeitig gebeten, das Gebäude
Grünrockstraße 2 nicht unter Denkmalschutz stellen zu lassen.
