08.05.2013 - 5 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Frau Nigbur-Martini bedauert, dass Herr Dr. Belgin nicht mehr anwesend ist, sie hätte gerne etwas zum Stand des neuen Marketing-Konzeptes gehört.

Außerdem fragt sie nach dem noch ausstehenden Restbetrag der  Emil Schumacher Stiftung, auch dazu möchte sie den Sachstand erfahren.

 

Herr Huyeng wird die zweite Frage von Frau Nigbur-Martini im nichtöffentlichen Teil der Sitzung beantworten.

 

Herr Dücker erkundigt sich nach dem Zustand des Planetenmodells. Es sollen nach Presseberichten einige Platten verschwunden sein, er möchte wissen, wie die Verwaltung mit der Angelegenheit umgehen will. Es gebe das Angebot eines Künstlers, die Platten für wenig Geld rutschfest zu machen.

 

Zum Marketing-Konzept Kunstquartier berichtet Herr Huyeng über die Vereinbarung eines gemeinsamen Gesprächs mit den unterschiedlichen Akteuren am 22. Mai. Man wolle dort erörtern, wo die Gemeinsamkeiten liegen, die dann in einem gemeinsamen Marketing-Konzept umgesetzt werden können. Die Zusammenarbeit der beiden Häuser sei noch optimierungsbedürftig und könne dann besprochen werden.

 

Zum Planetenmodell kann er im Moment leider nichts sagen. Er finde es nicht optimal, dass Kunst im öffentlichen Raum bislang hier und dort angesiedelt worden sei. Es gebe keine klare Konzeption in diesem Bereich. Zwar habe es eine hervorragende Veröffentlichung zum Thema Kunst im öffentlichen Raum von Herrn Eckhoff gegeben. Er persönlich würde dieses Thema gerne in die Zuständigkeit des KWA bringen, um langfristig eine neue Konzeption zu entwickeln. Natürlich sei das auch eine Frage von personellen Kapazitäten, aber er sehe es als wichtiges Element.

 

Herr Dr. Fischer erläutert kurz, dass die Platten und Figuren aus Bronze waren und daher bei Nässe sehr rutschig. Es habe dadurch bedingt einige Stürze gegeben, danach habe man die Platten mit einer unansehnlichen schwarzen Schicht versehen. Wenn es gelinge, die Platten zu komplettieren, die Bronze wieder heraus zu arbeiten und rutschfest zu machen, sei das Planetenmodell eine einmalige Sache in Deutschland.

 

Herr Asbeck hat eine Nachfrage zur Beantwortung seiner Anfrage aus der letzten KWA-Sitzung bezüglich der Restmittel aus der Sparkassenspende zur Fassadenrestaurierung des Theaters.

Er möchte wissen, ob die von ihm genannte Summe zutreffend ist, das sei nicht beantwortet worden.

Zum Zweiten möchte er wissen, ob es richtig sei, dass Spenden, die für einen bestimmten Zweck gegeben werden, auch für diesen Zweck ausgegeben werden müssen. Die Restsumme dürfe seiner Meinung nach nicht einfach dem allgemeinen Haushalt zugeführt werden, sondern müsse dem Theater zur Verfügung gestellt werden.

 

Herr Huyeng ist der Auffassung, dass eine zweckgebundene Spende auch nur für diesen Zweck ausgegeben werden dürfe.

 

Herr Asbeck meint, dies sei aber nicht der Fall, dann müsse die Verwaltung darauf achten, dass rechtmäßig gehandelt werde.

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Beschluss:

 

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