14.02.2013 - 4 Aktivitäten der Max Reger-Musikschule- mündlich...

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Wortprotokoll

Herr Röspel hat diesen Punkt auf die Tagesordnung gesetzt, weil ein Pressebericht  zu diesem Thema zu Irritationen geführt habe.

 

Herr Becker möchte über die Teilnehmerzahlen berichten, bevor dann Frau Sonnenberg zu dem Pressebericht konkret einige Erläuterungen vortragen wird.

Er verliest die Teilnehmerzahlen 2012/2013 zu den einzelnen Angeboten der Max-Reger-Musikschule.

(Anmerkung der Schriftführerin: Die Zahlenaufstellung ist der Niederschrift als Anlage 1 zu TOP 4 beigefügt.)

 

Herr Röspel hätte es begrüßt, wenn diese Zahlen vorher als Tischvorlage zur Verfügung gestanden hätten.

 

Herr Becker stellt eine Vorlage zum Bericht VHS und Musikschule 2012 für den nächsten KWA in Aussicht. In dieser Vorlage wolle man das Zahlenwerk vertiefend aufbereiten und zur Verfügung stellen.

 

Den Zahlen sei zu entnehmen, dass JeKi mit 955 Teilnehmern eine wichtige Rolle spiele. Die Frage, in wieweit sich das Land aus der JeKi-Förderung zurückziehe oder nicht, werde hinsichtlich der Ausrichtung des Angebotes in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen.

 

Frau Sonnenberg stellt klar, der in der Presse diskutierte  Kurs heiße offiziell „Tanzgymnastik zu Musik“ und laufe bereits seit über 10 Jahren und werde nicht als Konkurrenz für Fitnessstudios angesehen. Die Altersstruktur der Teilnehmer liege bei Anfang Sechzig.

 

Herr Dücker bedankt sich für die Informationen zu den Teilnehmerzahlen, es zeige sich, dass die Musikschule sehr aktiv und in bestimmten Bereichen auch sehr notwendig sei. Es sei aber zu überlegen, ob die Musikschule in Bereichen, die zu einer Konkurrenz führen könnten, so aktiv sein sollte, dazu gehöre auch Tanz, der mit Musik untermalt werde. Ein umfassendes Bild könne er sich erst machen, wenn die angekündigten Unterlagen vorliegen.

 

Herr Söhnchen schlägt vor, die Zahlen abzuwarten und die Diskussion bis dahin zu vertagen. Er fragt, ob er richtig verstanden hat, dass seit 10 Jahren ein Kurs für fünf Personen angeboten wird. Er hält es für wichtig, nach dem Vorliegen weiterer Informationen und Zahlen zu diskutieren, was man wirklich von der Musikschule als Ziel erwarte und ob Tanz und Bewegung tatsächlich dazu gehören.

 

Herr Röspel bezieht sich auf den Artikel in der Presse, dort hieß es, der Kurs sei eine „Mischung aus Gymnastik, Aerobic, Latin, Rhythmus und Spaß an Bewegung“, dies beinhalte dann doch mehr als Tanzgymnastik zu Musik.

 

Frau Sonnenberg bestätigt, dass der Kurs seit 10 Jahren angeboten werde, allerdings variiere die Teilnehmerzahl meistens zwischen 8 bis 10 Personen.

 

Herr Söhnchen fragt nach, ob sich die Anzahl von 5 Personen dann auf das Jahr 2012 beziehe. Das wird von Frau Sonnenberg so bestätigt.

 

Herr Röspel kritisiert, dass von der Kommune nach außen hin ein Angebot subventioniert wird, das Dritte besser veranstalten können und das zu deren Angebot gehört. Er fragt sich, wie bei 5 Personen die Kostensituation unterm Strich aussieht.

 

Herr Becker sagt zu, diese Fragen in der Vorlage exemplarisch aufzuarbeiten, damit die Relation von Fixkosten zu variablen Kosten ersichtlich wird. Auf Basis dieser Gesamtbewertung könne der KWA dann zu einem Fazit kommen.

 

Herr Röspel stimmt diesem Vorschlag zu und schlägt vor, auf diese Vorlage zu warten und in einer der nächsten Sitzungen zu diesem Thema zu diskutieren.

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Beschluss:

 

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Anlagen