14.02.2013 - 6 Besuchszahlen im Kunstquartier Hagen (Osthaus M...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Dr. Belgin erläutert,  als Grundlage für diese Vorlage habe die statistische Gesamterhebung an den Museen Deutschlands aus 2011 des Instituts für Museumsforschung in Berlin gedient.

Nach dieser Statistik könne sich das Kunstquartier Hagen in die mittlere Kategorie der Besuchszahlen der befragten Museen in Deutschland einordnen. Das Kunstquartier Hagen sei ein Kunstquartier mittlerer Ordnung, so dass eine Besuchszahl von 20.000 bis 25.000 zufriedenstellend sei. Diese Vorlage sei enorm wichtig, um die falschen Beurteilungen in der Öffentlichkeit zu beenden.

 

Diese Vorlage hat Herrn Asbeck doch beruhigt, nachdem vorher von einem massiven Rückgang der Besucherzahlen zu lesen war. Um diese Zahlen zu erhalten, werde man sich zukünftig weiter anstrengen müssen. Ein gemeinsames Marketingkonzept sei erstrebenswert, allerdings auch mit erheblichen Kosten verbunden. Gerade bei den privat finanzierten Aktivitäten des Emil Schumacher Museums stoße man dann schnell an die Grenzen. Er hofft, dass durch ein gemeinsames Marketing-Konzept die Zahlen zumindest gehalten werden können.

 

Herr Dücker ist über diese Besuchszahlen sehr erfreut. Auch die neue Modersohn-Ausstellung gebe Anlass, auf gute Besucherzahlen zu hoffen. Er vertritt die Auffassung, dass durch ein Konzentrieren der Museumslandschaft die Zahlen sogar noch verbessert werden könnten. Diese Vorlage war wichtig, um die Negativstimmung in der Berichterstattung etwas abzumildern.

 

Frau Kulla möchte ebenfalls die Besucherzahlen lobend hervorheben und  sie möchte auch erwähnen, dass dazu sicher auch das gute Personal beigetragen hat.

Auch über die Ruhrtopcard und das gemeinsame Marketing ist sie sehr erfreut, dies werde sich positiv für die Stadt Hagen auswirken.

 

Herr Klinkert gibt zum Wortbeitrag von Herrn Asbeck zu bedenken, dass nicht nur die Stiftung eine private Einrichtung sei, sondern dass auch die Kosten für das Museum von den Steuerzahlern zu tragen sind. Er appelliert, dass sich die Beteiligten an einen Tisch setzen und ein tragfähiges und fundiertes Marketingkonzept erstellen und sich einigen.

 

Herr Röspel meint, man sei auf einem guten Weg dahin.

 

Herr Huyeng merkt an, dass er die Berichterstattung als tendenziös in eine bestimmte Richtung empfunden hat. Wenn dort von „Sinkflug“ gesprochen wurde, sei das nicht gerecht. Dieser Begriff sei weder zahlenmäßig noch inhaltsmäßig gerechtfertigt. Man habe mit den Museen regelmäßige Gespräche vereinbart, um gemeinsame Marketingstrategien zu erreichen. Man dürfe aber nicht nur das Kunstquartier sehen, sondern müsse auch den Hohenhof und das Wasserschloss Werdringen in die Gesamtbetrachtungen mit einbeziehen. Dabei seien natürlich auch die finanziellen Möglichkeiten in Hagen ein wichtiges Kriterium. Die Zahlen seien also alles andere als im Sinkflug, aber man wolle sie noch verbessern.

 

Herr Dr. Belgin bedankt sich bei Herrn Asbeck für dessen Gedanken. Man sei auf einem guten Weg, denn die aktuelle Modersohn-Ausstellung habe bisher bereits 3.164 zahlende Besucher zu verzeichnen. Die Klassische Moderne auszustellen, sei der richtige Weg für die Zukunft. Die Tendenz sei also durchaus positiv.

An Herrn Fritzsche gewandt vertritt Herr Dr. Belgin die Auffassung, dass die Integration der Dauerausstellung des Historischen Centrums die Besuchszahlen des Kunstquartiers zusätzlich verbessern würde.

Zur Finanzierung wolle er einmal klarstellen, dass z.B. das Von der Heydt - Museum ganz konkret von zwei großen Stiftungen finanziert werde. Über solche Stiftungen verfüge Hagen aber nicht, auch wenn man sich das wünschen würde.

 

Herr Röspel hält fest, es sei nun deutlich geworden, dass das Hagener Kunstquartier sich mit seinen Besucherzahlen in einem guten Mittelfeld bewege.

 

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Beschluss:

Der Bericht über die Besuchszahlen 2012 im Kunstquartier (Emil Schumacher Museum und Osthaus Museum Hagen) wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

5

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

 

 

 

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

x

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen zur Vorlage

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