16.03.2005 - 8.5 Offene Ganztagsgrundschule in HagenEntwicklungs...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.5
- Zusätze:
- Verfasser : Sterungsgruppe OGS
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 16.03.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Leisten
erklärt, die CDU-Fraktion habe die Angelegenheit in der Sache immer unterstützt,
aber auch immer auf die Probleme hingewiesen.
Herr Palsherm
meint, es sei beschlossen worden, die Sache erst mal anzugehen. Jetzt stelle
sich heraus, dass viele nicht bezahlen. Man müsse sich nun neu über dieses Problem
unterhalten.
Frau Sauerwein
wirft ein, sie habe schon vorher bezweifelt, dass dies kostenneutral zu
schaffen sei. Wünsche und Finanzlage klafften sehr auseinander. Man könne dies
nur zur Kenntnis nehmen.
Herr
Eschenbach meint, die Sache mit dem Mittagessen sollte in den Griff bekommen
werden.
Frau Fischbach
ergänzt, die Ungleichbehandlung von OGS und Gesamtschule müsse dann auch
aufhören.
Beschluss:
Zusammenfassung:
In der politischen Ausrichtung zu einer familienfreundlichen
Stadt bietet die Offene Ganztagsschule zahlreiche Ansätze, Hagen für junge
Familien attraktiver zu gestalten.
Die ca. 9 Mill. € Investitionsmittel des Bundes
verbessern die Ausstattung der Schulen deutlich und kräftigen die heimische
Bauwirtschaft.
Eine umfassende Analyse der Bedarfssituation aufgrund der
repräsentativen Elternbefragung liegt der beschlossenen Ausbauplanung zugrunde.
Der Umsetzungsprozess wird auf allen relevanten Ebenen von
Schule, Jugendhilfe, Schulträger und Schulaufsicht begleitet.
Im Endausbau sollen flächendeckend ca. 80 Gruppen mit rund
2000 Kindern durch die Kooperationspartner und Schulen betrieben werden.
Die vorgegebenen Personalstandards und die anfallenden
Sachkosten sind aus den heute gegebenen Budgets absehbar nicht auskömmlich.
Zudem sind die erwarteten Elternbeiträge entsprechend der Umfrage nicht mit 50
€ je Monat und Kind zu realisieren. Der aktuelle Stand liegt bei 30
€.
Dies führt bei unveränderten Rahmenbedingungen zu einem
Zuschussbedarf von rund 420 € je Kind und Jahr an Grundschulen und 840
€ je Kind und Jahr an Sonderschulen.
Der Bericht der Verwaltung wird zustimmend zur Kenntnis
genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt, gemäß der in der Vorlage
dargestellten Handlungsbedarfe
1.
an
den bestehenden Offenen Ganztagsschulen/ Starterschulen I des Schuljahres
2004/05 bedarfsgerecht zusätzliche Gruppen einzurichten und
2.
die
Starterschulen II zum Schuljahr 2005/06 entsprechend der dargestellten zweiten
Ausbausstufe in Betrieb zu nehmen.
3.
den
Kooperationspartnern der Offenen Ganztagsschulen entsprechend der dargestellten
Finanzbedarfe zum Schuljahr 2005/06 pro Gruppe und Schuljahr ein Budget von
40.000 € an Grundschulen und an Sonderschulen ein Budget von 26.940
€ zur Verfügung zu stellen, sowie diese zusätzlich erforderlichen Mittel
im Haushaltsplan 2005 zu veranschlagen.
4.
die
zur Administration des Umsetzungsprozesses erforderlichen personellen
Ressourcen zu beschreiben, zu bemessen und bedarfsgerecht bereitzustellen.
5.
Der
Oberbürgermeister wird beauftragt, gegenüber der Landesregierung zu
verdeutlichen, dass die Einführung der Offenen Ganztagsgrundschule für die
Gemeinden grundsätzlich nicht haushaltsneutral möglich ist, sondern vielmehr
erhebliche zusätzliche finanzielle Belastungen mit sich bringt. Dies sei im Zusammenhang
mit der Finanzierung durch das Land NRW entsprechend zu berücksichtigen und
zwar dergestalt, dass den Gemeinden eine gemeinsame flexible Bewirtschaftung
der Landeszuweisung und der Bundesmittel ermöglicht und zugestanden wird.
