16.10.2013 - 5.2 Masterplan Kultur

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Huyeng begründet ausführlich, entsprechend der wesentlichen Inhalte aus der Vorlage, die Notwendigkeit einen Masterplan Kultur aufzustellen. So sei auch die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl aufgefordert, sich an der Kulturentwicklungsplanung zu beteiligen.

 

An der nachfolgenden Diskussion nehmen Frau Köppen, Frau Ellner, Frau Priester-Büdenbender, die Herren Jobst, Neuhaus, Schulz, Dahme und von der Verwaltung Herr Huyeng teil.

 

Frau Köppen macht deutlich, dass die Muschelsalatveranstaltungen, zu denen auffallend viele Menschen in den Stadtteil kommen, auch weiterhin dezentral organisiert, frühzeitig geplant und finanziert werden müssen.

So habe man in der Vergangenheit bereits viele Strukturen zerschlagen, gespart und Veränderungen vorgenommen, sodass nun geschaut werden muss, was aus diesem Scherbenhaufen noch bestritten werden kann. Sicher, so Frau Köppen, sei ein solcher Masterplan notwendig, sie halte aber die vorgesehenen vier Termine für sehr ambitioniert.

Das Kulturamt sei in der Vergangenheit bereits immer wieder gestalterisch tätig gewesen und habe entsprechende Netzwerke geschaffen. So sei es sehr schade, dass man nun auf solche Strukturen nicht mehr zurückgreifen könne. 

 

Herr Jobst freut sich, dass unter Kultur nicht nur die Hochkultur verstanden werde und plädiert insbesondere auch für dezentrale Organisation von Kultur.

 

Frau Priester-Büdenbender möchte von Herrn Huyeng wissen, ob mit der Aufstellung eines Masterplans Kultur noch mehr Ehrenamt erforderlich wird. So werden erneute Einsparungen in den Kulturzentren deren Tod bedeuten. Stelle sich nicht eher die Frage was im Mittelpunkt der Kultur stehe und was man sich noch leisten könne.

 

So halte auch Herr Neuhaus entsprechende Planungen für notwendig, wenn man heute wissen möchte, was in 10 Jahren noch vorhanden sein soll.

 

Herr Huyeng geht auf die einzelnen Stellungnahmen ein. Natürlich müsse man festlegen, was einem wichtig sei und entsprechend Prioritäten setzen und zwar durch die verschiedensten gesellschaftlichen Strukturen. Aufgrund der finanziellen Entwicklung und der vorgegebenen Rahmenbedingungen werde man das Kulturleben, wie es heute besteht, nicht weiter finanzieren können.

 

Dass es bei der Mitwirkung für einen Masterplan Kultur nicht darum gehe Wünsche zu äußern, müsse durch die Moderation und Gestaltung der Veranstaltung deutlich gemacht werden. Dabei sollte die Ernsthaftigkeit eines solchen Prozesses im Vordergrund stehen und ehrlich mit der Thematik umgegangen werden. So habe man in der Vergangenheit bereits an vielen Projekten mitgewirkt und die Bürger ermutigt es mitzutun in dem Glauben, dass davon auch tatsächlich etwas umgesetzt werden kann. Wenn man aber bedenke, was tatsächlich umgesetzt worden ist, seien die Umstände, die es nicht möglich gemacht haben, häufig schwierig zu erklären.

 

Weitere Wortmeldungen gibt es nicht, sodass wie folgt beschlossen wird:

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Kultur- und  Weiterbildungsausschuss folgenden Beschluss zu fassen:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis und unterstützt den Masterplan Kultur.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

3

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

FDP

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0