30.04.2013 - 7.3 Einrichtung eines Waldkindergartens in Hagen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 30.04.2013
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Berichterstatterinnen: Frau Versteeg-Schulte und Frau Haack
Im Rahmen ihrer Berichterstattung teilt Frau Versteeg-Schulte mit, dass es nach der Beratung im Jugendhilfeausschuss im Dezember 2012 Irritationen wegen baurechtlicher Vorschriften gegeben habe. Deshalb sei die Vorlage zunächst zurückgezogen worden. Der Investor habe die Idee jedoch weiter verfolgt. Auch Eltern interessieren sich bereits für dieses Projekt. Die alte Waldarbeiterhütte im Deerth sei ein optimaler Standort für diese Einrichtung und werde von dem Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) zur Verfügung gestellt.
Frau Kingreen begrüßt ausdrücklich die Idee eines Waldkindergartens, vermisst jedoch die Prüfung des Standortes Loxbaum, den sie aus infrastrukturellen Gründen favorisiere. Außerdem mahnt sie die Beteiligung weiterer politischer Gremien an, wie Bezirksvertretung, Umweltausschuss und Landschaftsbeirat, die früher zu beteiligen gewesen wären.
Seitens der Verwaltung wird von Herrn Dr. Schmidt und Frau Haack erwidert, dass der Standort Loxbaum geprüft wurde, jedoch als Standort von der WBH nicht angeboten werde. Außerdem bestehe am Loxbaum ein funktionierender Forstbetrieb mit einem großen Maschinenpark, der für eine Kindertageseinrichtung nicht geeignet erscheine.
Zu der Beratung im politischen Raum sagt Frau Haack, dass es zunächst um die pädagogische Idee eines Waldkindergartens gegangen sei, die im Jugendhilfeausschuss vorgestellt wurde. Durch die baurechtlichen Probleme drohte das Projekt zu scheitern und die Vorlage wurde zunächst zurückgezogen. Da eine neue Bauvor-anfrage von der WBH eingebracht wurde, konnte die Bezirksvertretung beteiligt werden.
Herr Kempkens fragt nach der Absicherung des Geländes und mahnt auch die fehlende Beteiligung der Bezirksvertretung an, wie auch Herr Wetzel und Herr Glaeser.
Herr Glaeser weist auf die gesetzlich verankerten Rechte der Bezirksvertretungen hin und mahnt, diese rechtzeitig und umfassend zu beteiligen.
