13.03.2013 - 8.6 Neubau einer Terrassenwohnanlage auf dem Grunds...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.6
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Mi., 13.03.2013
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Margot Sander
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zunächst erläutert Herr Grothe auf die Frage von Herrn Kempkens, dass nach Abstimmung in dem intern abschließenden Gremium, der sogenannten Baugesuchsbesprechung, einzelne Bauvorhaben mit einer bezirklichen Dimension der Politik vorgestellt werden.
An der Diskussion über den Beratungsgegenstand beteiligen sich Frau Kingreen, Frau Scherney-Lefebvre, die Herren Kempkens, Glaeser und Wetzel sowie für die Verwaltung Herr Grothe und Herr Thomys.
Darin stellen die Vertreter der Verwaltung ausführlich die rechtlichen und örtlichen Gegebenheiten dar. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass dieses Grundstück vor dem Hintergrund bebaut werden kann, dass es quasi als Baulücke in einem Bebauungsplangebiet zu werten sei, weil auch auf dem Nachbargrundstück abweichend von den Festsetzungen statt einer Hochhaus-Bebauung eine Bebauung in Terrassenform realisiert wurde.
Die beabsichtigte Bebauung füge sich auch in die Nachbarbebauung ein und die Abweichung vom Bebauungsplan sei deshalb unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen zu vertreten.
Herr Thomys räumt allerdings ein, dass noch Modifikationsbedarf zu den Abstandsregelungen zum Naturschutzgebiet bestehe und insofern noch kleinere Anpassungen vorgenommen werden. Darüber hinaus seien die Nachbarn noch zu beteiligen.
Auf die Nachfrage von Herrn Wetzel erklärt Herr Thomys, dass die Entwässerung vom Investor gelöst werden muss. Er gehe aber von dem Bau einer Pumpanlage aus, um die Entwässerung an das bestehende System in der Straße Am Waldesrand anzubinden.
Auf die Frage von Frau Scherney-Lefebvre bestätigt Herr Thomys, dass es für das Grundstück schon mal einen Vorbescheid gegeben habe, der im Übrigen noch Rechtskraft habe, und dass der Investor noch derselbe ist.
Die Vertreter der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und Hagen Aktiv halten es aufgrund der geschilderten Umstände für erforderlich, einen Bebauungsplan aufzustellen.
Herr Kempkens stellt deshalb den folgenden Änderungsantrag, über den Herr Glaeser abstimmen lässt.
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt, für dieses Vorhaben einen Bebauungsplan aufzustellen und die Bauvoranfrage zurückzustellen.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
CDU |
| 6 |
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SPD |
| 5 |
|
Bündnis 90/ Die Grünen | 3 |
|
|
FDP |
| 2 |
|
Hagen Aktiv | 2 |
|
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Die Linke | 1 |
|
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X | Mit Mehrheit abgelehnt | ||
| |||
Dafür: | 6 | ||
Dagegen: | 13 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, stellt Herr Glaeser fest, dass die Bezirksvertretung die Vorlage damit zur Kenntnis genommen hat.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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946,6 kB
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