21.06.2012 - 5.1 Haushaltssanierungsplan des Doppelhaushalts 201...

Beschluss:
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Wortprotokoll

Herr Oberbürgermeister Dehm verweist auf das vereinbarte Verfahren, zunächst die Liste der Verwaltungsvorschläge (siehe ANLAGE 1 der Niederschrift) und anschließend die weiteren Vorschläge der Fraktionen zu beraten und zur Abstimmung zu stellen. Die Vorschläge werden einzeln, nacheinander aufgerufen und bei Bedarf diskutiert. Eine Bündelung erfolgt nicht.

 

Herr Hentschel weist darauf hin, dass alle Verwaltungsvorschläge von der Ratsgruppe DieLinke. abgelehnt werden.

 

 

Anmerkung der Schriftführerin: Für die Übersichtlichkeit des Protokolls wird zunächst die Diskussion zu den einzelnen Maßnahmen, sofern erfolgt, protokolliert und im Anschluss eine Gesamtbeschlussliste ausgewiesen.

Bei einigen Maßnahmen wurde über alternative Beschlussvorschläge abgestimmt. Dieses Abstimmungsverhalten wird ebenfalls bei der Diskussion protokolliert und lediglich der entscheidende Beschluss in der Gesamtbeschlussliste aufgeführt.

 

 

Maßnahme 12_20.003 – Reduzierung der bestehenden Straßenreinigungsintervalle

Herr Röspel unterbreitet für die CDU-Fraktion einen Alternativvorschlag. Diese ist der Auffassung, dass das erfolgte Gutachten nicht vollumfänglich sei, da die Auswahl der Straßen nicht objektiv gewesen sei. Damit die Sauberkeitsverhältnisse nicht schlechter werden, soll daher nur die Hälfte der vorgeschlagenen Summe, demnach 195.000 € als Sparbetrag angesetzt werden.

 

Herr Dr. Preuß führt für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen aus, dass diese gegen die Maßnahme stimmen wird, da der Einsparbetrag nicht im Verhältnis zu den wegfallenden Einnahmen stehe. Er erklärt anhand der Summe des Alternativvorschlags der CDU-Fraktion, dass der städtische Anteil in Höhe von  800.000 € minimiert würde, allerdings auf Seiten des HEB auf 600.000 € Einnahmen vom Bürger verzichtet werden müsste, dem Haushalt dahingegen aber nur ein tatsächlicher Einsparbetrag in Höhe von 195.000 € zugerechnet werden kann.

 

Herr Thielmann ist der Auffassung, dass der “Rückfluss“ in Höhe von 600.000 € an den Bürger gerechtfertigt sei, da für diese viele Einschnitte durch die weiteren Maßnahmen erfolgen.

 

Herr Oberbürgermeistester Dehm lässt über die Summe des Verwaltungsvorschlags in Höhe von 390.000 € abstimmen, da diese der weitergehende Vorschlag ist.

 

Beschlussvorschlag Verwaltung: 390.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt

 

Anschließend lässt Herr Oberbürgermeister Dehm über den Alternativvorschlag der CDU-Fraktion in Höhe von 195.000 € abstimmen.

 

Beschlussvorschlag CDU-Fraktion: 195.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

Maßnahme 12_20.004 Einführung einer Übernachtungssteuer

Herr Oberbürgermeister Dehm weist auf die ausliegende Stellungnahme der DEHOGA hin (siehe ANLAGE 2 der Niederschrift).

 

 

Maßnahme 12_20.005 Vergnügungssteuer – Einführung einer Steuer für sexuelle Dienste

Herr Dr. Preuß merkt an, dass die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gegen diese Maßnahme stimmen wird, da laut Stellungnahme der Verwaltung Ausweichverhalten begünstigt werde. Daher befürchtet die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen als Effekt  Illegalität hervorzurufen.

 

Herr Oberbürgermeister erklärt, dass die Stellungnahme der Verwaltung fehl interpretiert wurde. Das Ausweichverhalten war darauf gemünzt, dass die Kunden dieser Branche in andere Städte ausweichen, die keine solche Steuer erheben.

 

Maßnahme 12_23.001 Altmaßnahme – Schließung der öffentlichen WC-Anlage Vollbrinkstraße

Frau Kingreen kritisiert, dass zur Ermöglichung der WC-Anlage Werbetafeln  zugelassen wurden. Jetzt soll diese WC-Anlage geschlossen werden, die Werbetafeln aber bestehen bleiben.

 

Herr Hentschel pflichtet Frau Kingreen bei.

 

Herr Dr. Ramrath weist darauf hin, dass aufgrund der derzeitigen Haushaltslage Sachverhalte und frühere Entscheidungen neu bewertet werden müssen. Die Bezirksvertretung in Haspe hat alternativ das Konzept “nette Toilette“ geschaffen. Er plädiert daher dafür, der Maßnahme zuzustimmen. Es handelt sich zwar nur um einen kleinen Betrag, dieser trägt aber auch zum Gesamteinsparungsziel bei.

 

Herr Thieser merkt an, dass die WC-Anlage bis heute durch die Einnahmen aufgrund der Werbetafeln finanziert werde. Daher habe er kein Verständnis für den wiederholten Einsparvorschlag. Er erinnert daran, dass es sich hierbei um die einzige öffentliche WC-Anlage im Stadtgebiet Haspe handelt. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist zu erwarten, dass die Hagener Einwohner vermehrt aus der älteren Generation bestehen und die Unterhaltung von WC-Anlagen dann zu einer kommunalen Pflichtaufgabe werde. Er plädiert dafür, alternativ andere Einrichtungen zur Diskussion zu stellen.

 

 

Maßnahme 12_32.001 Schließung dezentraler Bürgerämter

Herr Riechel spricht in diesem Zusammenhang ebenfalls die Auswirkungen der Demographie an. Aufgrund der alternden Gesellschaft seien diese dezentralen Bürgerämter erforderlich, auch wegen des stark reduzierten Öffentlichen Personen Nahverkehrs.

 

Herr Röspel merkt an, dass die Bezirksvertretung Nord sogar selbst dem Vorschlag zur Schließung der Außenstelle in Vorhalle zugestimmt hat. Aufgrund der schwindenden Bevölkerung sei eine Zentralisierung angebracht.

 

Herr Thielmann spricht für die FDP-Fraktion deren Respekt für den Schließungsvorschlag der Bezirksvertretung Nord aus.

 

Herr Thieser weist auf den Prüfbeschluss der Bezirksvertretung Haspe hin. Demnach wurde darum gebeten zu prüfen, ob durch veränderte Sprechzeiten Ressourcen gebündelt werden können. Bisher habe die Verwaltung darauf keine Antwort gegeben. Er plädiert dafür, diesen Prüfauftrag anhand eines Bürgeramtes darzustellen.

 

 

Maßnahme 12_41.001 Zuschusskürzung der Förderung der freien Kulturszene

Herr Krippner führt für die SPD-Fraktion aus, dass diese die Maßnahme ablehnen wird. Im letzten Jahr wurde die Vereinbarung getroffen, die vier freien Kulturzentren zu erhalten und nicht mehr mit Einsparungen zu gefährden. Hierzu wurde Personal für den Werkhof beispielsweise aus dem Pool der städtischen Mitarbeiter besetzt.

 

Herr Klinkert erklärt für die Fraktion Hagen Aktiv, dass diese die Kürzung ebenfalls ablehne. Er merkt an, dass beispielsweise der Hasper Hammer weit über die Stadtgrenzen hinaus durch sein gutes Programm bekannt ist.

 

Herr Dücker ist der Auffassung, dass die freien Kulturzentren und das dafür engagierte Ehrenamt sehr wichtig für Hagen sind. Er macht aber darauf aufmerksam, dass die vorgeschlagene Kürzung erst ab 2016 und für den Gesamtzuschuss aller Kulturzentren gelten soll. Somit besteht auch noch Planungszeit. Des Weiteren seien für 2016 und 2017 noch weitere Kürzungen zu erwarten. Diese Einsparungen sind leider notwendig und aufgrund der Vorlaufzeit eine Lösung ohne Schließungen möglich.

 

Herr Klinkert weist darauf hin, dass die Maßnahme zwar erst ab 2016 greift, bis dahin  aber auch die Kosten ansteigen werden. Dieses müsse auch berücksichtigt werden.

 

Herr Dr. Preuß merkt an, dass durch diese Einsparung ein wesentlicher Teil der Kulturszene entfernt würde. Er spricht sich daher dagegen aus.

 

Herr Riechel ist der Ansicht, dass eine weitere Kürzung existenzgefährdend sei. Die HAGENagentur wirbt in einer Broschüre über Hagen mit diesen freien Kulturträgern.

 

Herr Röspel ist nicht der Auffassung, dass durch die Einsparung die Einrichtungen gefährdet sind. Die Verträge bis 2016 sind gesichert und damit die Zusagen und Vereinbarungen aus dem letzten Jahr eingehalten. Die Strukturänderungen in Hagen betreffen alle. Bis zum Jahr 2016 haben die Kulturzentren Zeit, an Einsparmöglichkeiten zu arbeiten.

 

Herr Dücker erinnert daran, dass die Gemeindeprüfungsanstalt und die Zukunftskommission ein hohes Einsparpotential im Kulturbereich aufgezeigt haben. Um eine Genehmigung zu erlangen, müssen entsprechende Konsequenzen gezogen werden.

 

Herr Marscheider vertritt die Meinung, dass die Strukturen leiden und eines dieser Einrichtungen schließen müsste, sofern die vorgeschlagene Summe in Höhe von 50.000 € gekürzt werde.

 

Herr Krippner pflichtet Herrn Marscheider und Herrn Klinkert bei. Er appelliert, dass die Infrastrukturen nicht kaputt gespart werden sollten.

 

Für Frau Kingreen bedeuten diese Zentren nicht Luxus, sondern wichtige Einrichtungen für die Jugend- und Bildungsarbeit. Des Weiteren sind die Zentren bereits sehr sparsam.

 

Herr Strüwer erinnert daran, dass die Kulturlandschaft sehr kreativ ist, wenn es um Einsparungen ohne Qualitätsverlust geht. Der Muschelsalat besteht beispielsweise trotz Kürzungen weiterhin in gleicher Form. Ehrenamtliche Vereine setzen sich für einen Fortbestand ein. In der Jugendarbeit und insbesondere in den Jugendzentren wurde durch andere Trägerschaften auch eingespart. Das mache deutlich, dass es Veränderungspotentiale gibt. Diese sollten ausgenutzt werden. Die Kürzung betrifft den Gesamtzuschuss an alle Zentren, daher sollte eine Lösung möglich sein. Er erinnert daran, dass alle Bereiche einsparen müssen.

 

 

Maßnahme 12_46.001 Vorschlag GPA: Zuschussreduzierung Theater

Herr Oberbürgermeister Dehm merkt an, dass der Beschluss im Kontext mit der Entscheidung über die Rechtsformveränderung in der nächsten Ratssitzung zu betrachten ist.

 

Herr Krippner führt für die SPD-Fraktion aus, dass diese die Maßnahme nur mittragen werde, vorbehaltlich des Rechtsformbeschlusses in der nächsten Ratssitzung und wenn nicht automatisch eine gGmbH vorausgesetzt wird, sondern weitere Formen geprüft werden. Eine Abstimmung über die Zuschussreduzierung kann heute getroffen werden, über die Rechtsformänderung aber erst aufgrund weiterer Informationen und Beratungsbedarf in der nächsten Ratssitzung.

 

Herr Riechel ist der Auffassung, dass eine Einsparung in Höhe von 500.000 € durch einen Rechtsformwandel nicht plausibel sei. Wenn städtische Querschnittsämter weniger bzw. nicht mehr für das Theater eingesetzt werden, hat die Verwaltung dann aber auch weniger Einnahmen. Zusätzlich dazu liegen für die vom Theater allein zu tragende eingeplante Tarifsteigerung in Höhe von 350.000 € auch keine plausiblen Vorschläge vor. Daher werde er die Maßnahme ablehnen.

 

Herr Thielmann sei sehr überrascht gewesen, dass die Diskussion zur Bildung einer AöR beim Theater angebracht wurde. Bei einer solchen Rechtsform müssten dann  gemäß des bereits vorliegenden Gutachtens 150.000 € von der Einsparsumme abgezogen werden. Daher plädiert er für die gGmbH. Mit dieser Rechtsform habe das  Theater dann auch mehr Freiheiten. Er spricht sich ebenfalls dafür aus, heute nur die Summe zu beschließen und nächste Woche die Rechtsform.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt über die Maßnahmensumme abstimmen, mit dem Hinweis, dass dieses vorbehaltlich des Rechtsformbeschlusses in der nächsten Woche erfolgt.

 

 

Maßnahme 12_47.002 Standortverlagerung Historisches Centrum Hagen

Herr Oberbürgermeister Dehm verweist auf die Erweiterung des Beschlussvorschlags um die Ergänzung des Kultur- und Weiterbildungsausschusses, dass die Verlagerung in ein städtisches Gebäude erfolgen soll.

 

Frau Kingreen ist der Auffassung, dass es nicht sinnvoll sei, eine Überführung in ein städtisches Gebäude zu beschließen, da dann keine Synergien erfolgen würden. Des Weiteren gäbe es kein städtisches Gebäude, welches nach den heutigen Vorschriften geeignet sei. Der Mietvertrag laufe noch bis 2018. Vorher werde sich der Vermieter nicht auf einen Auszug einlassen. Bis dahin könne eine Unterbringung im Karl-Ernst-Osthaus-Museum noch erörtert werden.

 

 

Maßnahme 12_48.001 Altmaßnahme - Sachkostenreduzierung Lernmittel 10 %

Herr Krippner erklärt für die SPD-Fraktion, dass diese die Maßnahme ablehnt, da die Bildung für Kinder wichtig ist.

 

 

Maßnahme 12_48.002 Altmaßnahme - Parkgebühren für Kfz von Lehrerkräften auf Schulhöfen einführen

Herr Feste weist darauf hin, dass er der Maßnahme zustimmen werde. Er gibt aber zu bedenken, dass es nicht praktikabel sei, dieses durchzuführen. Dieses sei in anderen Städten aufgrund von Ausweichmöglichkeiten auch schon gescheitert.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm antwortet, dass sich die Verwaltung daher vor allem auf den Innenstadtbereich konzentriert hat, somit ist ein Ausweichen in die Nebenstraßen schwierig. Andere Arbeitnehmer im Innenstadtbereich müssen auch für Ihren Stellplatz Miete zahlen.

 

 

Maßnahme 12_55.002 Altmaßnahme - Zuschusskürzung Seniorenbegegnungsstätte

 

Anmerkung der Schriftführerin: Herr Grzeschista und Herr Röspel haben sich gemäß § 43 in Verbindung mit § 31 Gemeindeordnung NW für befangen erklärt und haben weder an der Beratung noch an der Abstimmung teilgenommen.

 

Herr Ludwig weist in diesem Zusammenhang erneut auf den demographischen Wandel hin. Bei einem Beschluss dieser Maßnahme würde entgegen dieses Wandels beschlossen. Der Spareffekt für die Kosten der Nutzung von stationären Einrichtungen würde damit ebenfalls entfallen.

 

Herr Dr. Bücker erklärt für die Fraktion Hagen Aktiv, dass diese die Maßnahme ebenfalls aufgrund des demographischen Wandels ablehnen werde.

 

 

Maßnahme 12_55.003  Altmaßnahme - Verträge 55/0

 

Anmerkung der Schriftführerin: Herr Grzeschista und Herr Röspel haben sich gemäß § 43 in Verbindung mit § 31 Gemeindeordnung NW für befangen erklärt und haben weder an der Beratung noch an der Abstimmung teilgenommen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm erläutert für die anwesenden Einwohner und Bürger, dass es sich hierbei um einen Pauschalzuschuss handelt.

 

 

Maßnahme 12_55.005 Abmietung Asylbewerberheim Voerder Straße bis 2016

Frau Kingreen plädiert dafür, eine höhere Summe zu veranschlagen. Es gibt in Hagen einen sehr großen Wohnungsüberhang. Wenn die Asylbewerber oder auch wohnungslose Einwohner und Bürger direkt in diese Wohnungen untergebracht würden, dann könne noch einiges mehr eingespart werden, da die Unterhaltung dieser Heime sehr kostenintensiv ist.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm entgegnet, dass bei dem Personenkreis zunächst viele Bemühungen erfolgen müssen, um eine Unterbringung in einer eigenen Wohnung zu ermöglichen. Daher gibt es auch Grenzen beim Einsparpotential der weiterhin fortbestehenden Einrichtungen.

 

 

Maßnahme 12_FBOB.001 Altmaßnahme – Einstellung Zuschuss für Beratungsstelle Opfer von Menschenhandel

Herr Hentschel gibt zu bedenken, was das für Konsequenzen für den betroffenen Personenkreis hat.

 

Herr Alda merkt an, dass im Polizeibeirat die Frage gestellt wurde, ob in Hagen Menschenhandel betrieben würde. Der Polizei seien keine Fälle aus den letzten Jahren bekannt.  Daher sei diese Einsparung gerechtfertigt.

 

Frau Kulla entgegnet, dass der betroffene Personenkreis niemals Anzeige erstatten würde, daher habe die Polizei auch keine Einträge zu verzeichnen.

 

Frau Richter ergänzt, dass die Fragestellung im Polizeibeirat eine andere gewesen sei. Auch wenn bei der Polizei kaum Fälle bekannt seien, sage dieses nichts über die Anzahl der tatsächlichen Fälle aus. Der einzig kompetente Ansprechpartner sei die Mitarbeiterin der Beratungsstelle.

 

Herr Hentschel schließt sich der Auffassung von Frau Richter an.

 

 

Maßnahme 12_FBOB.002 Reduzierung des politischen Aufwandes um 5 %

Herr Röspel weist auf den vorliegenden Umsetzungsvorschlag der CDU- und FDP-Fraktion hin. Die Bürger werden durch höhere Steuern und Abgaben, verringerte Leistungen und abgesunkene Standards belastet. Die Mitarbeiter der Verwaltung haben eine erhöhte Arbeitsverdichtung. Daher appelliert er an die politischen Vertreter, ebenfalls einen Beitrag zu leisten und mit dem Beschluss für diesen Vorschlag ein Signal zu setzen.

 

Herr Thielmann ergänzt, dass die Aussage nicht nachvollziehbar sei, dass durch eine solche Einsparung die Politik in Hagen undemokratisch werde, da weniger Vertreter auch weniger Bürger betreuen können. Er erinnert in diesem Zusammenhang an die bereits getroffenen Aussagen zur Demographie. Da absehbar immer weniger Einwohner in Hagen zu verzeichnen sein werden, stelle  dieses keine Begründung dar. Eine Reduzierung in diesem Rahmen sei zumutbar.

 

Herr Riechel merkt an, dass in Lüdenscheid oder Iserlohn der Rat auch größer ist. Dass die Politik selbst sparen müsse, sei nicht plausibel, da es um die Ermöglichung der Ausübung der Demokratie gehe. Dieses könne durch eine solche Kürzung nicht mehr vollumfänglich gewährleistet werden, da die Kontrolle der Verwaltung mit weniger Mandatsträgern nicht mehr im gesetzlich vorgesehenen Rahmen möglich sei. Bei großen Fraktionen sei dieses möglich, aber nicht bei kleinen. Daher werde die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen die Maßnahme ablehnen.

 

Herr Krippner ergänzt, dass die Ausübung von Demokratie Geld kostet. Durch eine Einsparung würden die Aufgaben nicht geringer. Es handele sich bei der Mandatsarbeit um die Ausübung eines Ehrenamtes zur Kontrolle der Verwaltung. Die SPD-Fraktion werde die Maßnahme aus den genannten Gründen ebenfalls ablehnen.

 

Herr Marscheider erinnert daran, dass die Partei Bürger für Hagen den Vorschlag in der Vergangenheit schon einmal gemacht hat. Er plädiert dafür, mit dem Beschluss ein Zeichen an die Bevölkerung zu geben.

 

Herr Dr. Bücker schließt sich den Aussagen von Herrn Riechel und Herrn Krippner an. Die Demokratiebeschneidung, welche entstehen würde, werde von der Fraktion Hagen Aktiv abgelehnt. Er plädiert für Einsparungen im Bereich der Beigeordnetenstellen, aber nicht bei der Bürgervertretung.

 

Herr Treß merkt an, dass fünf Prozent Einsparung von 3 Mio. € keine Einschränkung der Demokratie sei.

 

Herr Feste sieht darin auch keine Beschneidung der Demokratie. Er weist darauf hin, dass das Ehrenamt in anderen Bereichen auch ohne finanzielle Unterstützung arbeitet. Daher plädiert er ebenfalls dafür, ein Zeichen zu setzen.

 

Herr Dr. Preuß ist der Auffassung, dass durch diese Maßnahme auch am Bürger gespart werde. Es gäbe keine Vorteile für die Mandatsträger, diese opfern Zeit und Geld für diese Tätigkeit. Die Politik könne ein Signal setzen, durch Ablehnung von Einsparmaßnahmen bezüglich Bürgerleistungen.

 

Herr Krippner erinnert daran, dass die Politik bereits in der Vergangenheit von einigen Einsparmaßnahmen betroffen gewesen sei. Außerdem liegen anstatt dieser Maßnahme Alternativvorschläge vor.

 

Herr Schulz erklärt, dass er der Maßnahme zustimmen werden, da die Einsparungen nicht nur an den Bürgern, sondern auch in der Politik erfolgen sollten.

 

Herr Reinhardt plädiert ebenfalls dafür, mit dieser Maßnahme ein Zeichen zu setzen. Er merkt an, dass die Demokratie gefährdet ist, wenn ein Sparkommissar eingesetzt werden muss.

 

Herr Strüwer weist darauf hin, dass sich die Einsparung im Detail nicht nur auf die einzelnen Mandatsträger bezieht. Die Kosten der Fraktionen waren früher auch nicht  so hoch wie heute.

 

Frau Kingreen führt aus, dass die Berechnung Einwohner zu Mandatsträger als Begründung für eine Einsparung nicht haltbar sei. Die politische Arbeit sei komplizierter geworden. Des Weiteren sehe sie keine Ersparnis durch die Zusammenlegung von Ausschüssen, da diese dann länger dauern. Des Weiteren sei eine qualitative und fachliche Beratung gefährdet, sofern der Umweltausschuss und der Stadtentwicklungsausschuss zusammengelegt würden, da die Schwerpunkte anders gelagert würden.

 

Herr Riechel merkt an, dass die Menge der Arbeit dann nicht mehr bewältigt werden könne. In Ausschüssen wie der Lenkungsgruppe und der Beteiligungskommission werde derzeit schon fachliches und gutes Controlling wahrgenommen, dieses soll weiterhin möglich sein. Des Weiteren muss ein Fraktionsbüro viel Arbeit leisten und hat daher auch entsprechende Personal- und Sachkosten. Würden diese reduziert, würde die politische Arbeit darunter leiden.

 

Herr Röspel ist der Auffassung, dass die Diskussion nicht nachvollziehbar sei. Es soll lediglich ein Signal durch eine minimale Einsparung gegeben werden. Er gibt zu bedenken, dass Politik aus Steuergeldern finanziert wird. Die Qualität richte sich nicht nach Masse. Ausschüsse werden nicht eingespart, sondern zusammen gelegt. Bei einer solchen qualitätsbewussten Zusammenarbeit kann auch eine erhöhte Produktivität erwirkt werden.

 

Herr Hentschel schließt sich den Aussagen der Mitglieder der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen an. Für kleine Fraktionen oder Ratsgruppen sei es schwieriger, Beratungsunterlagen wie den Haushaltssanierungsplan und sämtliche Jahresabschlüsse der Beteiligungen qualitativ zu bewerten, da weniger Personen sich damit befassen können.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm schlägt vor, an dieser Stelle über den Verwaltungsvorschlag abzustimmen und gesondert bei den Anträgen der Fraktionen über den Vorschlag der CDU- und FDP-Fraktion abzustimmen.

 

Der Rat ist mit dieser Vorgehensweise einverstanden.

 

 

Maßnahme 12_FBOB.004 Vorschlag GPA: Zuschussreduzierung HVG / Bäder

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass wie im Haupt- und Finanzausschuss getrennt über die Synergieeffekte und die Einsparungen bei den Bädern abgestimmt werden soll.

 

Herr Röspel stellt den Antrag, nur 200.000 € für die Einsparungen im Bereich des Lennebades und der Freibäder zu veranschlagen.

 

Herr Feste ist der Auffassung, dass das Lennebad gemäß Belegungsplan gut durch Schulen und Vereine genutzt werde. Das Bad sollte daher erhalten bleiben, damit die  Kinder die Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen. Er erinnert daran, dass das Lennebad durch das Bäderkonzept zunächst gesichert worden sei. Eine zugesagte  Sanierung sei bis heute nicht erfolgt. Sofern keine alternativen Vorschläge gemacht werden, werde er der Schließung nicht zustimmen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt zunächst über die Synergieeffekte in Höhe von 500.000 € abstimmen (Ergebnis siehe Gesamtbeschluss).

 

Anschließend lässt er über die weitergehende Einsparsumme von 500.000 € für die Schließung des Lennebades und der Freibäder abstimmen.

 

Beschlussvorschlag der Verwaltung für die Bäderschließung: 500.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt

 

Da der Verwaltungsvorschlag abgelehnt wurde, lässt er über den Vorschlag der CDU-Fraktion, die Einsparsumme auf 200.000 € zu begrenzen, abstimmen.

 

Beschlussvorschlag der CDU-Fraktion für die Bäderschließung: 200.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt.

 

 

Maßnahme 12_GWH.001 Reduzierung der Bauunterhaltung

Herr Röspel merkt an, dass durch die Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II eine große Summe in die Sanierung öffentlicher Gebäude investiert wurde. Dieses sollte weiter fortgeführt werden. Daher plädiert er dafür, die Einsparsumme auf 525.000 € zu halbieren.

 

Frau Nigbur-Martini lehnt die Einsparung komplett ab, da die Fördermittel für die öffentlichen Gebäude zum Großteil nur für die reine Instandhaltung  genutzt werden konnten. Dieses sei aber nicht ausreichend für die nächsten Jahre.

 

Herr Riechel weist darauf hin, dass eine Einsparung in diesem Bereich langfristig gesehen unwirtschaftlich sei. Die Fördermittel seien nur erfolgt, damit ein Anfang gemacht werden kann, um durch die Renovierung für die zukünftigen Sanierungen sparen zu können. Er merkt an, dass die GPA aus diesem Grund auch keine Einsparung in diesem Bereich empfohlen habe.

 

Herr Thielmann ist der Auffassung, dass Herr Riechel und Frau Nigbur-Martini grundsätzlich recht haben. Aber er gibt zu bedenken, dass durch die Fördermittel  vieles saniert werden konnte. Daher plädiert er dafür, ein Zeichen zu setzen und zumindest die Hälfte des vorgeschlagenen Betrages einzusparen.

 

Herr Thieser erinnert daran, dass Hagen in der Vergangenheit bereits von einem Investitionsstau in der Bauunterhaltung betroffen gewesen sei. Alles, was jetzt für die Bauunterhaltung eingespart würde, seien Kosten für die Zukunft. Durch eine solche Einsparung würden vordergründig Schulden abgebaut, aber Schulden für die Zukunft aufgebaut.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt zunächst über die weitergehende Einsparsumme der Verwaltung von 1.050.000 € abstimmen.

 

Beschlussvorschlag Verwaltung: 1.050.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt

 

Da der Verwaltungsvorschlag abgelehnt wurde, lässt er über den Vorschlag der CDU- und FDP-Fraktion, die Einsparsumme auf 525.000 € zu halbieren, abstimmen.

 

Beschlussvorschlag CDU und FDP-Fraktion: 525.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt.

 

 

Maßnahme 12_GWH.002 Ausweitung Modellversuch Reinigungsintervalle

Herr Röspel merkt an, dass sich die Einsparsumme lediglich auf einen Modellversuch stützt. Dieses Beispiel sei aber nicht in allen Schulen anwendbar. Daher schlägt er vor, weitere Modellversuche zu fördern und nur 100.000 € Einsparvolumen zu veranschlagen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm lässt zunächst über die weitergehende Einsparsumme der Verwaltung von 350.000 € abstimmen.

 

Beschlussvorschlag Verwaltung: 350.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt

 

Da der Verwaltungsvorschlag abgelehnt wurde, lässt er über den Vorschlag der CDU-Fraktion, die Einsparsumme auf 100.000 € abzusenken abstimmen.

 

Beschlussvorschlag CDU-Fraktion: 100.000 €

Abstimmungsergebnis: Mit Mehrheit abgelehnt.

 

 

Alternativvorschlage der Fraktionen

CDU- und FDP-Fraktion - Maßnahme 12_SZS.001 – Ersatzmaßnahme

Weitergehende Übergabe von Schlüsselgewalt und Pflegeleistungen von städtischen Anlagen

Herr Röspel erläutert die vorgeschlagene Maßnahme. Eine Aufnahme in den “Pakt für den Hagener Sport“ wird befürwortet. Die Festlegung eines Betrags sei aber ohne vorherigen Prüfauftrag schwierig.

 

Herr Schisanowski berichtet von der Diskussion im Sport und Freizeitausschuss. Diese sei mit der Aussage von Herrn Röspel konform gewesen. Daher wurde sich im Sport- und Freizeitausschuss auf die Fortschreibung im Rahmen des “Pakts für den Hagener Sport“ verständigt, aber kein konkreter Betrag für den Haushaltssanierungsplan beschlossen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass die Einspardiskussionen weit über das Jahr 2012 hinaus gehen werden, daher sei ein Prüfauftrag und Begleitung durch den Sport- dun Freizeitausschuss für weitere Einsparungen in der Zukunft sinnvoll.

 

Herr Dr. Fischer schlägt daher vor, dem Beschluss des Sport- und Freizeitausschusses vom 19.06.2012 zu folgen.

 

Herr Feste befürwortet dieses.

 

Der Rat ist ebenfalls damit einverstanden, daher lässt Herr Oberbürgermeister Dehm über die Beschlussempfehlung des Sport- und Freizeitausschuss abstimmen.

 

 

CDU- und FDP-Fraktion - Maßnahme 12_FBOB.002  - Konkretisierung der Maßnahme “Reduzierung des politischen Aufwandes um 5 %

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass zu diesem Punkt bereits beim Verwaltungsvorschlag hinreichend diskutiert wurde. Daher wird der Antrag direkt zur Abstimmung gestellt.

 

 

CDU- und FDP-Fraktion – Schließung der städtischen Kantine

Herr Röspel erklärt, dass der Antrag gestellt wurde, da nur wenig Mitarbeiter die Einrichtung nutzen. Das Angebot in unmittelbarer Nähe sei insbesondere durch die Sparkassenkantine gegeben.

 

Herr Thielmann merkt an, dass insbesondere für Besucher ein nicht subventionierter Preis zu erheben sei, wie bereits in Nummer drei des Vorschlags dargelegt. Dieses soll auch als sofortiger Appell gewertet werden.

 

Herr Ludwig erinnert an die Diskussion um die Einsparung bei der Bauunterhaltung. Wenn die Kantine saniert würde, dann würden auch mehr Personen dort essen gehen. Er plädiert dafür, dass für die Mitarbeiter so eine Einrichtung erhalten bleiben sollte.

 

Herr Krippner weist darauf hin, dass bei einer Schließung in jeder Etage ein  Sozialraum geschaffen werden müsste, was zu erheblichen Kosten führen würde. Die SPD-Fraktion wird den Vorschlag ablehnen.

 

 

SPD-Fraktion – Überführung der HEB GmbH in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) – Prüfung Einbindung der HUI GmbH in den HVG-Konzern

Herr Dr. Ramrath räumt ein, dass es sicherlich Aspekte gebe, die dafür sprechen. Daher sei zunächst zu empfehlen, ein solches Konstrukt zu prüfen und die  Synergieeffekte heraus zu stellen. Er merkt an, dass es fair und demokratisch gewesen wäre, wenn die anderen Fraktionen frühzeitig beteiligt worden wären. Dann hätte eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden können. Des Weiteren sei die dauerhafte Einsparung der Mehrwertsteuer für das Personal in Höhe von rund 2 Mio. € fraglich, da dieser Wegfall derzeit bereits EU-rechtlich überprüft werde. Des Weiteren würde diese Ersparnis nicht dem Haushalt zugute kommen, sondern den Gebührenzahler um 2 Mio. € entlasten. Er ist der Auffassung, dass dies deutlicher im Vorschlag herausgestellt werden sollte. Er plädiert dafür,  nach einer umfassenden Prüfung eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.

 

Herr Krippner merkt an, dass die SPD-Fraktion zunächst intern einen Vorschlag ausgearbeitet hat, um ihn jetzt für die Gesamtheit zur Diskussion zu stellen. Des Weiteren habe das von Herrn Dr. Ramrath angesprochene EU-Recht bereits bei der Rechtsformänderung der damaligen Stadtwerke bestanden und hat dort bis heute nicht zu dem befürchteten Effekt geführt. Daher ist er der Auffassung, dass die aufgeführte Mehrwertsteuereinsparung durch die Überführung in die ÄöR ebenfalls dauerhaft bestand hätte.

 

Herr Hentschel bewertet den Vorschlag der SPD-Fraktion positiv.

 

Herr Riechel weist darauf hin, dass zeitgleich ein geplanter Rechtsformwechsel beim Theater positiv bewertet wird. Bei der hier angesprochenen Überführung der HEB GmbH in eine AöR liegt im Gegensatz dazu sogar ein klarer Vorschlag vor. Des Weiteren zitiert er von Seite 3 des Vorschlags: “Er würde zum einem Raum für mögliche Gebührensenkungen als Ausgleich für die notwendige Erhöhung der Grundsteuer bieten und den städtischen Aufwand für die Straßenreinigung und die Abfallbeseitigung reduzieren.“. Er bewertet den Vorschlag positiv, plädiert aber auch für einen Prüfauftrag.

 

Herr Krippner empfiehlt die Überführung in eine AöR inklusive eines Prüfauftrags hinsichtlich der HUI GmbH zu beschließen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm merkt an, dass eine Prüfung nur sinnvoll vor einer Umsetzung ist. Die regionale Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund ist zu klären. Diese sollte weiterhin Bestand haben. Daher sollte der Stadt Dortmund deutlich gemacht werden, dass diese auch bei einem Rechtsformwechsel weiterhin eingebunden wird. Er stellt den Prüfauftrag inklusive Überführungsantrag mit den im Antrag genannten Summen zur Abstimmung.

 

 

SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und Fraktion Hagen Aktiv (Bestandteil des Antrags zur Interkommunalen Zusammenarbeit) – Neue Maßnahme 12_HABIT.002 – Interkommunale Zusammenarbeit HABIT

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass der Beschluss des Betriebsausschuss des HABIT vom 19.06.2012 unter Teil 2 das Gesamtbudget erfasst und daher das Wort IT zu streichen ist.

 

Herr Dr. Preuß führt aus, dass alle Gemeinden aufgrund der gleichen gesetzlichen Grundlagen tätig werden. Somit sei der Weg geebnet, dass einheitlich und gemeinsam gearbeitet werden kann. Dadurch würden Kosten gespart und ein Signal an den Bürger gegeben.

 

 

SPD-Fraktion und Fraktion Hagen Aktiv – weniger Gutachten, externe Beratungen / Reduzierung der externen Beratungsleistungen und Gutachterkosten

Frau Nigbur-Martini merkt an, dass der Antrag der Fraktion Hagen Aktiv der weitergehende Antrag ist. Die Fraktion sei aber damit einverstanden, diesen zusammen mit dem Antrag der SPD-Fraktion zu beraten und beschließen. Nach vorheriger interfraktioneller Beratung wurde sich darauf verständigt, die vorgeschlagene Summe auf 150.000 € zu beziffern.

 

 

SPD-Fraktion - Papierloser Sitzungsdienst

Anmerkung der Schriftführerin – dem Vorschlag wurde ohne vorherige Diskussion zugestimmt.

 

 

Fraktion Hagen Aktiv - Interkommunale Zusammenarbeit – Erweiterung der Altmaßnahme 11.111 des HSK 2011

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass es aus Sicht der Verwaltung schwierig sein wird, dies inhaltlich zu füllen. Eine Umsetzung sei erst ab 2016 möglich, der Beschluss sollte unter dieser Maßgabe gefasst werden. Er merkt an, dass derzeit neun Projekte erarbeitet werden, mit diesen können voraussichtlich maximal 2 Mio. € eingespart werden. Er erinnert daran, dass die Einsparsummen belegbar sein müssen. Daher empfiehlt die Verwaltung keine Erhöhung bzw. maximal um 500.000 €. Der Betrag in Höhe von 800.000 €, der bereits unter dem Antrag Interkommunale Zusammenarbeit HABIT beschlossen wurde, ist sowieso von der Vorschlagssumme zu bereinigen.

 

Herr Klinkert führt für die Fraktion Hagen Aktiv aus, dass diese anderer Auffassung sei. Durch die Interkommunale Zusammenarbeit sei mehr Einsparpotential gegeben. Da der Haushaltssanierungsplan in den laufenden Jahren fortgeschrieben wird, sei sie aber damit einverstanden, die vorgeschlagene Summe auf 1,7 Mio. € zu senken, hierbei ist der bereits beschlossene Betrag für den HABIT schon bereinigt worden.

 

 

Fraktion Hagen Aktiv – Nachhaltige Erstellung und konsequente Umsetzung eines Personalbedarfs- und entwicklungsplans

Herr Dr. Bücker merkt an, dass der Antrag nicht in Richtung betriebsbedingter Kündigung zu verstehen sein soll. Es soll mit diesem Antrag intelligentes Personalmanagement erreicht werden. Aufgrund der vorherigen interfraktionellen Diskussionen wird der vorgeschlagene Betrag auf 1 Mio. € gesenkt.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm weist darauf hin, dass dieses Ziel frühestens ab dem Jahr 2016 erreichbar sein kann.

 

 

Fraktion Hagen Aktiv – Einsparung einer Beigeordnetenstelle

Herr Dr. Bücker ist der Auffassung, dass sofern eine Einsparmaßnahme im politischen Bereich erfolgen sollte, dann durch die Einsparung einer Beigeordnetenstelle. Er erinnert daran, dass im Rahmen des HSK 2011 in allen Fachbereichen eingespart werden sollte, dieses sollte auch für den Verwaltungsvorstand gelten.

 

 

 

Abschließend informiert Herr Oberbürgermeister Dehm über die heute beschlossene Gesamteinsparsumme in Höhe von 17.891.122 € und merkt an, dass einige Maßnahmen sicherlich im Rahmen des Genehmigungsverfahrens erneut erörtert werden müssen.

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Beschluss:

 

Der Rat beschließt den als Anlage beigefügten Haushaltssanierungsplan unter Änderung und Ergänzung der nachfolgenden Einzelbeschlüsse:

 

Maßnahme

Bezeichnung

Beschluss

Betrag

12_14.001

Reduzierung der

Beratung einer

Wirtschaftsprüfungs-

gesellschaft

Der Gesamtabschluss 2012 im Jahr 2013 soll bereits weitgehend selbständig durch Mitarbeiter von 14 geprüft werden. Nur bei auftre-tenden Fragen soll eine Wirtschafts-prüfungsgesellschaft hinzugezogen werden. Hierfür werden für die Jahre 2013 bis 2015 nur noch Mittel in Höhe von 10.000 € benötigt. Ab dem Jahr 2016 und eventuell für die Folgejahre wird nur noch ein Betrag von jeweils 5.000 € erforderlich sein.

36.060

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_20.001

Altmaßnahme

Einführung einer Gewässerausbau- und -unterhaltungs-gebühr

Die Einführung einer Gewässer-ausbau- und -unterhaltungsgebühr ist bereits mit dem HSK 2011 beschlossen worden. Eine Berück-sichtigung im Haushalt erfolgte bisher nicht.

Die Verwaltung überprüft, ob die Maßnahmen ab 2014 realisiert werden können.

705.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_20.002

Vergnügungsteuer - Besteuerung für Wettbüros

Bei einer Besteuerung der Wettbüros wird ab 2014 mit zusätzlichen Einnahmen in Höhe von 120 Tsd. € pro Jahr gerechnet. Für die rechtliche Vorbereitung und Einführung dieser Steuer (und der Übernachtungssteuer) ist zunächst ein zeitlich befristeter zusätzlicher Personaleinsatz (für 2013 und 2014) in Höhe von insgesamt 0,5 Stellen erforderlich.

120.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_20.003

Reduzierung der be-stehenden Straßen-reinigungsintervalle

Bei einer Verringerung der Straßen-reinigungsintervalle ergeben sich aufgrund des 25 %igen Eigenanteils der Stadt hier entsprechende Effekte.

Bei einer Aufwandssumme von

4,8 Mio. € (s. Gebührenbedarfsbe-rechnung 2012) beträgt der 25%ige städtische Anteil 1,2 Mio. €. Bei einer Realisierung ist bei einer vorsichtigen Schätzung von einem Einsparvolumen von 390.000 € auszugehen.

0

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_20.004

Einführung einer Übernachtungssteuer

Es wird vorgeschlagen, eine Abgabe auf Übernachtungen zu erheben. Bei ca. 250 Tsd. Übernachtungen, einem durchschnittlichen Übernach-tungspreis von 60 € sowie einem 5%igen Steuersatz ergeben sich Mehreinnahmen von 750 Tsd. €. Für 2014 ist zunächst die Besteuerung von privaten Übernachtungen vor-gesehen (=250 Tsd. €), bevor ab 2015 auch die gewerblichen Übernachtungen besteuert werden. Für die rechtliche Vorbereitung und Einführung dieser Steuer (und der Steuer auf Wettveranstaltungen) ist zunächst ein zeitlich befristeter zusätzlicher Personaleinsatz (für 2013 und 2014) in Höhe von insgesamt 0,5 Stellen erforderlich. Durchschnittlich beträgt die Mehrbelastung 3 €/Übernachtung.

Auszunehmen sind gemein-nützige Einrichtungen, z.B. esw, Jungendherbergen usw.

750.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_20.005

Vergnügungssteuer -

Einführung einer Steuer für sexuelle Dienste

In mehreren Städten in der Nach-barschaft Hagens (Köln, Dortmund, Oberhausen, Gelsenkirchen, Iser-lohn, Menden) gibt es eine Steuer für sexuelle Dienste. Ein Vergleich der örtlichen Gegebenheiten lässt erwarten, dass die Einführung dieser Steuer in Hagen den Betrag von 30.000 € im Jahr an Einnahmen (Unterart der Vergnügungssteuer) ergeben wird.

30.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_23.001

Altmaßnahme

Schließung der öffentl. WC-Anlage Vollbrinkstr.

Zur Altmaßnahme 12_23.001 wird beschlossen, dass die öffentliche WC-Anlage Vollbrinkstraße vorbe-haltlich der Entwicklung und Um-setzung eines Alternativkonzeptes ("freundliche Toilette") geschlossen wird.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_25.001

Weitere Sachkosten-reduzierung Innere Verwaltung

Im Bereich der Geschäftsaufwen-dungen für die Verwaltung sollen durch sparsame Bewirtschaftung, Erarbeitung von Budgetvorgaben und Umorganisation  320.000 Euro eingespart werden.

320.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_32.001

Schließung dezen-trale Bürgerämter

Wesentliche Voraussetzung zur Umsetzung der vorgesehenen Per-sonalkosteneinsparungen. Schließung der Bürgerämter Vor-halle und Eilpe mit der Folge einer Reduzierung von angemieteten Flächen und Reduzierung von Per-sonaleinsatz (siehe Bericht GPA). Kosteneinsparung durch Abmietung des Gebäudes Eilperstr. 72

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_32.002

Gebührenerhöhung Städtisches Gewer-beregister

- Erhöhung der Auskunftsgebühr von 20 € auf 40 €, ergibt bei gleicher Anzahl an Anträgen eine Mehrein-nahme von 9.000 €.

- Einführung einer Gebühr von 10,00 € für die Abmeldebestä-tigung, aufgrund des betriebenen Verwaltungsaufwands. Mehrein-nahmen in Höhe von 14.500 €.

- Für Darlehens- und Investment-vermittler bzw. -makler und die Anlageberater darf weiterhin nach §34c GewO der wirtschaftliche Vorteil berücksichtigt werden, so dass diese Gebühren entsprechend angeglichen werden sollten und zu einer Mehreinnahme in Höhe von 15.000 € führen

38.500

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_32.003

Gebührenerhöhung Straßenverkehrs-behörde

- Ausnahmegenehmigung im Straßenverkehr (z.B. Halten im Halteverbot) - Eine telefonische Ausnahmegenehmigungen erfolgt nur noch gegen Gebühr. Die zu erwartenden Mehreinnahmen von 15.000 € wurden anhand der bisher erteilten tele-fonischen Ausnahmen errechnet.

-   Schwertransporte - Der ent-stehende Arbeitsaufwand bei Änderungsanträgen rechtfertigt die Erhebung einer speziellen Gebühr

-   Mehreinnahmen von 30.000 €. 

-  Gebühren der Zulassungsbe-hörde

- In der Vergangenheit wurde bei Verlust des Fahrzeugscheines eine sog. Verlusterklärung gegen eine Gebühr von 10,-- aufgenommen. Durch die Anforderung einer Eidesstattlichen Erklärung besteht die Möglichkeit, Gebühren in Höhe von 30,70 € zu erheben - Mehrein-nahmen von 19.000 €.

64.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_37.001

Kostendeckende Kal-kulation der Ret-

tungsdienstgebühren

Nach der Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplans erfolgt eine kostendeckende Neube-rechnung der Rettungsdienstge-bühren.

300.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_41.001

Zuschusskürzung der Förderung der freien Kulturszene

Nach Feststellung der GPA sind die Aufwendungen im Kulturbereich unverhältnismäßig hoch. Der Zuschuss an die freien Kultur-zentren soll daher um 25 % durch Zuschussstreichung an mindestens ein Kulturzentrum gekürzt werden. Alternativ kann die Summe auch durch eine gleichmäßige Zuschuss-kürzung bei allen freien Kulturzentren um 25 % realisiert werden.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_46.001

Vorschlag GPA: Zu-schussreduzierung Theater

Die GPA hat in ihrem interkommunalen Vergleich der Haushaltsdaten festgestellt, dass die Stadt Hagen in der Gruppe der vergleichbaren 8 Städte mit Abstand die höchsten Aufwendun-gen für das Theater zu verzeichnen hat. Lediglich die Stadt Krefeld, die ihr Theater in Kooperation mit Mönchengladbach betreibt, erreicht eine ähnliche Größenordnung. Allerdings ist auch in Krefeld der Zuschuss je Einwohner um 18,54 € oder 1,1 Mio. Euro niedriger. Die GPA sieht daher einen "erheblichen und offenkundigen Handlungs-bedarf" beim Theater. Die Verwaltung schlägt daher vor, Synergien durch den Betriebsform-wechsel in einer Größenordnung von 500.000 Euro zu nutzen. In dieser Höhe würde das Theater eine Budgetvorgabe bekommen. Dabei wurde berücksichtigt, dass nicht jede eigenständige Erledigung von Aufgaben im Theater selbst zu Ersparnissen im Verhältnis zur Gesamtstadt führt. Weiterhin soll das Theater die Budget-vorgabe bekommen, die bisher für die Jahre 2014, 2015 und 2016 eingeplante Tarifsteigerung mit einem Volumen von rd. 350.000 Euro gesamt durch eigene Anstrengungen zu kompensieren.

850.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_47.001

Sachkostenreduzie-rung Historisches Centrum Hagen

Auf Vorschlag des Fachamtes können Sachkosten im Bereich der Museumsveranstaltungen konsolidiert werden.

10.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_47.002

Standortverlagerung Historisches Centrum Hagen

Der Haupt- und Finanzausschuss stimmt der Verlagerung der Dauer-ausstellung des Historischen Cen-trums in ein städtisches Ge-bäude, welches ggf. auch das Archiv zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen kann, zu.

259.700

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_48.001

Altmaßnahme

Sachkostenredu-zierung Lernmittel 10%

Im Bereich der Lernmittelfreiheit an Schulen werden Mittel bereitge-stellt. Es besteht die Möglichkeit durch eine äußerst sparsame Bewirtschaftung (längere Nutzung der Bücher) eine Reduzierung dieser Mittel um ca. 10% zu erreichen. Der Rat hatte den ursprünglichen Vorschlag der Verwaltung von 20% auf 10% reduziert.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_48.002

Altmaßnahme

Parkgebühren für Kfz von Lehrkräften auf Schulhöfen einführen

Bewirtschaftung der Parkplätze im Innenstadtbereich.

20.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_53.001

Gebührenerhöhung Medizinalaufsicht, amtsärztliche Gut-achten und Infek-tionsschutz

Durch Erhöhung der Gebühren in den unterschiedlichen Bereichen können Einnahmeerhöhungen in der genannten Größenordnung erzielt werden.

20.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_53.002

Altmaßnahme

Zuschussgewährung Schwangerschafts-konfliktberatung

Aufgrund der sehr schwierigen finanziellen Lage der Stadt Hagen muss der Zuschuss an die Schwangerschaftskonfliktberatung der AWO und die Beratungsstellen der Evangelischen Kirche für die sicherlich sehr sinnvolle Aufgabe ab 2016  eingestellt werden. Grundsätzlich ist es Aufgabe des Landes, ein ausreichendes Angebot wohnortnaher Beratungs-stellen für die Beratung sicher zu stellen. Es handelt sich nicht um eine Pflichtaufgabe der Stadt, sondern des Landes.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_55.001

Mehreinnahmen Unterhaltsvorschuss-leistungen

Mehreinnahmen durch verstärkte Heranziehung von Unterhaltspflichti-gen (Nettosumme ohne Personal-kosten)

50.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_55.002

Altmaßnahme

Zuschusskürzung Seniorenbegeg-nungsstätten

Insgesamt gibt es in Hagen 31 Seniorenbegegnungsstätten. Die Stadt fördert 5 hauptamtlich geführte Begegnungsstätten mit 42.000 € und 3 weitere hauptamtlich geführte Begegnungs-stätten mit 38.000 € (insgesamt 324.000 €). Da es sich um einen in seiner Höhe nicht pflichtigen Zuschuss handelt, wird aus Gründen der Haushaltskonsolidie-rung eine Kürzung um 20% vor-geschlagen.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_55.003

Altmaßnahme

Verträge 55/0

DW, Caritas, AWO und DRK erhalten für ihre Tätigkeiten für die Stadt Hagen neben speziellen Entgelten einen Pauschalzuschuss als allgemeine Zahlung. Für den Pauschalzuschuss waren in den Ansatz des Jahres 2008 noch 22.000 € pro Verband, insgesamt demnach 110.000 € eingerechnet. Seit 2009 beträgt dieser Zuschuss nur noch 15.000 €, so dass 35.000 € bereits realisiert sind.

Alle konkreten Dienstleistungen der Verbände werden gesondert bezu-schusst.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_55.005

Abmietung Asylbe-werberheim Voerder Straße bis 2016

Die aktuelle und die zukünftig zu erwartende Auslastung der Über-gangsheime für Flüchtlinge und Aussiedler, lässt den Verzicht der Unterkunft in der Voerder Str. 33 grundsätzlich zu. Als Folge müssten die dort Lebenden in andere Unterkünfte integriert werden. Bei der erhöhten Belegungsdichte ist verstärkt mit sozialdeviantem Verhalten zu rechnen. Als Folge dessen müsste deshalb, analog zu der bestehenden Betreuungsdichte in der Voerder Str. 33, eine um-fassendere Ausstattung mit Objektbetreuern in den auf-nehmenden Übergangsheimen ein-hergehen.

51.747

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_FBOB.001

Altmaßnahme

Einstellung Zuschuss für Beratungsstelle Opfer von Men-schenhandel

Kein Zuschuss an das DW für die Opfer von Menschenhandel

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_FBOB.002

Reduzierung des Aufwands um 5%

Reduzierung der Aufwendungen für Rat, Ausschüsse und Bezirksver-tretungen um 5% (siehe Anlage).

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_FBOB.003

Reduzierung des An-satzes für Veranstal-tungen

Konzentration auf Weihnachts-marktprogramm und gelegentliche Veranstaltungen

10.372

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_FBOB.004

Vorschlag GPA: Zuschussreduzierung HVG / Bäder

Im HSK 2011 ist bereits eine Zuschussreduzierung an die HVG in Höhe von 3,52 Mio. € beschlossen worden. Durch Hebung von internen Vorteilen innerhalb der HVG konnte bereits ein zusätzlicher Effekt von 500.000 Euro durch die Geschäftsführung realisiert werden. Um diesen Betrag kann der Zuschuss der HVG bereits 2012 zusätzlich abgesenkt werden.

Die GPA stellt in Ihrem Bericht dar, dass die Zuschuss-Situation für das Lennebad und die Freibäder im in-terkommunalen Vergleich teilweise um das Doppelte oder sogar dreifache über dem Mittelwert liegt. Die GPA schlägt daher vor, das Lennebad und die beiden Freibäder zu schließen bzw. alternativ das Lennebad zu schließen und die Kosten der Freibäder durch bedarfsgerechte Öffnungszeiten zu senken. Nach Auskunft der HVG ließe sich durch Schließung des Lennebades und die bedarfs-gerechte Öffnung der Freibäder ein Betrag von 500.000 € einsparen. Die Verwaltung schlägt daher vor, neben den bereits gehobenen Synergien das Lennebad zu schließen und die Freibäder nur noch bedarfsgerecht zu öffnen. Der Gesamteffekt beträgt 1 Mio. €.

500.000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Synergien:

Mit Mehrheit beschlossen

Bäderschließung:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_FBOB.005

Erhöhung Aus-schüttung ENERVIE ab 2016

Ursprünglich hatte der Rat der Stadt Hagen eine Erhöhung der Ausschüttung der ENERVIE von

6,5 Mio. € beschlossen. Dies ist nach den derzeitigen Planungen der ENERVIE nicht zu erreichen. Daher wurde der Konsolidierungs-betrag im Entwurf des HSP 2012/2013 zunächst auf 1,25 Mio. € abgesenkt. Durch den verlängerten Planungszeitraum bis 2016 sollte aber eine Verbesserung der Ausschüttungen um eine weitere Millionen Euro im Jahr 2016 als Vorgabe an die ENERVIE vor dem Hintergrund der gegenüber dem Ratsbeschluss bereits abgesenkten Erwartungen realistisch sein.

1.000.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_GWH.001

Altmaßnahme

Reduzierung der Bauunterhaltung

Eine Analyse der vorläufigen Ist-Ergebnisse der Haushaltsjahre 2008 bis 2011 ergibt eine durchschnittliche Instandhaltungs-quote von 3,0 % bezogen auf den von der GWH in der Vorlage 134/2012 angenommenen Wieder-beschaffungszeitwert der Gebäude. Die GWH bezieht sich dabei auf eine Empfehlung der KGST, wonach durchschnittlich 1,2% für den laufenden Gebäudeunterhalt jährlich aufgewendet werden sollten. Die Zahlen zeigen, dass aus laufenden Bauunterhaltungs-mitteln, Pauschalmitteln, Rückstel-lungen und KP II-Mitteln in den letzten Jahren außerordentliche Be-träge für die Bauunterhaltung auf-gewendet wurden. Es ist daher vertretbar, für die nächsten Jahre diese Mittel abzusenken. Im Durch-schnitt der Jahre 2008 bis 2021 wird mit 1,56 % der KGST-Wert dann immer noch deutlich überschritten. Die Verwaltung er-neuert daher ihren Vorschlag zum HSK 2011, der auf den Em-pfehlungen der Zukunftskommis-sion beruhte. Mit Erreichen des erforderlichen Konsolidierungszie-les im Jahr 2021 ergibt sich dann Spielraum, um die Aufwendungen wieder zu erhöhen (siehe Anlage).

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_GWH.002

Ausweitung Modell-versuch Reinigungs-intervalle

Durch Reduzierung der Reini-gungsintervalle von 2,5 auf 2,0 je Woche in den Schulgebäuden lässt sich nach Empfehlung der GPA ein Effekt von 550.000 Euro erreichen (s. Bericht GPA). Ein entsprech-ender Modellversuch an einer Schule ist erfolgreich. Allerdings lässt sich dieser Modellversuch nach Auffassung der Verwaltung zwar auf viele, nicht jedoch auf alle Schulen übertragen. Daher schlägt die Verwaltung vor, den Konsoli-dierungseffekt auf 350.000 Euro zu reduzieren, um entsprechenden Spielraum in der Ausgestaltung zu haben.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_GWH.003

Abmietung Martin-Luther-Str. 12

Umsetzung der Ergebnisse des strategischen Flächenmanage-ments (weitere Konzentration der Verwaltung auf die Rathäuser I und II durch Reduzierung von Flächen-standards und Optimierung der Unterbringung der Verwaltungsein-heiten)

188.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_GWH.004

Abmietung Langen-kampstr. 14 und 33

Umsetzung der Ergebnisse des strategischen Flächenmanage-ments (weitere Konzentration der Verwaltung auf die Rathäuser I und II durch Reduzierung von Flächen-standards und Optimierung der Unterbringung der Verwaltungsein-heiten)

166.800

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_HABIT.001

Vorschlag GPA: HABIT

Die GPA empfiehlt, eine kritische Überprüfung der eingesetzten Pro-gramme und deren Lizenzanzahl im Hinblick auf deren Wirtschaft-lichkeit. Vorteilhaft wäre auch zur Vermeidung von Schnittstellen-problematiken und -kosten der Einsatz eines einheitlichen Finanz-buchhaltungsprogramms in der gesamten Verwaltung und deren Töchtern.

100.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_SZS.001

Vorschlag GPA:

Einführung einer Sportstättennutzungs-gebühr

Die GPA empfiehlt eine Sport-stättennutzungsgebühr wie sie in vielen Städten NRWs bereits üblich ist. Wegen möglicher umsatz-steuerlicher Risiken wird an dieser Stelle nur der Nettobetrag

(316.000 €; Bruttobetrag 376.000 €) dargestellt. Siehe Bericht GPA

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

12_VB5.004

Konzessionsvertrag Städtemedien neu ausschreiben

Der bisherige Konzessionsvertrag für die Werbeanlagen auf öffent-lichen Flächen läuft bis zum 31.12.2014. Die Kündigung muss spätestens ein Jahr vorher erfol-gen. Bisher erzielt die Stadt Hagen hier Einnahmen von rund 200.000 € pro Jahr. Durch eine Neuaus-schreibung des Vertrages ist mit einer erheblichen Verbesserung zu rechnen. So hat Ende 2011 die ähnlich große Stadt Lübeck bei einer Neuausschreibung eine Ver-besserung um rd. 800.000 € pro Jahr erzielt. Die Stadt Lübeck hatte vormals den gleichen Vertrags-partner wie die Stadt Hagen und erzielte etwa 300.000 € Erlöse pro Jahr. Im Verhältnis zu den bis-herigen Einnahmen könnte sich daher am Beispiel der Stadt Lübeck eine Verbesserung von rd. 500.000 € durch eine Neuausschreibung ergeben.

500.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_WBH.001

Budgetvorgabe WBH

Die GPA hat festgestellt, dass im Bereich der Verkehrsflächen und –anlagen von der Stadt Hagen ein deutlich über dem Mittelwert liegen-der Betrag aufgewendet wird und empfiehlt dringend eine detaillierte Untersuchung der Ursachen. Dies sollte in der weiteren Umsetzung des HSP gemeinsam mit der GPA geprüft werden. In einem ersten Schritt wurde mit der WBH eine Reduzierung des Zuschusses in diesem Bereich um 300.000 € vereinbart.

300.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_20.006

Anhebung der Grundsteuer um 15 Punkte von 530 auf 545%

Nach dem Stärkungspaktgesetz ist die Stadt Hagen verpflichtet, den Haushalt bis 2016 bzw. 2021 aus-zugleichen. Trotz der gemeinsam mit der GPA ermittelten Maßnah-men ist eine weitere Grundsteuer-erhöhung unumgänglich, um die verbleibende Lücke zu schließen.

Derzeit beträgt der Hebesatz 530%. Mehrere Städte in NRW haben in zwischen einen Hebesatz von 570 - 590% festgesetzt (z.B. Essen, Solingen, Oberhausen, Düren und Bottrop). Weitere Städte planen eine solche Anhebung im Zusam-menhang mit dem Stärkungs-paktgesetz. Den höchsten Hebe-satz in NRW hat derzeit die Stadt Selm mit 825 Punkten. Eine Er-höhung um jeweils 10 Punkte führt zu einer Einnahmeverbesserung von rd. 700.000 Euro.

1.040.943

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_45.001

Eintrittsgelder Kunstquartier

Die Erwartungshaltung bei den Einnahmen der Eintrittsgelder hat sich erhöht.

10.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_55.004

Budgetvorgabe Jobcenter

Aufgrund der stetig sinkenden Zahl der SGB II Bezieher und der Prognosen führender Wirtschafts-institute für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, wurden die Bud-getvorgaben für die Kosten der Unterkunft angepasst.

3.500.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_55.006

Umsetzung des Ur-teils des VerfGH zu den finanziellen Folgen der Umset-zung des KiföG ; Belastungsausgleich U3

Das Land hat einen ersten Vorschlag zur Umsetzung des Urteils des VerfGH vorgelegt. Das Auszahlungs- und Verteilungsver-fahren der Ausgleichssumme erfolgt durch einen prozentualen Aufschlag (nach derzeitigem Stand ca. 15,3 %) auf den nach KiBiz bestehenden Landesanteil an allen angemeldeten U3-Pauschalen.

900.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 

 

 

FRAKTIONEN

 

 

 

 

 

 

12_SZS.001

Ersatzmaßnahme

 

CDU / FDP

Weitergehende Über-gabe von Schlüssel-gewalt und Pflegelei-stungen von städt-ischen Anlagen

1. Die Einführung einer Sport-stättennutzungsgebühr wird ab-gelehnt.
2. Auf Punkt 2 des Antrages soll zunächst verzichtet werden. Die Verwaltung wird stattdessen be-auftragt, mit dem organisierten Sport Verhandlungen über eine Fortschreibung des Paktes mit dem Sport aufzunehmen. Ziel ist die Prüfung und Erhöhung des bisherigen Konsolidierungspo-tentials. Die Verwaltung berichtet in der ersten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses im Jahr 2013 über die Verhandlungen.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

12_FBOB.002

 

CDU / FDP

 

Konkretisierung der Maßnahme "Reduzierung des Aufwandes um 5 %"

1.      Die Zahl der Rats- und BV-Mitglieder wird reduziert.

Der Rat wird von derzeit 58 auf 52 (jew. zzgl. Oberbürgermeister) Mit-glieder verkleinert. Einsparung: 80.000 Euro (ab 2015)

Die Zahl der Bezirksvertreter wird entsprechend dem Vorschlag der Bezirksbürgermeister vom 04.10.2010 verringert auf:

a.      BV Eilpe/Dahl: 11 Mitglieder

b.      BV Haspe: 13 Mitglieder

c.      BV Mitte: 15 Mitglieder

d.      BV Nord: 13 Mitglieder

e.      BV Hohenlimburg: 13 Mitglieder

Einsparung: 27.748,80 Euro (ab 2015)

2.      Die Zahl der Ausschüsse wird um zwei reduziert. Zusammen-gelegt werden der Stadtentwick-lungs- mit dem Umweltausschuss und der Kultur- und Weiterbildungs-ausschuss mit dem Sportaus-schuss.

Einsparung: 40.000 Euro (spätestens ab 2020)

3.      Der Senioren- und der Be-hindertenbeirat werden zum Sozial-beirat zusammengelegt.

4.      Die Zahl der Sitzungsrunden des Rates wird auf sechs beschränkt.

5.      Die 2. Stellvertretenden Be-zirksbürgermeister werden einge-spart.

6.      Die Geschäftsführungen der BV Mitte und Eilpe/Dahl werden zusammengelegt.

7.      Die Geschäftsführungen der BV Nord und Hohenlimburg werden zusammengelegt.

Einsparung zusammen: 180.000 Euro (ab 2020)

Die Stellenbewertungen der Frak-tionsgeschäftsführer werden um eine Stufe reduziert. Bei Neu-einstellung ist der neue Stellenwert anzuwenden.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

CDU / FDP

Schließung der städtischen Kantine

1. Die städtische Kantine im Ver-waltungshochhaus wird geschlos-sen.

2. Die Flächen werden kosten-günstig zu Verwaltungsflächen um-gebaut (Besprechungsräume, etc.).

3. Hilfsweise ist der subventionierte Verkauf von Essen nur noch an Verwaltungsmitarbeiter gestattet. Für Besucher ist ein nicht subven-tionierter Preis zu erheben.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

SPD

Überführung der HEB GmbH in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) - Prüfung Ein-bindung der HUI GmbH in den HVG-Konzern

- Ersparnis der Mehrwertsteuer für die Leistungen "Straßenreinigung, Winterdienst und Abfallentsorgung

- Berechnung der Gebühren ausschließlich nach den Grund-sätzen des KAG (z. B. Abschrei-bung nach Wiederbeschaffungs-zeitwert)

- Heben von Synergien im Bereich der Reinigung der Grünanlagen, des Straßenbegleitgrüns, der Papierkorbentleerung sowie des Personaleinsatzes durch eine Verlagerung der Aufgaben der HEB GmbH in die WBH (AöR)

- Nutzen der möglichen Synergien im Bereich der zentralen Dienste

- Entlastung des städtischen Haushalts

- Beitrag zur Stabilisierung der Mietnebenkosten (Straßenreini-gungs- und Abfallgebühren)

- Prüfung Einbindung der HUI GmbH in den HVG-Konzern

2.350.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen

 

SPD - Bündnis 90/Die Grünen

Interkommunale Zu-sammenarbeit HABIT

Beim Budget der Stadt Hagen ist die Konsolidierungssumme von 800.000,00 € ab 2016 neu einzustellen. Die Einsparung um-fasst sowohl Konzeptions- und Produktionskosten im IT-Betrieb als auch die Reduzierung von Auf-wänden in den Fachabteilungen

- durch eine Vereinheitlichung von IT-Lösungen z. B. im Rahmen von Best-Practice-Lösungen

- durch eine bedarfsgerechte Anzahl von Lizenzen

- durch permanente Aufgabenkritik über die Notwendigkeit von einzu-kaufenden Fachverfahren

Diese soll auf folgende Weise erreicht werden:

Durch die interkommunale Zusam-menarbeit sowohl mit anderen Nothaushaltskommunen aus auch weiteren interessierten Kommunen wird die weitgehende Standar-disierung von Fachanwendungen vorgenommen, um künftig darauf zu verzichten, dass jeder IT-Betrieb jeder Kommune das Know How und die personellen Kapazitäten für sämtliche durch IT unterstützte Fachverfahren vorhält. Durch Bil-dung von Kompetenzzentren für spezifische Fachaufgaben werden personelle Kapazitäten konzentriert und nicht mehr für jedes Verfahren und jede Fachaufgabe in jeder Kommune vorgehalten.

Gemeinsam mit der GPA und dort vorhandenen Budgetmitteln wird ggf. mit externer Unterstützung in den kommenden drei Jahren ein Konzept und ein Umsetzungsplan für diese interkommunale Zusam-menarbeit und Konsolidierung der IT-Strukturen erarbeitet.

800.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen

 

SPD / Hagen Aktiv

Reduzierung der externen Beratungsleistungen und Gutachterkosten

Der Umfang der externen Gut-achten und Beratungsaufträge ist zu hoch und muss gesenkt werden.

Ab dem 01.01.2013 wird das ge-samtstädtische Budget für externe Beratungsleistungen und Gutach-ten um 150.000 € p. a. reduziert.

150.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen

 

SPD

Papierloser Sitzungsdienst

Ab der kommenden Wahlperiode ist durch Einbeziehung der städtischen Unternehmen eine komplette Um-stellung möglich.

50.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

11.111 des HSK 2011

 

Hagen Aktiv

Interkommunale Zusammenarbeit, Erweiterung der Altmaßnahme

1. Für das HSP 2012 wird der ursprüngliche HSK 2011-Ansatz in Höhe von 1,5 Mio. € um weitere 500.000 € p. a. erhöht.

Zum 01.01.2015 wird der Ansatz um weitere 1,2 Mio. € p. a. erhöht, so dass sich bei der interkom-munalen Zusammenarbeit lang-fristig ein Haushaltsansatz und somit ein Optimierungspotential in Höhe von 4 Mio. € p. a. erhöht. In diesem Betrag ist der Einspar-betrag der Maßnahme “Interkom-munale Zusammenarbeit HABIT, in Höhe von 800.000 € enthalten.

Der Rat beschließt die Maßnahme unter der Maßgabe, dass die Umsetzung erst ab 2016 erfolgt.

2. Der Rat beauftragt den Verwaltungsvorstand, die entspre-chenden Maßnahmen und das zwingend erforderliche Berichtswe-sen - respektive Controlling - innerhalb der Verwaltung zu imple-mentieren, um somit eine zügige und nachhaltige Umsetzung in der Verwaltung sicherzustellen.

Das Ziel ist eine Realisierung der ersten Erfolge bereits in den Jahren 2012/13, so dass diese Maßnahme den Haushalt bereits in den fol-genden Geschäftsjahren entlastet.

1.700.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

Hagen Aktiv

Personalbedarfs- und -entwicklungsplan

Die nachhaltige Erstellung und konsequente Umsetzung eines Personalbedarfs- und –entwick-lungsplans innerhalb der Verwal-tung und der städtischen Eigen-betriebe.

1.000.000

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit beschlossen

 

Hagen Aktiv

Einsparung einer Beigeordnetenstelle

Der Rat der Stadt Hagen und die Verwaltung verpflichten sich, bei der turnusgemäß anstehenden Neuwahl eines Beigeordneten in den Vorstandsbereichen 2 und 3 auf die Wiederbesetzung von mindestens einer Dezernenten-stelle zu verzichten und diese im Sinne einer nachhaltigen Haus-haltskonsolidierung langfristig ein-zusparen.

0

 

 

Abstimmungsergebnis:

Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 

 

 

 

 

Summe der beschlossenen Maßnahmen

17.891,122

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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