11.06.2012 - 7 Das Junge Museum im Osthaus Museum Hagen -Konze...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mo., 11.06.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 9:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Belgin verweist auf den Jahresbericht 2009/2010, der heute noch einmal ausgelegt worden ist. Das sechsseitige Papier von Frau Dr. May sei eine Ergänzung dazu.
Er berichtet an dieser Stelle, dass im Jahr 2009 ungefähr 800 Schülerinnen und Schüler das Junge Museum besucht haben, diese Zahl konnte kontinuierlich gesteigert werden und wird wahrscheinlich in diesem Jahr bei 1.500 bis 2000 Schülern liegen. Es sei daran gedacht, diese Zahlen auch durch Bedienung der neuen Kommunikationsmittel wie Facebook und Twitter weiter zu steigern. Dies könne im Rahmen des zukünftigen Fachbereichs Kultur gelingen, es sei eine Person erforderlich, die diese Kommunikationsmittel insgesamt bedient.
Das Thema Marketing werde im Rahmen des zukünftigen Kulturentwicklungsplans eine sehr wichtige Rolle spielen, um die drei Institute und das Emil Schumacher Museum weiter nach vorne zu bringen.
Falls das Souterrain für das Junge Museum nicht zur Verfügung stehen würde, habe man sicher immer so etwas wie einen Plan B. Nach der Bildung des Fachbereichs werde es dann so sein, dass Bildung und Kommunikation natürlich eine der wichtigsten Aufgaben sein werden, die auf jeden Fall weitergeführt werden sollen.
Herr Söhnchen gibt zu bedenken, wenn die unumstritten wichtige Aufgabe der Museumspädagogik weitergeführt und die Besucherzahlen gesteigert werden sollen, brauche man auch die entsprechenden Räumlichkeiten dafür. Er wünsche sich den Ausbau dieses Konzeptes in den vorhandenen Räumlichkeiten, die somit für die Standortverlagerung des HCH wegfallen würden.
Herr Fritzsche stellt fest, auch im Historischen Centrum werde sehr gute Museumspädagogik geleistet, die durch eine Standortverlagerung erschwert würde.
Herr Röspel wirft ein, die Bereiche der Museumspädagogik von 47 und 45 könnten ja möglicherweise zusammengelegt werden. Er schlägt vor, man könne der Standortverlagerung des HCH zustimmen und die Fortführung der Idee des Jungen Museums ergänzend mit in den Beschluss aufnehmen. Das Junge Museum dürfe nicht unter der Standortverlagerung des Historischen Centrums leiden.
Herr Dücker hält eine Entscheidung für unabwendbar, da sonst wieder weiteres Geld fehlen würde und möglicherweise der Erhalt der gesamten Strukturen in Hagen gefährdet würde.
Zunächst müsse geklärt werden, wie lange der Mietvertrag des Historischen Centrums überhaupt laufe. Nach 2016 müsse man sich ohnehin kleiner setzen. Der beabsichtigte Synergieeffekt werde nur dann erzielt, wenn man personell eine Einheit bilde. Herr Dücker schlägt vor, die Sitzung für fünf Minuten zu unterbrechen, um eine geeignete Formulierung für den Beschluss zu finden.
Dem kann sich Herr Söhnchen anschließen, er stellt noch einmal klar, dass die Maßnahme 2016 umgesetzt werden soll, der Mietvertrag laufe aber bis 2018. Er fragt, was in den zwei Jahren dazwischen passieren soll.
Herr Röspel antwortet, dass es darüber Verhandlungen geben wird.
Herr Dr. Fischer rät der Verwaltung erneut, zu prüfen, ob das Junge Museum nicht in den Räumen der Hochstraße 74 untergebracht werden kann, dieses Gebäude würde auch in eine Art Museumsinsel passen.
Herr Röspel unterbricht die Sitzung um 10.35 Uhr.
Er eröffnet die Sitzung erneut um 10.45 Uhr.
Herr Röspel bittet nun Herrn Dücker, den gemeinsam erarbeiteten Beschluss zu formulieren.
Herr Dücker liest diesen Vorschlag zur Maßnahme 12.47.002 vor:
Das Historische Centrum soll in ein städtisches Gebäude verlagert werden, welches ggf. auch das Archiv aufnehmen kann.
Frau Nigbur-Martini ergänzt: welches ggf. auch das Archiv zu einem späteren Zeitpunkt aufnehmen kann.
Mit diesem Beschlussvorschlag ist man einverstanden.
