11.06.2012 - 8 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Frau Nigbur-Martini hat der Presse entnommen, dass die Findungskommission bezüglich der Besetzung der demnächst vakanten Dezernentenstelle eine Vorauswahl getroffen hat. Ihr sei das so noch nicht bekannt gewesen. Sie fragt, ob das Ergebnis hier im KWA bekannt geben wird und ob sich die Kandidaten hier vorstellen werden.

 

Herr Röspel antwortet, die vier Kandidaten werden sich am Donnerstag in der HFA-Sitzung vorstellen, nicht aber im KWA.

 

Herr Fritzsche verweist auf das Van de Velde-Jahr in 2013, einem Pressebericht dazu war zu entnehmen, dass das Werk des belgischen Architekten mit einer überregionalen Ausstellungsreihe gewürdigt werden soll. Hagen sei bereits 2009 darüber informiert worden, nach seiner Kenntnis aber nicht mit dabei.

Daher habe er zwei Fragen:

1.     Warum ist es zu keiner Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung gekommen und in welcher Form wurde die Politik einbezogen?

2.     Welche Anstrengungen wurden unternommen, um Hagen an diesem Projekt zu beteiligen?

Er bittet, diese Fragen schriftlich zu beantworten.

 

Herr Dr. Fischer hält diese Anregung von Herrn Fritzsche für sehr wichtig. Insofern sollte die Verwaltung gefragt werden, was angedacht sei und ob man Sponsoren ansprechen müsste. Vergessen dürfe man dieses Thema nicht.

 

Herr Dr. Belgin hält fest, man habe Van de Velde natürlich nicht vergessen. Er könne die Anfragen von Herrn Fritzsche auch gerne hier mündlich beantworten.

 

Die Person, von der diese Ausstellung in Weimar vorbereitet werde, sei bei einer Sitzung der Van de Velde Gesellschaft in Hagen gewesen und habe dieses Projekt vorgestellt und die Beteiligten natürlich auch mit der Realität der Zahlen konfrontiert. Ein paar Hunderttausend Euro könne das Osthaus Museum natürlich nicht beitragen.

Man habe aber vor, im Januar 2013 eine Ausstellung „Van de Velde at home“, die aus Brüssel komme, in Hagen  zu zeigen. Man dürfe auch nicht vergessen, dass es sich bei solchen großen Ausstellungen um Landesausstellungen handele, als städtisches Museum könne man da finanziell nicht mithalten.

 

 

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Beschluss: