10.11.2011 - 6.3 Weitere Planungen der GWG zur Entwicklung des S...

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Wortprotokoll

Herr Thieser begrüßt den Prokuristen der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft (GWG) Herrn Harald Szczygiol und bittet ihn, die Planungen der GWG zur Entwicklung des Stadtteilzentrums vorzustellen.

 

Herr Szczygiol berichtet, dass die GWG bereits im Jahr 2005 ein Marktforschungsinstitut eingeschaltet habe, um eine Standortanalyse durchzuführen. Ein Ergebnis besage, auch bezogen auf den Hüttenplatz, dass der sogenannte „Bummelcharakter“ fehle. Eine Empfehlung war, eine Anbindung unterhalb der Passage an die Voerder Straße zu ermöglichen. Dies habe den zweiten Schritt - die Einschaltung eines Planungsbüros in Düsseldorf - ausgelöst.  Auch hier kam man zu dem Ergebnis, dass das A und O der Bummelcharakter für ein solches Gewerbezentrum sei.

 

Dreh- und Angelpunkt für dieses Szenario war der damals noch stehende Bunker. Als erste Überlegungen wurde über eine Öffnung des damaligen Bunkers nachgedacht. Dann entschloss sich die GWG, den Bunker zu erwerben und abzureißen. Eine weitere Überlegung, das Anbindungsszenario zu erreichen, sei der Erwerb des städtischen Grundstücks „Haus am Platz“. Dort soll ein flaches Gebäude errichtet werden – welches die Anbindung an das Torhaus und der Hüttenplatz-Passage darstellen könnte.  Wenn diese Grundvoraussetzungen geschaffen würden, möchte die GWG dann die Überarbeitung des Gewerbezentrums vorantreiben.

 

Da es wichtig sei, bürgernahe Dienste auch nach wie vor sehr zentral anzubieten, hat die GWG sich überlegt, die Stadtteilbücherei und den Förderverein „LeseZeichen e.V.“ zu unterstützen. Der Verwaltung sei ein Vorschlag unterbreitet worden, z. B. Lesungen,-  z. B. in Absprachen mit Schulen - zu finanzieren, um die Stadtteilbücherei auch für Kinder und Jugendliche attraktiv zu machen. Auch wirtschaftliche Beteiligungen anderer Art, z. B. Events, die in der Stadtteilbücherei stattfinden, könnte die GWG sich vorstellen.

 

Herr Szczygiol macht deutlich, dass die GWG die Ernsthaftigkeit der Planungen der zukünftigen Entwicklung des Stadtteilzentrums schon durch den Abriss des Bunkers bewiesen habe.  Weiterhin habe die GWG ein großes Interesse daran, dass der Stadtteil Haspe nachhaltig weiter nach vorne gebracht wird, nicht schon allein aus dem Grund, weil die GWG in dem Bereich Hüttenplatz eine Vielzahl von Wohnungen besitzt.

 

Frau Bremser fragt, wie die weiteren Planungen seitens der GWG zwischen der jetzigen Hüttenplatz-Passage in Richtung Vollbrinkstraße aussehen?

 

Herr Sczcygiol macht deutlich, dass hier eine komplette Überarbeitung erfolgen soll. Wenn das Grundstück „Haus am Platz“ erworben werden kann, soll mit dem Bau eines flachen Gebäudes begonnen werden.

 

An der weiteren Diskussion beteiligen sich die Herren Losch, Romberg, Stricker, Ludwig und Szczygiol. Hierbei geht es insbesondere um Alternativpläne bezüglich der Vermarktung und Vermietung des Torhauses, wenn eine Anmietung durch die Stadt Hagen nicht erfolgen kann.  Herr Szczygiol verdeutlich, dass die GWG nicht auf die Anmietung von Räumen durch die Stadt Hagen angewiesen ist. Es gebe für die GWG auch die Alternativpläne B + C.

 

 

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