20.06.2012 - 5.1 Aufforstung von Kyrillflächen: Anzahl, Größe, ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Dr. Hülsbsuch erläutert kurz: Der Tagesordnungspunkt wurde in die Beratung aufgenommen, weil dem LB in den letzten Jahren regelmäßig Bebauungspläne vorgelegt wurden, für die die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen im Wald auf Kyrillflächen durchgeführt werden sollten. Nicht immer war der LB, wie auch andere Gremien, mit dieser Vorgehensweise einverstanden. Deswegen möchte der LB gerne Einblick haben, wo noch Kyrillflächen zur Verfügung stehen, wo bereits aufgeforstet wurde, welche Maßnahmen dem Ökokonto gutgeschrieben und welche mit europäischen Mitteln gefördert wurden.

 

Herr Bihs berichtet dazu: Es stehen keine Kyrillflächen mehr zur Verfügung, die der Aufforstung bedürfen, und es gibt keinen Einsatz von Fördermitteln. Zum Teil wurden die Waldumbaumaßnahmen auf Kyrillflächen dem Ökokonto gutgeschrieben, inwiefern dort noch Überschüsse vorhanden sind, ist ihm nicht bekannt. Im städtischen Wald ist man bestrebt, die Kyrillflächen durch Naturverjüngung zu bestocken. Allerdings dominiert auf diesen Flächen häufig die Douglasie, so dass man zur Entwicklung eines Mischwaldes lenkend eingreifen müsse. Diese Maßnahmen wurden auf dem Ökokonto verbucht.

 

Unter Beteiligung der Herren Dr. Hülsbusch, Wack, Dr. Braun und  Bihs sowie Frau Kingreen wird herausgestellt, dass die WBH, wie bei der Bebauung Köhlerweg, zukünftig auch andere Kompensationsmaßnahmen durchführen werde als in Form des Waldumbaus. Allerdings unterliegt der Markt der Kompensationsmaßnahmen auch wirtschaftlichen Zwängen. Da der Waldumbau am kostengünstigsten ist, ist zu erwarten, dass der Großteil der Maßnahmen auch zukünftig im Wald stattfinden wird. Vor allem private Maßnahmenträger neigen aus Kostengründen dazu. Der Kompromiss, ökonomischen und ökologischen Aspekten gleichermaßen gerecht zu werden, liegt darin, die schnell wachsenden Nadelbäume nicht gänzlich aus dem Wald zu verbannen, sondern Laub-/Nadelmischwälder zu entwickeln.

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