09.03.2005 - 3.3 Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfris...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Zusätze:
- Verfasser : Kurnoth, Jürgen
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 09.03.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung
- Bearbeitung:
- Birgit Buß
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Priester-Büdenbender fragt nach,
durch welche Haushaltstelle diese Maßnahme vorfinanziert wird und ob es sich
bei dieser Aufgabe um eine Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung handele.
An der anschließenden sehr kontrovers
geführten Diskussion beteiligen sich Herr Christian Schulz (SPD), Frau Ellner,
Herr Dr. Lemme, Herr Wölm, Herr Springiewicz, Herr Neuhaus, Herr Dr. Preuß,
Frau Priester-Büdenbender, für die Verwaltung Herr Koch, Herr Kurnoth, Herr
Quitter und für die Polizei Herr Feldhaus.
Herr Koch teilt mit, dass die Maßnahme
auf Seite 52 im Band 4 der bezirksbezogenen Haushaltpläne veranschlagt wurde.
Herr Kurnoth bestätigt, dass es sich
um eine Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung handelt, aber der Umfang eine
Auslegungssache der Verwaltung ist.
Frau Ellner und Herr Dr. Lemme werden
sich aus Kostengründen gegen diese Vorlage aussprechen.
Herr Feldhaus von der Polizei
informiert darüber, dass die Anschaffung einer mobilen Überwachungsanlage aus
Sicherheitsgründen erforderlich ist. Dadurch ist die Überwachung auch an den
Stellen gewährleistet, an denen bisher keine Geschwindigkeitskontrollen
durchgeführt werden konnten. Der Flächendruck wird somit erhöht. Dies führe zur
Reduzierung von Geschwindigkeitsübertretungen und diene zur Vorbeugung von Verletzten
und Unfalltoten.
Herr Wölm ist der Auffassung, dass die
in der Vorlage aufgeführten Einnahmen und Kosten sich positiv darstellen.
Herr Kurnoth bestätigt die Anregung
von Herrn Christian Schulz (SPD), dass die mobile Überwachungsanlage, in
Abstimmung mit der Polizei, an Gefahren- und Unfallschwerpunkten aufgestellt
wird.
Entgegen den Bedenken von Herrn
Springiewicz, dass die mobile Überwachungsanlage beschädigt oder zerstört
werden könnte, führt Herr Kurnoth aus, dass es sich um eine Art Starrekasten
auf Rädern handelt, der überwacht wird. Die Nachbearbeitung erfolgt wie bei den
herkömmlichen Geräten.
Herr Quitter teilt auf die Frage von
Herrn Neuhaus hinsichtlich des damit im Zusammenhang erforderliche
Personaleinsatzes mit, dass keine Neueinstellungen erforderlich sind. Die dafür
vorgesehenen zwei Mitarbeiter, zur Auswertung der Filme, werden aus der
internen Mobilitätsagentur eingesetzt.
Herr Dr. Preuß spricht sich für diese
Vorlage aus. Diese Maßnahme diene zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Herr Kurnoth verneint die Frage von
Herrn Priester, ob diese Aufgabe von einem privaten Anbieter kostengünstiger
vorgenommen werden könnte. Es handele sich um eine rein hoheitliche Aufgabe.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Eilpe/ Dahl
empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu fassen:
1.
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2.
Die Verwaltung wird beauftragt
·
eine mobile Geschwindigkeitsüberwachungsanlage
(Radareinsatzcontainer Speedo Guard) zu beschaffen
·
sowie die sachlichen und personellen Voraussetzungen für
den Betrieb der Anlage und die verwaltungsmäßige Abarbeitung der Fälle zu
schaffen.
