13.03.2012 - 3 Rahmenplanung Varta-Insel
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 13.03.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0203/2012 Rahmenplanung Varta-Insel
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Martin Bleja
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schädel erläutert die Planung anhand der
zusätzlich ausgelegten Broschüre. Dieser Rahmenplan solle auch Grundlage für
die weitere Bebauungsplanung sein und als Nutzung gewerbliche Baufläche ausweisen.
Dies sei ein Baustein für die Entwicklung des Talraumes der Ennepe, die mit anderen angrenzenden
Kommunen verwirklicht werden könnte, um hier an entsprechende Fördermittel des
Landes zu kommen. Weiterhin würden auch die Schlachthofflächen und der Bereich
hinter dem Hauptbahnhof mit derartigen Rahmenplänen überzogen.
Herr Dücker begrüßt die ersten Schritte zur
schwierigen Reaktivierung einer Industriebrache, wofür der Bau der
Bahnhofshinterfahrung geradezu lebensnotwendig sei. Auch bedeute dies eine
Chance für Alt-Wehringhausen um den Bodelschwingh-Platz. Zu überdenken wären
seiner Ansicht nach die großen Abstände zur bestehenden Wohnbebauung, die
Offenlegung des Wassergrabens und die doch sehr großzügig bemessenen
Grünflächen.
Für Herrn Romberg stellt sich die Frage nach den
Kosten, nicht nur was die Entstehung, sondern
auch die Unterhaltung betreffe.
Es müsse natürlich alles finanzierbar sein.
Herr Klinkert betont, dass sich Hagen Aktiv jetzt
aktiv und auch kooperativ in die weitere Planung einbringen werde, auch wenn man sich ursprünglich gegen
die Bahnhofshinterfahrung ausgesprochen habe. Natürlich interessierten ihn auch
sehr die weiteren Kosten, über die er gern informiert werden würde.
Herr Panzer äußert sich dahin gehend, dass diese
Planung nur positiv unterstützt werden könne. Die Entstehung von Kosten für
alle Beteiligten sei für ihn bei einem derartigen Projekt selbstverständlich.
Herr Grothe führt aus, dass es sich hier um die
Zielkonzeption handele und wenn diese einigen Mitgliedern des Ausschusses zu
opulent erschiene, solle doch berücksichtigt werden, dass auch in Hagen schöne
Gewerbegebiete entstehen könnten. Es solle Quatität geschaffen werden und es
könnten auch Adressen wie z. B. „Am Obergraben“ gebildet werden.
Dies schaffe auch eine eigene Identität. Andere Städte machten dies ebenso.
Kosten entständen nicht, da es sich hier um eine private Fläche handele, die
sich im Besitz eines Konsortiums befinde, welches im Dialog mit der Stadt die
Flächen entwickeln wolle.
Herr Häßner macht den Vorschlag, im Bereich des
Obergrabens eine archimedische Schraube zu installieren.
Auf die Frage von Herrn Reinke nach dem Stand der
Dinge im Schlachthofbereich, antwortet Herr Grothe, dass es derzeit nichts
Neues gebe.
Zum Enervie-Gelände kann lt. Herrn Grothe z. Zt. ebenfalls nichts Neues
berichtet werden. Westlich der Rehstraße soll auch weiterhin eine Waschstraße
und eine Möbelspedition untergebracht werden. Auch beim Thema Altlasten wird
versucht, zu Lösungen zu kommen. Nicht positiv ist die Entwicklung auf der
gegenüber liegenden Seite der Wehringhauser Straße mit einer hochwertigen
Tankstelle. Die angrenzenden Gebäude sollten ursprünglich vom Investor mit
abgerissen werden. Dieser sei jedoch bisher nicht hierzu bereit.
Beschluss:
Der Stadtentwicklungsausschuss fasst
vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung Mitte folgenden
Beschluss:
Die Rahmenplanung Varta-Insel wird zur Kenntnis genommen. Der darin enthaltenen städtebaulichen Zielsetzung wird zugestimmt. Die Verwaltung wird beauftragt, auf Grundlage der beschlossenen Zielsetzung Planungsrecht zu schaffen.
Die Varta-Insel ist im gemeinsamen Bemühen mit den Nachbarkommunen zur Einwerbung von Fördermitteln zu berücksichtigen.
