18.04.2012 - 7 Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht für 2010/201...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 18.04.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Peters stellt den Tätigkeitsbericht der Heimaufsicht für 2010 / 2011 vor.
Auf die Frage von Herrn Hentschel nach der Zahl von Fixierungen und vorliegenden Gerichtsbeschlüssen erklärt Frau Peters, dass die Heimaufsicht bei den Überprüfungen darauf achte, dass für Fixierungen richterliche Beschlüsse vorlägen. Die Zahl der Fixierungen könne sie nicht nennen. Es habe in der Vergangenheit keine Fälle gegeben, bei denen bei einer Fixierung keine richterliche Verfügung vorgelegen hätte.
Frau Sauerwein bedankt sich für den Bericht. Er sei sehr übersichtlich und hilfreich.
Sie nimmt Bezug auf die Aussage auf Seite 13 des Berichtes, dass nicht alle Einrichtungen jährlich von der Heimaufsicht hätten überprüft werden können. Wie gehe man mit dieser Problematik um? Zum Thema Leiharbeiter möchte sie wissen, wo diese herkämen? Wie würden diese tariflich eingestuft?
Frau Peters nimmt zur ersten Frage von Frau Sauerwein dahingehend Stellung, dass man darauf geachtet hätte, dass die Einrichtungen, die nicht von der Heimaufsicht hätten geprüft werden können, vom MDK geprüft worden seien. Vorgesehen sei, dass jährlich einmal die Heimaufsicht und einmal der MDK prüfe. Da gebe es auch Überschneidungen. Das sei als Problem bekannt. An den Tagen der Prüfung sei eine Einrichtung völlig überlastet. Die Leiharbeiter kämen von Leihfirmen und würden teilweise auch auf Wunsch befristet beschäftigt. Über die Bezahlung könne sie keine Auskunft geben.
Herr Ciupka fragt, ob Gewalt in der Pflege wahrnehmbar sei.
Frau Peters antwortet, dass die Heimaufsicht Gewalt in der Pflege in Einrichtungen nicht feststelle. Diese käme meistens in der häuslichen Pflege vor. Sie betont, dass die Pflege in Einrichtungen in Hagen meistens gut und selten befriedigend sei.
Herr Ciupka möchte wissen, ob es Dauerkandidaten gebe, die immer wieder negativ auffielen.
Diese Frage wird von Frau Peters bejaht.
Herr Blümel fragt nach die auf Seite 14 des Berichts angesprochene Prüfungsergebnisse. Aufgrund fehlender Software könnte nicht über die Häufigkeit der aufgetretenen Mängel in den einzelnen Einrichtungen Auskunft gegeben werden. Wie teuer sei eine solche Software? Weiterhin möchte er bezüglich des Neubaus in der Kochstraße wissen, wie konkret die Planung sei.
Frau Peters teilt mit, dass die Planung in der Vergangenheit sehr konkret gewesen sei, im Moment aber nicht mehr konkret sei. Bezüglich der Software erklärt sie, dass diese ihr nicht sehr ausgereift erschienen sei. Man habe diesen Tätigkeitsbericht zum Anlass genommen, diese Mängel in einer eigenen Datenbank zu erfassen.
Auf die Frage von Frau Sauerwein, ob es sich bei der genannten 80% Einzelzimmerquote auf die Zimmer oder die Bewohner beziehe, macht Frau Peters deutlich, dass es sich um die Zimmerquote handele.
Frau Priester-Büdenbender bedankt sich ganz herzlich für den Bericht.
