11.12.2012 - 6 Einführung von Sekundarschulen - Bericht der Ve...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 11.12.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Becker berichtet aus den Planungsgruppen. Unter Hinweis auf den seitens der CDU-Fraktion eingereichten Antrag (s. Anlage) berichtet er, dass sich vier Gruppen für eine teilintegrierte Sekundarschule entschieden haben, während Haspe kein einheitliches Votum abgegeben habe. Bis zum 20.12.12 solle die jeweiligen Grobkonzepte vorliegen, die dann als Grundlage für die Elterninformation dienen. Diesbezüglich liegen alle Gruppen gut im Zeitplan.
Herr Walter erläutert den CDU-Antrag und macht deutlich, dass sich seine Partei seither für das kooperative Modell ausgesprochen und im Unterausschuss breiter Konsens bestanden habe, dass zumindest eine kooperative Sekundarschule, vornehmlich im Stadtbezirk Mitte, errichtet werden solle. Herr Dr. Fink spricht sich dafür aus, den CDU-Antrag nicht zu behandeln. Er hält es für unseriös, ins laufende, offen begonnene Verfahren einzugreifen und zwei Gruppen zu zwingen, sich mit einem anderen als dem gewünschten Schulmodell beschäftigen zu müssen.
Herr Dr. Geiersbach unterstützt einen breiten Konsens und damit den CDU-Antrag, möchte aber den einen Standort für das kooperative Modell nicht im Bezirk Mitte festgeschrieben wissen. Er schlägt vor, den Beschlussvorschlag dahingehend zu ändern, dass ein Standort im gesamten Stadtgebiet vorgesehen werden solle. Frau Neuhaus lobt die bisherige Arbeit der Realschulen und möchte, dass sich diese Schulform auch in der einzuführenden Sekundarschule wiederfinden kann. Sie kritisiert, dass es offensichtlich Vorgaben für die Arbeitsgruppen gegeben habe. Herr Dr. Schmidt weist diesen Vorwurf entschieden zurück und lenkt den Blick auf den engen Zeitplan. Er verdeutlicht, dass letztendlich der Rat über die Errichtung und Ausgestaltung von Sekundarschulen zu entscheiden habe.
Herr Schäfers bittet um Planungsgruppen-Berichte aus Lehrer-Sicht. Herr Kleinhofer (Schulleiter der Realschule Luise-Rehling, Planungsgruppe Altenhagen) und Herr Pfefferer (Schulleiter der Hauptschule Remberg, Planungsgruppe Remberg) kommen diesem Wunsch nach. Beide erläutern die fachlichen Gründe für die bisherige Entscheidung, eine Sekundarschule im teilintegrierten Modell umsetzen zu wollen. Am Standort Remberg würde man, wenn dies politisch so gewünscht werde, alternativ auch ein kooperatives Modell durchdenken.
Nach Klärung einer Verständnisfrage von Frau Kulla sagt Herr Dr. Fink, dass von den über 40 Sekundarschulen in NRW nur zwei als kooperatives Modell geplant würden. Eine Trennung der Schüler im Anschluss an Klasse 6 hält er für beschämend, da dann Beschlüsse der Klassenkonferenzen und nicht mehr der Elternwille entscheidend wären. Ferner sehe er bei dreizügigen Sekundarschulen hinsichtlich der Einrichtung von Kursen sowie bei der Lehrerbemessung Probleme. Er könne somit CDU und SPD nicht unterstützen. Frau Neuhaus erinnert an den von CDU, SPD und Bündnis 90 / Die Grünen gemeinsam geschlossenen NRW-Schulkompromiss und lässt, da es keine weiteren Wortmeldungen gibt, zuerst über den Antrag von Herrn Dr. Fink, danach über den geänderten Beschlussvorschlag der CDU abstimmen.
Abstimmungsergebnis: | |
| Einstimmig beschlossen |
| Mit Mehrheit beschlossen |
| Einstimmig abgelehnt |
x | Mit Mehrheit abgelehnt |
Dafür: | |
Dagegen: | |
Enthaltungen: |
Abstimmung über den Antrag der CDU-Fraktion:
Die Verwaltung wird beauftragt, vorrangig bei mindestens einem der beiden Standorte im Stadtbezirk Mitte Stadtgebiet die kooperative Organisationsform bei der Errichtung von Sekundarschulen zu berücksichtigen.
Abstimmungsergebnis: | |
| Einstimmig beschlossen |
x | Mit Mehrheit beschlossen |
Dafür: | 10 |
Dagegen: | 3 |
Enthaltungen: | 0 |
Auf Vorschlag von Herrn Becker wird einvernehmlich folgender Zeitplan festgelegt:
Für die Beschlussfassung über die Grobkonzepte der fünf Planungsgruppen erfolgt am 22.01.13 eine Sondersitzung des Schulausschusses, damit die am 31.01.13 stattfindende Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erreicht werden kann. Nach dem dortigen, endgültigen Beschluss kann die Informationsbroschüre erstellt werden. Daran schließen sich vom 11.02. bis 08.03.13 die standortbezogenen Informationsveranstaltungen an. Vom 11.03. bis 15.03.13 erfolgt die Elternbefragung. Vor den Osterferien (25.03. bis 05.04.13) bliebe somit noch eine Woche Zeit für die Bearbeitung verspätet eingehender Fragebögen und sonstige Nacharbeiten. Nach den Osterferien kann dann die Beratung in den politischen Gremien starten.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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96,7 kB
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