26.06.2012 - 7 Schulentwicklungsplanung Sekundarstufe I - Grün...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 26.06.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Dietmar Bock
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Schmidt leitet mit dem Wunsch nach einer schnellen Umsetzung der Vorlage ins Thema ein. Herr Dr. Fink unterstreicht, dass er persönlich den Vorschlag der Verwaltung unterstützt, gleichwohl den Antrag seiner Fraktion einzubringen habe. Herr Becker sieht für die Gründung von Sekundarschulen zum Schuljahr 2013/14 keine Chance. Um die Eltern der betroffenen Schüler/innen umfassend informieren und ihnen die Konzepte der einzelnen Schulen vorstellen zu können, halte er die Einführung der neuen Schulform zum Schuljahr 2014/15 für realistischer. In der anschließenden Aussprache, an der sich Frau Fischbach, Herr Dr. Geiersbach, Herr Reinhardt und Herr Walter beteiligen, werden die geringfügig unterschiedlichen Positionen ausgetauscht. Frau Neuhaus stellt die unterschiedlichen Beschlussvorschläge in der folgenden Reihenfolge zur Abstimmung. (Anmerkung des Schriftführers: Die Änderungen / Ergänzungen gegenüber des Beschlussvorschlags der Verwaltung sind fett hervorgehoben)
Beschluss:
I) Beschlussvorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Der Rat der Stadt Hagen beschließt im Rahmen der Schulentwicklungsplanung im Bereich der Sekundarstufe I zur Gründung von Sekundarschulen folgendes:
A) Präambel:
Der Rat begrüßt, dass mit dem Schulkonsens im Land Nordrhein-Westfalen und der neuen Schulform der Sekundarschule die Möglichkeit geschaffen wurde, die Schullandschaft im Interesse der Kinder und in Übereinstimmung mit dem Elternwillen weiter zu entwickeln. In der Vergangenheit konnten aufgrund der Anmeldezahlen an einigen Schulen keine Eingangsklassen mehr gebildet werden (Hauptschule Dahl, Hauptschule Heubing, Hauptschule Vorhalle), so dass in diesen Stadtbezirken gute standortbezogene schulische Ansätze verloren gingen und Schülerinnen und Schüler weitere Wege als bisher zurücklegen mussten, um das Schulangebot ihrer Wahl zu finden. Weitere Schulstandorte werden in Zukunft betroffen sein. Dem Rat ist daher bewusst, dass die heute noch vorhandenen 13 Haupt- und Realschulen an die demografische Entwicklung anzupassen sind, da künftig nur noch Bedarf für fünf stabile 3-4-zügige Schulen im Bereich der Sekundarstufe I (neben Gymnasien und Gesamtschulen) bestehen wird. Der Vorschlag des Gutachters, Herrn Krämer-Mandeau, alle Hauptschulen und Realschulen aufzulösen, und stattdessen Sekundarschulen zu bilden, ist ein guter Ansatzpunkt zur Umsetzung dieser Erkenntnis. Er ermöglicht es, dass alle Kinder in ihrem Stadtbezirk eine Schule finden, die sie nach ihren Fähigkeiten und Neigungen differenziert fördert und herausfordert, so dass sie ihren bestmöglichen Abschluss erreichen können.
B) Grundsatzbeschluss:
Ziel der Schulentwicklungsplanung in Hagen ist es, bei entsprechender Bedarfsfeststellung durch die Elternbefragung ab dem Schuljahr 2013/2014 an bis zu fünf Standorten Sekundarschulen zu errichten und alle Haupt- und Realschulen in Hagen auslaufen zu lassen.
C) Hierzu beschließt der Rat folgende Schritte:
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, schnellstmöglich Informationsmaterialien zur Sekundarschule zu erarbeiten, die nach Abstimmung mit dem Schulausschuss eingesetzt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf der Information der Grundschuleltern liegen.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, unter Einbeziehung der Bezirksregierung Arnsberg, Projektgruppen zur Errichtung von Sekundarschulen zu bilden, die standortbezogene Profile der neuen Schulform, die pädagogischen Konzepte sowie den Grad der Integration entwickeln sollen. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien zur Kenntnisnahme und Beschluss vorgelegt. Auf dieser Grundlage werden weiterführende Informationsmaterialien für die Grundschuleltern erarbeitet, die das konkrete Profil der geplanten Schulen beinhalten.
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, auf dieser Grundlage eine stadtweite Elternbefragung durchzuführen, um das Bedürfnis zur Errichtung von Sekundarschulen bzw. von Gesamtschulplätzen festzustellen. Der mehrsprachige Text hierfür wird von der Verwaltung mit dem Schulausschuss abgestimmt.
4. Es wird vorgeschlagen, zum Schuljahr 2013/2014 mit der Errichtung von Sekundarschulen in mindestens zwei Stadtbezirken mit folgenden Schulkombinationen zu beginnen:
Bezirk Mitte:
Hauptschule Remberg / Realschule Emst
Hauptschule Altenhagen / Realschule Luise-Rehling
Bezirk Nord:
Hauptschule Altenhagen / Heinrich-Heine-Realschule
5. Terminplan der Verwaltung wie in der Vorlage zur Schulausschusssitzung am 22.5.2012.
Abstimmungsergebnis: | |
| Einstimmig beschlossen |
| Mit Mehrheit beschlossen |
| Einstimmig abgelehnt |
x | Mit Mehrheit abgelehnt |
Dafür: | |
Dagegen: | |
Enthaltungen: |
II) Beschlussvorschlag der CDU-Fraktion:
Der Rat der Stadt Hagen beschließt im Rahmen der Schulentwicklungsplanung im Bereich der Sekundarstufe I zur Gründung von Sekundarschulen folgendes:
A) Präambel:
Der Rat begrüßt, dass mit dem Schulkonsens im Land Nordrhein-Westfalen und der neuen Schulform der Sekundarschule die Möglichkeit geschaffen wurde, die Schullandschaft im Interesse der Kinder und in Übereinstimmung mit dem Elternwillen weiter zu entwickeln. In der Vergangenheit konnten aufgrund der Anmeldezahlen an einigen Schulen keine Eingangsklassen mehr gebildet werden (Hauptschule Dahl, Hauptschule Heubing, Hauptschule Vorhalle), so dass in diesen Stadtbezirken gute standortbezogene schulische Ansätze verloren gingen und Schülerinnen und Schüler weitere Wege als bisher zurücklegen mussten, um das Schulangebot ihrer Wahl zu finden. Weitere Schulstandorte werden in Zukunft betroffen sein. Dem Rat ist daher bewusst, dass die heute noch vorhandenen 13 Haupt- und Realschulen an die demografische Entwicklung anzupassen sind, da künftig nur noch Bedarf für fünf stabile 3-4-zügige Schulen im Bereich der Sekundarstufe I (neben Gymnasien und Gesamtschulen) bestehen wird. Der Vorschlag des Gutachters, Herrn Krämer-Mandeau, alle Hauptschulen und Realschulen aufzulösen, und stattdessen Sekundarschulen zu bilden, ist ein guter Ansatzpunkt zur Umsetzung dieser Erkenntnis. Er ermöglicht es, dass alle Kinder in ihrem Stadtbezirk eine Schule finden, die sie nach ihren Fähigkeiten und Neigungen differenziert fördert und herausfordert, so dass sie ihren bestmöglichen Abschluss erreichen können.
B) Grundsatzbeschluss:
Ziel der Schulentwicklungsplanung in Hagen ist es, bei entsprechender Bedarfsfeststellung durch die Elternbefragung zum Schuljahr 2014/2015 an fünf Standorten Sekundarschulen zu errichten. und alle Haupt- und Realschulen in Hagen auslaufen zu lassen.
C) Hierzu beschließt der Rat folgende Schritte:
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, schnellstmöglich Informationsmaterialien zur Sekundarschule zu erarbeiten, die nach Abstimmung mit dem Schulausschuss eingesetzt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf der Information der Grundschuleltern liegen.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, Projektgruppen zur Errichtung von Sekundarschulen zu bilden, die standortbezogene Profile der neuen Schulform, die pädagogischen Konzepte sowie den Grad der Integration entwickeln sollen. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien zur Kenntnisnahme und Beschluss vorgelegt. Auf dieser Grundlage werden weiterführende Informationsmaterialien für die Grundschuleltern erarbeitet, die das konkrete Profil der geplanten Schulen beinhalten.
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, auf dieser Grundlage eine stadtweite Elternbefragung durchzuführen, um das Bedürfnis zur Errichtung von Sekundarschulen festzustellen. Der mehrsprachige Text hierfür wird von der Verwaltung mit dem Schulausschuss abgestimmt.
Abstimmungsergebnis: | |
| Einstimmig beschlossen |
| Mit Mehrheit beschlossen |
| Einstimmig abgelehnt |
x | Mit Mehrheit abgelehnt |
Dafür: | 5 |
Dagegen: | 8 |
Enthaltungen: | 2 |
III) Ursprünglicher Beschlussvorschlag der Verwaltung:
Der Rat der Stadt Hagen beschließt im Rahmen der Schulentwicklungsplanung im Bereich der Sekundarstufe I zur Gründung von Sekundarschulen folgendes:
A) Präambel:
Der Rat begrüßt, dass mit dem Schulkonsens im Land Nordrhein-Westfalen und der neuen Schulform der Sekundarschule die Möglichkeit geschaffen wurde, die Schullandschaft im Interesse der Kinder und in Übereinstimmung mit dem Elternwillen weiter zu entwickeln. In der Vergangenheit konnten aufgrund der Anmeldezahlen an einigen Schulen keine Eingangsklassen mehr gebildet werden (Hauptschule Dahl, Hauptschule Heubing, Hauptschule Vorhalle), so dass in diesen Stadtbezirken gute standortbezogene schulische Ansätze verloren gingen und Schülerinnen und Schüler weitere Wege als bisher zurücklegen mussten, um das Schulangebot ihrer Wahl zu finden. Weitere Schulstandorte werden in Zukunft betroffen sein. Dem Rat ist daher bewusst, dass die heute noch vorhandenen 13 Haupt- und Realschulen an die demografische Entwicklung anzupassen sind, da künftig nur noch Bedarf für fünf stabile 3-4-zügige Schulen im Bereich der Sekundarstufe I (neben Gymnasien und Gesamtschulen) bestehen wird. Der Vorschlag des Gutachters, Herrn Krämer-Mandeau, alle Hauptschulen und Realschulen aufzulösen, und stattdessen Sekundarschulen zu bilden, ist ein guter Ansatzpunkt zur Umsetzung dieser Erkenntnis. Er ermöglicht es, dass alle Kinder in ihrem Stadtbezirk eine Schule finden, die sie nach ihren Fähigkeiten und Neigungen differenziert fördert und herausfordert, so dass sie ihren bestmöglichen Abschluss erreichen können.
Abstimmungsergebnis: | |
x | Einstimmig beschlossen |
Dafür: | 12 |
Dagegen: | 0 |
Enthaltungen: | 3 |
B) Grundsatzbeschluss:
Ziel der Schulentwicklungsplanung in Hagen ist es, bei entsprechender Bedarfsfeststellung durch die Elternbefragung zum Schuljahr 2014/2015 an fünf Standorten Sekundarschulen zu errichten und alle Haupt- und Realschulen in Hagen auslaufen zu lassen.
Abstimmungsergebnis: | |
x | Einstimmig beschlossen |
Dafür: | 14 |
Dagegen: | 0 |
Enthaltungen: | 1 |
C) Hierzu beschließt der Rat folgende Schritte:
1. Der Rat beauftragt die Verwaltung, schnellstmöglich Informationsmaterialien zur Sekundarschule zu erarbeiten, die nach Abstimmung mit dem Schulausschuss eingesetzt werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf der Information der Grundschuleltern liegen.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, Projektgruppen zur Errichtung von Sekundarschulen zu bilden, die standortbezogene Profile der neuen Schulform, die pädagogischen Konzepte sowie den Grad der Integration entwickeln sollen. Die Ergebnisse werden den politischen Gremien zur Kenntnisnahme und Beschluss vorgelegt. Auf dieser Grundlage werden weiterführende Informationsmaterialien für die Grundschuleltern erarbeitet, die das konkrete Profil der geplanten Schulen beinhalten.
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, auf dieser Grundlage eine stadtweite Elternbefragung durchzuführen, um das Bedürfnis zur Errichtung von Sekundarschulen festzustellen. Der mehrsprachige Text hierfür wird von der Verwaltung mit dem Schulausschuss abgestimmt.
Abstimmungsergebnis: | |
x | Einstimmig beschlossen |
Dafür: | 12 |
Dagegen: | 0 |
Enthaltungen: | 3 |
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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23,3 kB
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Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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31,2 kB
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