08.11.2012 - 3 Sachstandsbericht zur Fachbereichsbildung Kultu...

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Wortprotokoll

Herr Dr. Belgin stellt das erarbeitete Organigramm zur Fachbereichsbildung vor. Am 1.07.2012 sei er durch Ratsbeschluss zum Fachbereichsleiter Kultur ernannt worden, Anlage der Beschlussvorlage sei das 4-Säulenmodell von Herrn Prof. Hasenritter gewesen, das die drei Ämter 41, 45 und 47 plus Verwaltung vorsah.

Die Aufgabe war, die Zusammenarbeit dieser drei Ämter intensiver zu fassen, um Synergien bei der Zusammenarbeit zu erreichen.

 

Herausgearbeitet wurde der Kompetenzbereich Wissenschaft, Ausstellungen, Forschung, Dokumentation und Archiv,  dieser Fachdienst soll von zwei Kollegen geleitet werden, von Herrn Dr. Blank und Frau Dr. Schulte.

Der zweite Fachdienst ist der Bereich Bildung und Vermittlung, der von Herrn Freiesleben geleitet werden soll. Der dritte Bereich beinhaltet die Kulturellen Projekte, dieser Fachdienst soll von Frau Politt geleitet werden. Der vierte Bereich wird Verwaltung und Controlling sein. Zusätzlich gibt es die der Fachleitung beigeordnete Stabsstelle Kommunikation, die von Frau Hauck geleitet werden soll.

Mittlerweile habe er mit allen Mitarbeitern der einzelnen Bereiche sprechen können und er hofft, den Entwurf dieses neuen Organigramms am 14.11.2012 mit allen Beteiligten abschließend diskutieren zu können.

 

Frau Nigbur-Martini fragt, wann der Entwurf dieses neuen Organigramms, der ihr leider nicht bekannt ist, der Politik vorgestellt werden soll.

Außerdem möchte sie wissen, wo Herr Dr. Belgin zukünftig die Budgethoheit und die Verantwortung der bislang eigenständigen Bereiche sieht.

 

Herr Dr. Belgin antwortet, die Budgethoheit liege wie auch in den anderen Fachbreichen beim Fachbereichsleiter.

Der Entwurf des Organigramms sei noch nicht veröffentlicht worden, weil die endgültige Diskussion mit den Beteiligten noch nicht stattgefunden habe. Nach dem 14.11.2012 werde der Entwurf dem OB vorgelegt und dann auch veröffentlicht.

 

Herr Fritzsche stellt fest, dieser Entwurf unterscheide sich nun sehr von dem, was der Politik in der Vorlage vorgestellt worden ist. Der Entwurf sei auch insofern überraschend für ihn, als dass die anderen Fachbereichsgründungen anders abgelaufen seien. Dort wurde die ehemalige Ämterstruktur erhalten. Er möchte wissen, ob denn der Output geregelt sei, für die Politik sei entscheidend, dass die Ressourcen auch weiterhin so eingesetzt werden, dass die Projekte und Veranstaltungen die bisher gelaufen sind, auch weiterhin stattfinden können.

 

Herr Dr. Belgin sieht gerade durch die neue Struktur der Bereiche die Möglichkeit, auf kurzem Dienstweg zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Gerade ab 2016 sehe er die Möglichkeit, gemeinsame Ausstellungen mit dem Historischen Centrum und dem Osthaus Museum durchzuführen. Die Verträge in der Wippermann-Passage laufen bis 2018. Die zukünftige Unterbringung des Archivs stehe noch nicht fest, die Kolleginnen und Kollegen des Historischen Centrums sollen aber bis 2016 ihre Büros am Museumsplatz haben. Für die geplante Organisation müsse man eine gewisse Übergangzeit einkalkulieren.

Im Augenblick gehe es vor allen Dingen um die Stärkung des Verwaltungsstrangs, da man zusätzliche Aufgaben von der GWA übertragen bekommen habe. Durch das Mieter-Vermieter-Modell habe man nun als Mieter Aufgaben zu bewältigen, die bislang von mehreren Mitarbeitern der GWH erledigt worden sind.

 

Herr Söhnchen findet es schwierig, ohne das Diagramm weiter über dieses Thema zu sprechen. Man habe das 4-Säulen-Modell auf den Weg gebracht, nun liege hier ein 5-Säulen-Modell vor. Für ihn stelle sich die Frage, wie es mit Personalentwicklung und Personalaufstockung aussehe. Zudem spreche Herr Dr. Belgin vom „ehemaligen Kulturbüro“, er möchte gerne wissen, ob er richtig verstanden habe, dass es das Kulturbüro in der derzeitigen Form dann nicht mehr geben wird.

 

Bezüglich der Verlagerung des Historischen Centrums erinnert Herr Söhnchen an den Beschluss, den der KWA dazu bereits gefasst habe. Dieser Beschluss sei von Herrn Dr. Belgin gerade etwas anders interpretiert worden.

Er zitiert den KWA-Beschluss, demnach sollte das Historische Centrum zu gegebener Zeit geschlossen gemeinsam mit dem Archiv in ein anderes städtisches Gebäude verlagert werden. Dies würde bedeuten, dass die Mitarbeiter auch erst zu diesem Zeitpunk andere Räumlichkeiten beziehen würden.

 

Herr Dr. Belgin erläutert, es werde die alten Ämter in dem Sinne nicht mehr geben, wenngleich sie ihre Namen behalten werden. Die neuen Strukturen werden aber anders sein. Nominell werde es die Bezeichnung „Ämter“ oder „Amtsleiter“ nicht mehr geben, nachdem man die Fachdienstleitungen entwickelt habe. Es gehe nicht darum, das Kulturbüro aufzulösen, sondern darum, die drei Bereiche zu stärken.

 

Zu personellen Aufstockungen werde es nicht kommen, auch ein überplanmäßiger Zuwachs in diesem Bereich sei nicht vorgesehen. Wichtig bleibe, dass man mit Honorarkräften weiterarbeiten müsse, anders seien die Aufgaben nicht zu bewältigen.

 

Frau Nigbur- Martini verweist auf die vorhin gehörte Aussage von Herrn Huyeng, demnach könne zukünftig nicht mehr mit der Einstellung von Honorarkräften gerechnet werden. Sie fragt, ob es für den Fachbereich 49 dann möglicherweise Ausnahmen geben werde.

 

Herr Dr. Belgin antwortet, zunächst werde man wohl mit dem vorhandenen Personal auskommen müssen, er hoffe aber, dass sich die Situation im nächsten Jahr durch ein genehmigtes Haushaltssicherungskonzept ändern wird. Letztendlich werde man bei den vielfältigen Aufgaben, die man zu erledigen habe, sicher dann und wann auf Honorarkräfte zurückgreifen müssen.

 

Herr Röspel hält fest, dass dieser Tagesordnungspunkt in der Dezembersitzung des KWA erneut auf die Tagesordnung gesetzt wird.

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