08.03.2012 - 4 Änderung der Honorarordnung der Volkshochschule...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Do., 08.03.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Klaus Fromme
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Becker verweist auf
die Tatsache, dass die Honorarsätze in der Hagener VHS schon länger nicht mehr
angehoben wurden, während andere Volkshochschulen und Bildungseinrichtungen
bereits früher ihre Honorare angepasst haben. Dies führe dazu, dass es
schwierig werde, für Hagen neue Dozenten zu finden. Die beabsichtigte Anpassung
auf 19 € hält er für moderat, zumal die Gegenfinanzierung gesichert sei.
Herr Asbeck fragt nach, ob
sich die VHS leisten könne, über den Richtwert von 18 € pro
Unterrichtsstunde zu gehen. Er tendiert dazu, in Hagen bei dem Richtwert zu bleiben.
Herr Dücker könnte dem
zustimmen, verweist aber auf die Konkurrenzsituation zu anderen Kommunen. Wenn
man dann noch höre, dass andere Kommunen 22 € zahlen, hält er eine
Anhebung der Honorare auf 19 € für angemessen, zumal die Erhöhung durch
das Gebührenaufkommen gedeckt sei.
Auch Frau Nigbur-Martini möchte Herrn Dücker zustimmen, sie
findet es erstaunlich, dass sich überhaupt noch Dozenten bereit erklären, für
17 € pro Stunde zu arbeiten.
Herr Röspel fragt nach, ob
eine Erhöhung der Honorare zu einer Erhöhung der Teilnehmergebühren führen
werde.
Herr Becker antwortet, man
arbeite daran, gute Angebote für gutes Geld anzubieten, aber es stehe nicht
bewusst in der Vorlage, dass eine Anhebung der Honorare flächendeckend zu einer
Gebührenerhöhung führe.
Herr Asbeck regt an, doch
einmal zu evaluieren, welche Richtwerte in den umliegenden Gemeinden der Region
vorliegen und diese aufzulisten.
Herr Röspel schlägt vor,
diese Zahlen für die nächsten Beratungen im HFA und Rat vorzubereiten und jetzt
noch keinen Beschluss zu fassen.
Auf die Nachfrage von Herrn Söhnchen antwortet Herr Becker,
es sei noch keine systematische Erhebung von Vergleichszahlen vorgenommen
worden, aber von einigen Gemeinden liegen Informationen vor.
Insofern würde er es begrüßen, wenn der KWA heute einen
Vorbehaltsbeschluss fassen könnte, dann könne man die Zahlen in die
nachfolgenden Gremien einspielen.
Herr Röspel fragt, ob alle
damit einverstanden sind, heute einen Vorbehaltsbeschluss zu fassen und die
Entscheidung nach dem Vorliegen der Zahlen dem HFA und dem Rat zu überlassen.
Damit sind alle einverstanden.
Beschluss:
Der Kultur- und
Weiterbildungsausschuss beschließt die Anhebung der Honorare unter dem
Vorbehalt, dass die Verwaltung bis zur nächsten HFA-Sitzung einen
interkommunalen Vergleich über die Höhe der Honorare an anderen
Volkshochschulen ermittelt und die Anhebung der Hagener Honorare gerechtfertigt
erscheint.
Eine abschließende Beschlussfassung
soll im HFA und Rat erfolgen.
