12.12.2012 - 11 Einrichtung eines Waldkindergartens in Hagen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Biedermann berichtet von einem Waldkindergarten in Karlsruhe. Die Kinder hielten sich den ganzen Tag im Freien auf und seien immer in Bewegung. Allerdings gebe es auch Hütten als Anlaufstelle.

 

Frau Köppen fragt, ob es schon einen Träger für diesen Waldkindergarten gebe.

 

Frau Haack erklärt, dass das noch nicht feststehe. Auf die Frage von Frau Köppen  

nach dem Alter der Kinder teilt sie mit, dass Kinder ab 2 Jahren den Waldkindergarten besuchen könnten.

 

Herr Losch macht darauf aufmerksam, dass es „Im Deerth“ einen Maßregelvollzug gebe. Er fragt, inwieweit es räumliche Berührungspunkte beider Einrichtungen gebe?

 

Frau Versteeg-Schulte teilt mit, dass der Waldkindergarten weit oberhalb des Gebäudes des Vollzuges und der Drogeneinrichtung  „Im Deerth“ sei.  Es handele sich um ein altes Waldarbeitergebäude. Das sei eine exklusivere Möglichkeit als die sonst üblichen Hütten oder Bauwagen. Der GWH als Investor habe sich bereiterklärt, entsprechend zu investieren. Man gehe davon aus, dass es eine Elternschaft gebe, die einen Zugang zu dieser Art Kindergarten finden werde.

 

Frau Helling nimmt Bezug auf die Aussage, dass in Waldkindergarten ü3-Kinder betreut würden. Da in diesem Bereich ja kein Mangel an Plätzen bestehe, müsse doch in einer anderen Einrichtung eine Umwandlung von ü3 in u3-Plätze erfolgen. Sei das geplant?

 

Frau Haack erklärt, dass man in bestimmten Stadtteilen auch nach wie vor noch Bedarf für die Betreuung von Kindern über 3 Jahren habe. Die Waldkindergärten seien grundsätzlich eingruppig. Die Kinder, die einen solchen Waldkindergarten besuchten, kämen ja aus allen Stadtteilen quer durchs Stadtgebiet.

 

Frau Köppen hält das für ein gutes Angebot, das die Vielfalt vergrößere.

 

Herr Strüwer nimmt Bezug auf den angesprochenen Maßregelvollzug „Im Deerth“. Da müssten natürlich Vorkehrungen getroffen werden, um dem erweiterten Sicherheitsbedarf der Kinder und auch der Eltern entgegenzukommen. Die Fachverwaltung habe sich offensichtlich intensiv mit dieser Frage beschäftigt und sehe keine Gefährdung für die Kinder.

 

Auch Herr Feldhaus begrüßt die Erweiterung der Kindergartenlandschaft durch einen Waldkindergarten. Aus eigenen Erfahrungen sehe er eine gute Chance, die Einrichtung mit Kindern zu besetzen. Die Einrichtung „Im Deerth“ werde von der Arbeiterwohlfahrt betrieben. Diese Einrichtung beschäftige sich mit ehemals Drogenabhängigen. Sie befinde sich in einem Naherholungsgebiet und sei in sich geschlossen. Eine Gefährdung der Kinder sei aus seiner Sicht nicht gegeben.

 

Herr Strüwer stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.

Reduzieren

Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss stimmt der Einrichtung eines Waldkindergartens zu.

Das Projekt wird zum Kindergartenjahr 2013/2014 realisiert.

 

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

X

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

 

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

14

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=1862&TOLFDNR=170392&selfaction=print