23.05.2012 - 5 Aktueller Stand Kindertageseinrichtungen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Versteeg-Schulte berichtet zum allgemeinen Stand des U-3-Ausbaus. Die Maßnahmen seien in der letzten Sitzung vorgestellt worden und seien gut angelaufen. Sie gehe davon aus, dass der Zeitplan einzuhalten sei.  

 

Herr Dr. Schmidt berichtet über den aktuellen Stand zur Schadstoffbelastung in der Kindertagesstätte am Eschenweg.

Die gemessenen Werte der Chemikalie Tatrachlorethen lägen zwar unter dem Grenzwert, dennoch müsse man angesichts der erhöhten Werte tätig werden.

 

Von Seiten der Eltern gebe es ein eindeutiges Votum. Von 80 angeschriebenen Eltern hätten 56 einen Fragebogen beantwortet, ihre Kinder bis Sommer 2013 in der Einrichtung zu belassen. Er plädiere dafür, eine technische Lösung zu finden. Es gebe da zwei alternative Möglichkeiten.

Für den 12. Juni sei eine weitere Elternversammlung geplant. Danach werde man das weitere Vorgehen beraten.

 

Herr Strüwer lobt die Verwaltung, dass sie so offen und sensibel mit dem Thema  umgegangen sei und die Eltern frühzeitig informiert habe.  Es sei notwendig, die Gesundheit der Kinder an erster Stelle zu sehen und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Werte noch weiter in den Bereich der Unbedenklichkeit zu reduzieren. Gleichzeitig müssten aber auch Möglichkeiten aufgezeigt werden, den Kindergarten zu erhalten, da die Situation bei den U3-Plätzen ohnehin angespannt sei.

 

Frau Versteeg-Schulte teilt auf Rückfrage von Herrn Strüwer mit, dass das Projekt des BSH unabhängig von der Entwicklung in der Kindertagesstätte  im Eschenweg als zusätzliches Projekt gedacht gewesen sei.

 

Herr Strüwer weist auf die gute Lage des Kindergartens Eschenweg hin. Außerdem seien im Zuge des Konjunkturpaketes II vor zwei Jahren 516.000 € in die Kita investiert worden.

 

Herr Dr. Schmidt bedankt sich in dem Zusammenhang bei Frau Klos-Eckermann, die in ihrer Funktion als Aufsichtsratsvorsitzende vom BSH die Angelegenheit sofort aufgegriffen habe.

 

Herr Steuber weist darauf hin, dass die Befragung unter dem Tenor erfolgt sei, dass die Kinder bis zum 31.07.2013 in der Einrichtung verblieben. Im Moment sei es nicht um die dauerhafte Weiterführung gegangen. 

 

Herr Strüwer erklärt, er habe es so verstanden, dass man im Moment dabei sei, weitere Möglichkeiten zu erkunden und weitere Informationen zu geben. Dann werde man die Sache Schritt für Schritt angehen. Er habe keine Bedenken, entsprechend  zu verfahren. Die Eltern könnten diese Lösung nach wie vor ohne Bedenken für sich als Priorität ansehen. Er gehe davon aus, dass der Ausschuss in den nächsten Sitzungen weiter auf dem Laufenden gehalten werde.

 

Herr Fischer kann nicht nachvollziehen, dass man jetzt davon spreche, dass keine Bedenken da seien. Wo gebe es Bedenkenträger, die durch Aktionen auf den Plan gerufen würden. Da könne eine Verunsicherung eintreten, die unnötig sei, wenn das Gutachten Unbedenklichkeit ausweise.

 

Herr Dr. Schmidt antwortet, dass er sich selbst als Bedenkenträger sähe. Die Werte seien erhöht und könnten sich im Sommer verändern. Er könne niemandem empfehlen, einen erhöhten Wert so zu belassen. Da müsse man aus Präventionsgründen etwas tun. Aus Umweltsicht müsse in jedem Fall wegen des Grundwassers etwas passieren. Da komme man an einer technischen Lösung nicht vorbei.

 

Herr Strüwer erklärt, dass er vorausgesetzt habe, dass regelmäßige Messungen stattfänden. Er ermuntere die Verwaltung, alles zu tun, die Kindertagesstätte zu erhalten.

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