25.04.2012 - 8.1 Situation Friedrich-Harkort-Grundschule

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Dr. Schmidt berichtet, dass man in der Schulentwicklungsplanung das Thema „Kindertagesstätte in Grundschule“ verstärkt aufgegriffen habe. Man stehe in intensiven Gesprächen mit der Friedrich-Harkort-Grundschule in Haspe und auch mit der Bolohschule. Der Schulausschuss habe in der gestrigen Sitzung die Verwaltung beauftragt, die Planungen in den beiden Schulen umzusetzen.

 

Frau Klos-Eckermann macht deutlich, dass es ihr wichtig sei, dass in der heutigen Sitzung ein entsprechender Beschluss des JHA gefasst würde und nicht zu warten, bis die Schulentwicklungsplanung im Sommer abgeschlossen sei. Ihr sei seitens der Verwaltung zugesichert worden, dass dort zusätzliche U-3-Plätze realisiert würden.

 

Herr Losch erinnert daran, dass es seitens des Schulleiters Bedenken und Einwände gegen das Projekt gegeben habe. Seien diese ausgeräumt?

 

Herr Dr. Schmidt erwidert, dass das keineswegs der Fall sei. 

 

Herr Strüwer stellt fest, dass man mitten in der Schulentwicklungsplanung sei. Diese lege fest, welche Grundschulen in welchem Umfang weiterhin am Start seien oder auch mit einer geringeren Zügigkeit weiter arbeiteten. Daraus ergebe sich die Möglichkeit, möglicherweise zusätzlich eine Kita-Einrichtung unterzubringen. Zur Grundschule Boloh habe er erfahren, dass das Projekt möglich und gewünscht sei.

 

Herr Dr. Schmidt bestätigt, dass die Schulleiterin dem Thema gegenüber

weitaus aufgeschlossener sei als ihr Kollege aus Haspe.

 

Herr Steuber weist darauf hin, dass die angesprochene Grundschule Boloh gemäß der Prioritätenliste der Jugendhilfeplanung nicht an vorderster Front läge, sondern eher weit hinten stünde. Man habe Quartiere, in denen man den Bedarf weitaus dringlicher realisieren wolle. Es handele sich hier um eine funktionale Betrachtung. 

 

Frau Versteeg-Schulte berichtet, dass es inzwischen neue Pläne gebe, die jedoch der Schule noch nicht vorgesellt worden seien. Darüber hinaus müsse man die Einrichtung am Jungfernbruch aufgegeben.

 

Herr Reinke zeigt sich überrascht, da ihm zum Thema Harkort-Schule vor einiger Zeit auf Nachfrage geantwortet worden sei, dass man nicht unter Zeitdruck stünde. Nun werde mündlich vorgetragen, dass man die Realisierung an zwei Standorten vornehmen wolle. Er persönlich stehe dem Thema „Kitas in Grundschulen“ eher skeptisch gegenüber. Er fühle sich überrumpelt und nicht in der Lage, heute dazu eine Entscheidung zu treffen.

 

Herr Dr. Schmidt macht deutlich, dass man einen endgültigen Beschluss benötige. Da man sich in Gesprächen befinde, würde das die Sache auch gegenüber den Schulleitungen deutlich machen und die Sache ggf. beschleunigen. Er teile die Skepsis von Herrn Reinke in gewissem Umfang. Dennoch sei es sinnvoll, das Vorhaben an einigen Standorten zu realisieren. Ein Auftrag an die Verwaltung halte er  für richtig.

 

Frau Klos-Eckermann macht deutlich, dass ihr vordringlichstes Interesse nicht in Richtung Boloh gehe. Ihr Wunsch gehe erst einmal in Richtung Realisierung Friedrich-Harkort-Grundschule. Man stehe unter einem eklatanten Druck, was den U-3-Ausbau angehe. Aufgrund dieser zügig zu realisierenden Maßnahme könnten 10 zusätzliche U-3-Plätze geschaffen werden.  Das sei die Triebkraft für ihren Antrag gewesen.

 

Herr Strüwer ist der Meinung, dass es Sinn mache, dass bei einem solchem Projekt Jugendhilfe und Schule an einem Strang zögen. Es sei außerordentlich wichtig, dass man versuche, eine Einvernehmlichkeit herzustellen. Er sei nicht sicher, ob es sinnvoll sei, zusätzlich zu dem gestrigen Beschluss des Schulausschusses eine zusätzliche Festlegung des JHA zu treffen. Fakt sei, dass die Verwaltung daran arbeite. Man habe zum Ausdruck gebracht, dass man mehr U-3-Plätze und reguläre Kindergartenplätze brauche. Dann sei wichtig, wenn die Verwaltung weiter gearbeitet habe, dass ein entsprechendes Konzept vorgelegt werde. Er halte es für sinnvoll, die Beschlüsse dann zu fassen, wenn man so weit sei. Man könne heute darüber entscheiden, ob eine Entscheidung getroffen werden solle.

 

 

Frau Köppen hält es für sinnvoll, ein Signal zu senden, dass der Jugendhilfeausschuss das gut fände, dass die Verwaltung in diese Richtung arbeite. Man drücke doch durch einen solchen Beschluss aus, dass Jugendhilfe und Schule auf einem gemeinsamen Weg seien.

 

Frau Klos-Eckermann liest den Beschluss des Schulausschusses vor.

 

Herr Strüwer formuliert den Beschlussvorschlag im Sinne der Beratung und stellt diesen zur Abstimmung.

 

 

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss befürwortet die Einrichtung einer Kindertagesstätte in der Friedrich-Harkort-Grundschule und beauftragt die Verwaltung, weiterhin zu planen und Gespräche mit der Schule zu führen. 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

 

Zur Kenntnis genommen

 

     

 

Dafür:

12

Dagegen:

  0

Enthaltungen:

  0

 

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