14.03.2012 - 5 Konzeption eines Ausbildungsgangs "inklusive Bi...

Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Schäfer und Herr Hirschberg stellen die Konzeption des Aufbaubildungsgangs

am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg vor (siehe Anlage zu TOP 5).

 

Das Angebot richte sich in erster Linie an die große Zahl der Erzieherinnen und Erzieher, die in Hagen und Umgebung tätig seien und durch die Möglichkeit eines solchen Aufbaubildungsganges berufsbegleitend im Bereich inklusiver Pädagogik  eine Weiterbildung erfahren könnten. Das Ganze sei ein Modellprojekt. Man sei guter Hoffnung, dass man das Ganze auch mit Unterstützung des Schulausschusses in relativ kurzer Zeit anbieten könne. Man sei natürlich auch auf die Unterstützung des Jugendhilfeausschusses angewiesen.

Man werde in Kürze an die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses mit der konkreten Frage herantreten, wer Interesse habe, als Vertreter/in  in dem neu zu gründenden Beirat „inklusive Pädagogik“ mitzuarbeiten.

 

Herr Strüwer fragt, wie groß ein solcher Lehrgang ausgelegt sein werde, wie viele Personen teilnehmen könnten. 600 Stunden in 18 Monaten berufsbegleitend zu absolvieren, sei ein großes Pensum. Er fragt nach den Lehrgangskosten. Wie solle die Unterstützung aussehen?

 

Herr Hirschberg antwortet, dass man als staatliche Schule keine Kosten erhebe. Es stelle sich die Frage, inwieweit ein Arbeitgeber Rücksicht auf die Teilnehmer nehmen könne, die ein solches Angebot wahrnähmen. Man wolle ein relativ flexibles Arbeitszeitmodell anbieten, so dass der Zeitrahmen bei 1,5 Jahren oder auch kürzer sein könne.

 

Herr Dr. Schmidt schlägt vor, dass man zusammen mit dem Fachbereich für die städtischen Kollegen/innen, die daran teilnehmen wollten, entgegenkommende Vereinbarungen entwickeln wolle.

 

Herr Schäfer erwidert, dass er das für eine gute Initiative halte. Es handele sich um eine sehr große Belastung für die Betroffenen. Unterstützung wäre dringend erforderlich. Der Arbeitgeber profitiere ja letztendlich auch von dieser Weiterqualifizierung.

 

Herr Strüwer erinnert an eine Diskussion, die vor kurzer Zeit im Jugendhilfeausschuss zum Thema „Inklusion in Kindertagesstätten“ stattgefunden habe. Es handele sich bei diesem Thema um eine sehr gute Ergänzung, die hier angeboten werde.

Er sei sicher, dass die Träger von Kindertageseinrichtungen ihren Mitarbeitern die Teilnahme an der Qualifizierung ermöglichen würden. Weiterhin werde der Jugendhilfeausschuss über alle Parteigrenzen hinweg dem Wunsch nach Unterstützung voll entsprechen.    

 

Auf die Frage von Herrn Fischer, ob es sinnvoll sei, anstatt von Ausbildung bei dieser Maßnahme von Fortbildung zu sprechen, erklärt Herr Hirschberg, dass er das eindeutig bejahen könne.

 

Herr Strüwer wünscht den Herren Hirschberg und Schäfer alles Gute für das Projekt. 

Reduzieren

 

Reduzieren