21.03.2012 - 6.1 Gemeinsamer Vorschlag der CDU-Fraktion, HAGEN A...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 21.03.2012
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Werner Kaltenborn
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Leisten bezieht sich auf die schriftliche Mitteilung des
Fachbereichs Stadtentwicklung, Stadtplanung und Bauordnung vom 09.03.12 zu
diesem TOP und ist mit einer Vertagung der Beschlussfassung auf die nächste
BV-Sitzung einverstanden. In der Zwischenzeit soll jedoch der „Runde
Tisch“ einberufen werden.
Herr Winkler erläutert anhand einer Luftaufnahme von der Kreuzung
Hünenpforte die Verkehrssituation. Zunächst bleibt festzuhalten, dass Straßen
NRW Herr des Verfahrens ist. Der Bau eines Kreisverkehrs scheidet definitiv
aus, da sich die notwendigen Flächenankäufe bzw. ein alternatives
Enteignungsverfahren nicht realisieren lassen. Ebenso scheidet eine separate
unsignalisierte Linksabbiegerspur aus Richtung Hünenpforte aus, da die
realisierbare Aufstellfläche aufgrund des zweifachen Querverkehrs nicht leistungsfähig
genug sein würde, um einen flüssigen Fahrzeugabfluss zu gewährleisten.
Das Verkehrsaufkommen an dieser Kreuzung beziffert Herr Winkler mit je
700 Fahrzeugen je Spitzenstunde (dies entspricht 10% des
Tagesverkehrsaufkommens), jeweils aus Richtung Donnerkuhle und Hohenlimburg
kommend, und mit 100 Fahrzeugen aus Richtung Hünenpforte kommend. Aus diesem
Grund scheidet ebenfalls eine vorfahrtberechtigte Linksabbiegerspur, aus
Richtung Hünenpforte kommend, aus.
Die Verkehrsplaner untersuchen derzeit eine Ampellösung mit
verkehrsabhängiger Schaltung mit oder ohne separate Linksabbiegerspur aus
Richtung Hünenpforte und sind damit auf einem guten Weg. Auch das Problem, die
Einmündung der Sundernstraße für Busse zu dimensionieren, wird wohl lösbar
sein. Die Gesamtmaßnahme kann jedoch nicht mehr in 2012 realisiert werden.
An der weiteren Diskussion beteiligen sich die Herren Schmidt, Leisten,
Arnusch und Eschenbach.
Beschluss:
Die Beantwortung folgender Fragen dient zur Unterstützung der Beratung
des im Februar in erster Lesung beratenen Antrages über besagte Kreuzung. Die
diesbezüglichen Informationen werden mehrheitlich in der BV gewünscht und sollen bereits im Vorfeld der kommenden
Sitzung am 02.05.12 im Rahmen eines „Runden Tisches“ an alle
BV-Mitglieder erfolgen.
Die Bezirksvertretung beschließt die Beantwortung der Fragen als
beantragten Sachstandsbericht der Verwaltung.
1. Wie ist der wirkliche aktuelle Stand bezüglich der
Grundstückankaufsverhandlungen in Sachen Kreisverkehr? Wie ist der zeitliche
Erwartungsrahmen für
a) ein Bebauungsplanverfahren und
b) für sich daran möglicherweise anschließende Enteignungsmaßnahmen oder
sind solche als überflüssig bzw. als von vornherein ungewollt zu betrachten?
2. Wie wird die vorgeschlagene Beampelung der Kreuzung verwaltungsseits
gesehen? Ist bei Einrichtung einer Ampelkreuzung die Weiter- bzw.
Parallelverfolgung des Ziels Kreisverkehr überhaupt noch realistisch oder ist
zu erwarten, dass der Landesbetrieb die Ampelkreuzung dann als endgültige
Lösung betrachtet?
3. Wie wird der von Herrn Grüner gestern nach der Sitzung angedeutete
Lösungsvorschlag bewertet, statt einer Ampelkreuzung zusätzlich zu einem
Linksabbieger auf der Hünenpforte eine Vorfahrtsbevorrechtigung des
Hünenpfortenverkehrs in Richtung Donnerkuhle vorzusehen? Ist dann weiter von
einem geregelten Verkehrsfluss des Geradeausverkehrs auf der B7 auszugehen und
ist das rechtlich an dieser Stelle überhaupt möglich (Vorfahrtsberechtigung
einer untergeordneten Straße auf eine Bundesstraße)?
4. Wie ist der realistische Zeitrahmen des Rückbaus der Verkehrsinsel,
Einrichtung eines Linksabbiegers und einer kompletten Kreuzungsbeampelung?
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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40,7 kB
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